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Archive of Germany

BITKOM

BITKOM, 15.09.2009

Infrastruktur-Atlas beschleunigt Breitband-Ausbau

Das Online-Magazin berichtet über den Aufbau eines bundesweiten Infrastruktur-Atlasses und betont die erheblichen Vorzüge einer gesicherten Breitbandversorgung für die Wirtschaft.

In einem weiteren Abschnitt wird die Nutzung von UHF-Frequenzen thematisiert:
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Ein weiterer Eckpfeiler der Breitbandstrategie ist die Vergabe der Funkfrequenzen, die nach der Digitalisierung des terrestrischen Fernsehens frei gewordenen sind. „Die Bundesnetzagentur sollte unbedingt am bisherigen Zeitplan festhalten und die Frequenzen Ende 2009, spätestens Anfang 2010 versteigern“..
..Die Telekommunikationsunternehmen haben sich selbst verpflichtet, mit den Frequenzen zunächst insbesondere diejenigen ländlichen Gebiete zu erschließen, die bisher aus Kostengründen nicht mit Breitband versorgt werden konnten. „Wir haben volles Verständnis dafür, das Erschließen der weißen Flecken durch Auflagen bei der Frequenzvergabe abzusichern, allerdings müssen sich die Auflagen am tatsächlichen Versorgungsbedarf orientieren“
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Sie finden den Beitrag hier

APWPT-Kommentar:

* Der in "Bundeskabinett und Bundesrat gefundene Kompromiss" formuliert für die aktuellen Nutzer des Frequenzbereichs 790 bis 862 wesentliche Auflagen.
Betrachten wir zum Beispiel die Forderung nach Zuweisung von "gleichwertigem Ersatzspektrum". Genau an dieser Stelle krankt es aber immer noch (September 2009). Erneut versucht BITKOM auf die deutsche Verwaltung Druck auszuüben, den Forderungen des Bundesrats nicht vollständig nachzukommen.

* Die Breitbandinitiative der Bundesregierung sieht eine neue UHF-Frequenznutzung hautsächlich mit dem Ziel der Breitbandversorgung ländlicher Regionen. Das das nicht das Wunschmodell der Mobilfunkunternehmen ist, konnte man schon länger vermuten.
BITKOM schreibt dazu:
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„Wir haben volles Verständnis dafür, das Erschließen der weißen Flecken durch Auflagen bei der Frequenzvergabe abzusichern, allerdings müssen sich die Auflagen am tatsächlichen Versorgungsbedarf orientieren“.. ..Kontraproduktiv sei etwa eine pauschale Pflicht, Orte mit weniger als 5.000 Einwohnern auch dann mit mobilem Breitband abzudecken, wenn sie bereits über andere Technologien mit schnellen Zugängen versorgt sind.
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Genau auf diesen Umstand hatte der APWPT mehrfach hingewiesen: Offenbar verfügen viele der so genannten "Weißen Flecken" bereits über andere Internetanbindungen und die genannte Zahl von 800 unversorgten Ortschaften durfte schon geraume Zeit angezweifelt werden.

Es bleibt bei unserer Pauschalaussage:
Die drahtlose Komponente der Breitbandinitiative ist ein "Steigbügelhalter für den Mobilfunk" und wenig geeignet für die ländliche Versorgung (das können Kabel- oder Glasfaser-basierende Services besser). Tiefe Einschnitte in die etablierte Veranstaltungsproduktion mit drahtlosen Mikrofonen werden offenbar leichtfertig in Kauf genommen.

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BITKOM, 10.06.2009

Richtungsentscheidung des Bundesrats zu Breitband

Das Online-Magazin schreibt in der Rubrik "TK- und Medienpolitik":

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..Der Hightech-Verband BITKOM appelliert eindringlich an die Bundesländer, den Weg für schnelle Internet-Zugänge auf dem Land frei zu machen. Am Freitag soll der Bundestag entscheiden, ob aus der so genannten Digitalen Dividende Frequenzen für Breitbanddienste zur Verfügung gestellt werden. „Die Digitale Dividende ermöglicht eine schnelle und kostengünstige Breitbandversorgung dünn besiedelter Regionen. Nur mit ihr kann der Digitale Graben zwischen Stadt und Land überwunden werden“

..Am Freitag wollen die Bundesländer über die Frequenzverordnung abstimmen, die eine der Säulen der Breitbandstrategie der Bundesregierung darstellt. Dabei ist der Bundesrat gefordert, den Regierungsbeschluss zur so genannten Digitalen Dividende anzunehmen. In diesem Rahmen hat die Bundesregierung vorgeschlagen, den Frequenzbereich zwischen 790 MHz und 862 MHZ für schnelle Internetdienste freizugeben.

..Die Bundesregierung hat in ihrer Breitbandstrategie angekündigt, dass bis spätestens Ende 2010 alle Haushalte in Deutschland mit schnellen Internet-Anschlüssen versorgt sein werden.

..Aufgrund ihrer besonderen physikalischen Eigenschaften eignen sich Frequenzen im Bereich von 790 – 862 MHz besonders gut für die Versorgung dünn besiedelter Regionen mit schnellen Internet-Zugängen.

..Technische Fragestellungen bei der Nutzung der Digitalen Dividende sollten auf Expertenebene untersucht und Lösungen erarbeitet werden. „Wir sind uns sicher, dass wir gemeinsam für sämtliche Interessen einen vernünftigen Ausgleich finden werden“
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Sie finden den Beitrag hier

APWPT-Kommentar

Offenbar ist die Zustimmung der Bundesländer "so gut wie sicher".

Wir sollten uns also in rund 18 Monaten an die versprochenen Fakten erinnern:

* Ende 2010 haben alle Haushalte schnelles Internet

* 800 Kommunen werden zusätzlich und drahtlos mit preiswerten und schnellen Internetzugängen ausgestattet

* Die technischen Fragestellungen lösen Expertengruppen

Das ist eine gewaltige Verplichtung, die hier eingegangen werden soll. Hoffentlich nicht mit dem Resultat der WIMAX-Initiative.

Wollen Sie noch einmal nachlesen?

BITKOM berichtet am 17.05.2006 aus einer Studie:

Potenziale alternativer Techniken zur bedarfsgerechten Versorgung mit Breitbandzugängen


"In Bezug auf die Abdeckung der im Breitbandatlas der Bundesregierung ausgewiesenen „weißen Flecken“ wird deutlich, dass UMTS/HSPA und vor allem WiMAX – trotz ihrer technischen Restriktionen bzgl. Reichweite und Übertragungskapazität – im Vergleich mit den übrigen untersuchten Funktechnologien (WLAN, Portable DSL, Satellit) das größte Potenzial besitzen..".

Bühnentechnische Rundschau


Bühnentechnische Rundschau 01/2013

Stimmenlosigkeit, Bildung, Kunst, Kultur und Kreativindustrie bald ohne TV-Frequenzen?

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Trotz vielfachen Protests: Die Bundesregierung hat die durch die Digitalisierung von Rundfunk und Fernsehen frei gewordenen Frequenzen, die sogenannte Digitale Dividende, an die Mobilfunkindustrie verkauft. Diese Frequenzen sind in Kultur und Event unverzichtbar. Der Verkauf geht trotzdem weiter. Werden Großveranstaltungen bald unmöglich?
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Die Nutzung drahtloser Mikrofone in einem Zeithorizont von 1917 bis 2017:


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Januar 1917: Vansize William Baldwin beschreibt in einer Patentschrift (Nr. 52/17) wahrscheinlich erstmalig ein drahtloses Mikrofon..

Januar 2007: Wir haben uns an den kleinen Knopf im Ohr, das Hand- oder Körpermikrofon, gewöhnt. Kaum jemand kann sich daran erin-nern, dass diese Technik bereits seit Jahrzehnten Realität ist. Deutschland hat vor einem Jahr wahrscheinlich als erstes Land TV-Frequenzen oberhalb 790 MHz zur Förderung von Bildung, Kunst, Kultur und Kreativindustrie zugewiesenes funktioniert reibungslos, da die Frequenzen frei und ungestört sind. Die Resonanz für die kostenlosen und genehmigungsfreien „Kulturfrequenzen“ ist nachhaltig – die Branche investiert gerne. Die Frequenzzuweisung hat eine Bestandsgarantie bis zum Jahr 2015.

Januar-Februar 2012: Kürzlich wurden in Deutschland die TV-Frequenzen oberhalb 790 MHz bis auf eine kleine Lücke an Mobilfunkunternehmen versteigert – eine europäische Vorreiterrolle mit mehrjährigem Bestand, auf die die Politik offenbar stolz ist. Die „Kulturfrequenzen“ werden durch eine Zuweisung zur Frequenznutzung unterhalb 790 MHz abgelöstleider nicht mehr genehmigungs- und kostenfrei, außerdem sind Teilbereiche regional mit Fernsehen belegt.

Januar 2013: Wegen fehlender Budgets haben nicht alle Kultur- und Bildungseinrichtungen auf die Frequenzen unterhalb 790 MHz umgestellt. Das Bundeswirtschaftsministerium präsentiert eine Studie zur Neuvergabe des Frequenzbereichs 690 bis 790 MHz. Diese Studie wurde in Auftrag gegeben, obwohl der Bundesrat in der 902. Sitzung (Nov. 2011) den aktuellen und zukünftigen Frequenzbedarf des Rundfunks und drahtloser Produktionswerk- zeuge wie etwa Mikrofone, wie folgt beschreibt: „Der Bundesrat stellt klar, dass das nach Abgabe der digitalen Dividende verblie- bene UHF-Rundfunkspektrum von 470 MHz bis 790 MHz auch weiterhin für den Rundfunk benötigt wird.."..

Januar 2017? Getrieben von Vorschlägen aus Afrika, hat die Weltfunkkonferenz den Frequenzbereich 690 bis 790 MHz.. ..an den Mobilfunk vergeben. Deutschland sieht sich in der Pflicht zu eigenständigem und kurzfristigem Handeln. Aus heutiger Sicht werden dann die Frequenzen für drahtlose Mikrofone rigoros reduziert – das Ende der Drahtloswerkzeuge einer blühenden Kultur- und Kreativwirtschaft!
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Der vollständige Artikel wurde unseren Lesern durch die Redaktion der "Bühnentechnische Rundschau und Technik on stage" zur Verfügung gestellt:
Stimmenlosigkeit, Bildung, Kunst, Kultur und Kreativindustrie bald ohne TV-Frequenzen? [409 KB]

APWPT sagt vielen Dank!

c't

c't 26/2008:

Mobilfunk: Verteilung frei werdender UHF-Frequenzen, Seite 62
"Spektrum in bester Lage, Mobilfunker starten zum Angriff auf die Rundfunk-Festung"

Link zum Internetbeitrag

Das Musikinstrument

Das Musikinstrument 12/08:

Frequenzressourcen für drahtlose Mikrofone
Zwangsräumung in die Obdachlosigkeit [109 KB]

Deutscher Journalisten-Verband (DJV)

Deutscher Journalisten-Verband (16. September 2013)

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Die Bundesnetzagentur muss ihre Pläne zur Neuregelung der Funkfrequenzen gründlich überarbeiten.

Das hat der Gesamtvorstand des Deutschen Journalisten-Verbands auf seiner heutigen Sitzung in Fulda gefordert. Ziel müsse dabei sein, den Bestand der für Rundfunkzwecke genutzten Frequenzen und für drahtlose Berichterstattung zu sichern und auch weiterhin hinreichend bereit zu stellen. Hintergrund ist die im Rahmen des Projekts Digitale Dividende 2 geplante Versteigerung des 700-MHz-Bandes, die vor allem den Interessen der Mobilfunkanbieter geschuldet ist. Diese Funkfrequenzen werden derzeit von den drahtlosen Mikrofonen genutzt, die bei Veranstaltungen und Rundfunkübertragungen oft in großer Anzahl zum Einsatz kommen. Ein Beispiel: Bei der Landtagswahl in Niedersachsen im Januar 2013 waren rund 400 Radio- und Fernsehsender vor Ort in Hannover, die allesamt die Drahtlostechnologie nutzten. Hinzu kommt, dass dieser Frequenzbereich auch für Rundfunkübertragungen benötigt wird. Nach Einschätzung von ARD und ZDF wäre es technisch nicht möglich, dass Rundfunk und Mobilfunk gemeinsam das 700 MHz-Band nutzen würden.

Die von der Bundesnetzagentur angebotene Verlagerung der drahtlosen Rundfunkübertragung in andere Frequenzbereiche würde die deutliche Verknappung der Ressourcen für die Rundfunkübertragungen und die drahtlosen Mikrofone nicht ausgleichen können. Nach Meinung von Experten wäre einer Übertragung von Großveranstaltungen zukünftig in der bekannten Form nicht mehr möglich.
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Hier erhalten Sie weitere Informationen: DJV-Pressemeldung

DerWesten

DerWesten berichtet am 08. Mai 2009

Aus für Funk-Mikros

Kulturhaus, öffentliche Einrichtungen, Veranstaltungstechniker und auch Sportvereine können mittelfristig möglicherweise teuere Technik in den Müll werfen..
..Es geht um die Freigabe eines Funkfrequenzspektrums (790 bis 862 Megahertz), um damit unter anderem im ländlichen Raum schnelle Internetverbindungen und mobile Telekommunikationsdienste anbieten zu können. Daran haben Netzbetreiber natürlich ein hohes Interesse..
..Bis zum Jahr 2015 sollen sich nun Mobilnetz und Mikros die Frequenz teilen, doch der störungsfreie Betrieb ist damit nicht mehr sicher.

Sie finden den Beitrag hier

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DerWesten berichtet am 14. März 2009

Neue Frequenzverteilung - Kulturelles Breitband-Unheil droht

Wenn im Theater bei der „West Side Story” künftig plötzlich nur noch ein Knattern zu hören ist, trifft die Sänger keine Schuld. Und wenn dem Pastor bei der Predigt das Wort versagt, funkt nicht der Teufel dazwischen, sondern die Bundesregierung. Denn die geplante neue Frequenzverteilung im Mobilfunk hat gravierende Auswirkungen auf die Kulturwirtschaft.

Sie finden den Beitrag hier

Digital Insider

Digital Insider, Ausgabe 01-2009

Harter Kampf um freie Frequenzen

Das Online Jurnal berichtet:

"Über mangelnde Aufmerksamkeit können sich Kommunen in ländlichen Gebieten in letzter Zeit nicht beklagen. Sie stehen im Mittelpunkt, wenn es um die zukünftige Nutzung der Digitalen Dividende geht. Nun hat der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) zusammen mit Media Broadcast einen Kompromissvorschlag unterbreitet.
Der VPRT ist bereit, die Kanäle 61 bis 69 im oberen UHF-Band zu räumen, verlangt aber einige Zusicherungen. So will der VPRT rechtlich abgesichert wissen, dass die Kanäle 21 bis 60 ausschließlich der Nutzung durch den Rundfunk vorbehalten bleiben. „Von Garantien für einen bestimmten Frequenzbereich zu sprechen, macht aus unserer Sicht allerdings keinen Sinn“, meint Jens Kürten, Unternehmenssprecher von Vodafone. Die Telekom ist zunächst mit einer exklusiven Reservierung für den Rundfunk einverstanden. „Langfristig darf dies jedoch kein Tabuthema sein“, sagt Karl-Heinz Laudan, Vice President Spectrum and Technology Policy bei T-Mobile."

APWPT-Kommentar:

Der Leser könnte meinen, dass es eine "überschaubare Aufgabenstellung" ist, die TV-Kanäle 61-69 zu räumen – das ist es ganz sicher nicht.
Leider wird auch diesmal die etablierte Nutzung durch die professionelle Veranstaltungsproduktion mit drahtlosen Werkzeugen vernachlässigt.
Problematisch stellt sich, aus der Sicht des APWPT der Vorschlag, dass "die Kanäle 21 bis 60 ausschließlich der Nutzung durch den Rundfunk vorbehalten bleiben", dar.

Digital Radio

MEINUNGSBAROMETER DIGITALER RUNDFUNK 02/10:

Digitale Dividende: Streit über Kostenerstattung der Bundesregierung

Lesen Sie auf Seite 4:

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Noch im Juni 2009 hatte die Bundesregierung zugesagt, Drahtlosanwendungen, die durch die Vergabe der Digitalen Dividende bis
2015 unbrauchbar werden, „in angemessener Form“ zu entschädigen. Doch nachdem Rundfunksender und Sekundärnutzer erste
Kostenrechnungen beim Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) eingereicht haben, zeichnet sich ab, dass die Zusage des Bundes für
viele der Betroffenen wertlos sein könnte.
"

Lesen Sie den vollständigen Berich: Ausgabe Februar 2010 [379 KB]

APWPT-Ergänzung:
Es wird im Rahmen der Versteigerung der "Mobilfunkfrequenzen" mit Einnahmen für den Bund von wenigstens 5 Milliarden Euro gerechnet.

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MEINUNGSBAROMETER DIGITALER RUNDFUNK 04/09:

Vor Abstimmung im Bundesrat: Alarmstimmung bei Drahtlos-Anwendern (German)

Ausgabe zur Prolight-Sound 2009 [204 KB]

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MEINUNGSBAROMETER DIGITALER RUNDFUNK 11/08:

Kampf um Digitale Dividende (German)

Ausgabe zur Tonmeistertagung November 2008 [149 KB]

events

events 04/08:

Versteigerung von UHF-Frequenzen

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Sogar die Luft wird teurer. Auch in den Veranstaltungshäusern soll sie über die Köpfe
der Betreiber hinweg verkauft werden. So könnte man einen Vorgang etwas salopp
ausdrücken, der nicht nur dem EVVC (Europäischer Verband der Veranstaltungszentren)
Sorgen macht. Kurz: Die für Hallen und Kongresszentren lebenswichtigen
UH F-Funkfrequenzen sollen nun auch nach UMTS-Vorbild meistbietend versteigert
und damit eine bisher kostenlose Ressource zu Geld gemacht werden."

Geht der Drahtlos-Technik bald die Luft aus? [235 KB]

EventElevator


EventElevator: (11.10.2011)

Die Bundesregierung arbeitet massiv gegen die Interessen der Veranstaltungsbranche


Es ist erschreckend, wie gering das Wissen über die Auswirkungen der sogenannten "Digitalen Dividende" ist.
Es geht immerhin um einen der massivsten Eingriffe in die Kommunikations- und Kulturwirtschaft.
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Sie finden den Internetbeitrag hier

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EventElevator: (11.10.2011)

Haushaltsausschuß des Bundestags genehmigt Entschädigungen für Drahtlos-Equipment
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Am 29. September hat der Haushaltsausschuß des Bundestags die Entschädigungssumme von 129 Millionen Euro für Nutzer von Funktechnologie genehmigt, die von der Nutzung des LTE-Bandes durch Mobilfunkanbieter betroffen sind. Ob die bereitgestellte Summe ausreicht, bleibt allerdings weiter umstritten.
"

Sie finden den Internetbeitrag hier

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EventElevator: (15.08.2011)

Digitale Dividende:
Viele kleinere Kultureinrichtungen werden schließen müssen


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Helmut G. Bauer ist Rechtsanwalt in Köln und berät Hersteller und Nutzer drahtloser Produktionsmittel im Zusammenhang mit der Digitalen Dividende auf nationaler und europäischer Ebene.
EventElevator hat ihn zu den Entschädigungszahlungen im Zusammenhang mit der Digitalen Dividende befragt. Seiner Ansicht nach werden nur wenige Nutzer überhaupt eine Entschädigung erhalten. Denn die Bundesregierung weigert sich laut Bauer, „die Nutzer angemessen zu entschädigen, obwohl ihre Vertreter dies dem Bundesrat zugesagt haben.“
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Sie finden den Internetbeitrag hier

FAZ.NET

FAZ.NET am 09.10.2009

EU zweifelt an Frequenzvergabe

In der Rubrik Mobilfunk schreibt das Onlinemagazin:

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Die von der Bundesnetzagentur geplante Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen hat die Europäische Kommission auf den Plan gerufen. In einem Schreiben an Behördenpräsident.. bezweifelt Telekommunikations-Kommissarin Viviane Reding, dass die vorgesehenen Auktionsregeln mit EU-Recht vereinbar seien..

..bereits am kommenden Montag will die Netzagentur die geplanten Versteigerungsregeln in ihrem politischen Beirat zur Diskussion stellen..
Neben.. fordern auch die im Verband Privater Rundfunk und Telemedien zusammengeschlossenen Rundfunkanbieter eine Vertagung. Wenn die Digitale Dividende für den Mobilfunk genutzt werde, drohten erhebliche Störungen im Rundfunkempfang über DVB-T.

..Die im kommenden Frühjahr geplante Frequenzauktion ist die größte, die es in Deutschland jemals gegeben hat. Es kommen mehr Frequenzen unter den Hammer, als bisher insgesamt von den Mobilfunkern genutzt werden. Fachleute rechnen mit Einnahmen von 4 bis 5 Milliarden Euro.
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Sie finden den Beitrag hier

APWPT-Kommentar:

Es scheint sich erneut zu bestätigen, dass die geplante Frequenzsteigerung offenbar mit "heißer Nadel gestrickt wurde". In Erwartung erheblicher Geldeinnahmen wird die Zeitkarte bis aufs Äußerste überreizt. Allen Warnungen zum Trotz und vor gesicherter Umsetzung der Auflagen des Bundesrats sollen mit der Versteigerung unumkehrbare Fakten gesetzt werden. Die Annahme, dass man die sich bereits heute abzeichnenden Verträglichkeitsprobleme "nebenher" lösen kann, wird von prominenten Fachkreisen als hochriskant eingeschätzt.

Offenbar unberücksichtigt bleibt in der Diskussion, dass zwingend alle Frequenzen gleichzeitig versteigert werden müssen. Dem ist nicht so!

Fakten:

(1)
Die konzipierte und neue Mobilfunktechnik steht dem Markt noch gar nicht zur Verfügung und es ist ungesichert, dass bei der weltweiten Einführung der europäische Markt als erster ausgestattet wird.

(2)
Der von den Mobilfunkunternehmen formulierte Ressourcenengpass in den Ballungsgebieten kann bei vorhandener Technik zunächst mit der Zuweisung des UMTS-Erweiterungsbandes ausgeglichen werden.

(3)
Bereits eine Verschiebung der UHF-Versteigerung würde Zeit für eine sachkundige Untersuchung der Störproblematik geben

Der APWPT sieht sich als prominentes Mitglied der Gegner für eine übereilte Versteigerung der so genannten „Digitalen Dividende“.

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FAZ am 10.05.2009

Mobilfunkanbieter verspricht bis zu 5 Megabit für DSL-freie Gebiete

Im FAZ-Blog wird berichtet, dass die "Mobilfunker" die Lücken auf der DSL-Landkarte mit mobilen Angeboten schließen wollen. Man verspricht "bis zu 5 Megabit für DSL-freie Gebiete".

APWPT-Kommentar:

Was wird eigentlich versprochen?
Bis zu 5 MBit/s (also auch viel weniger, wir kennen das von DSL) für DSL-freie Gebiete. Welche Gebiete sind eigentlich wirklich DSL-frei?
Eine höchst seidenweiche Formulierung, für die die UHF-Frequenzen eingefordert werden.

Das Interview mit dem Vorsitzender der Geschäftsführung eines Mobilfunkanbieters ist in Bezug auf die vom APWT reklamierten Probleme in der Qualität der Aussagen nicht zu unterbieten.
Zitat: "Wir sollten aufhören mit den alten Ritualen, die Risiken überzubetonen und vor lauter Bedenken die Chancen zu vergessen."
APWPT: Die derzeitigen Nutzer der drahtlosen Produktionstechnik werden solche Statements sicher zu schätzen wissen.

Lesen Sie dazu auch: APWPT veröffentlicht Eckpunkte für eine geordnete Umsetzung der Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung

Financial Times Deutschland

FTD, Mai 2009

Funkstörung bei Sennheiser

Das Online Magazin berichtet über die Auswirkungen, die die Diskussion zur Digitalen Dividende und die geplante Umverteilung der Frequenzen für einen Mikrofonhersteller hat:

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Eine neue Vorschrift bedroht die Zukunft drahtloser Mikrofone. Der Branchenpionier Sennheiser hat die Gefahr lange unterschätzt. Jetzt muss er sich sputen..

..Der Chef hat ein massives Problem. Das liegt am Bundeskabinett, das am 4. März 2009 die "Zweite Verordnung zur Änderung der Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung" beschlossen hat. In ihr ist festgelegt, wer auf welcher Funkfrequenz was senden darf. Der Bundesrat muss sie nur noch durchwinken..
..Seit fünf Jahren wird darüber diskutiert, ebenso lange fahren die Mikrofonhersteller ihre Argumente auf: Wir brauchen diese Frequenzen; wenn das nicht geht, gebt uns zumindest vernünftige Alternativen. Fünf Jahre sind genügend Zeit, um sich auf den Ernstfall vorzubereiten. Doch der Weltmarktführer aus der niedersächsischen Provinz hat die Gefahr unterschätzt, hat zu lange auf den gesunden Menschenverstand der Politiker gesetzt..

..Seit April sind 430 der 1100 Sennheiser-Mitarbeiter in Deutschland auf Kurzarbeit gesetzt. Vorerst auf ein halbes Jahr begrenzt..

..Die Zukunft ist für den Marktführer derzeit nicht mehr als ein schwarzes Loch. Die Ingenieure wissen nur, dass sie auf andere Frequenzbereiche ausweichen müssen. Aber welche?
..Viele Techniker müssen umlernen, was sie über Jahrzehnte an Erfahrung mit den drahtlosen Mikrofonen erworben haben..
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APWPT-Einstufung: Lesenswert!

FKT


FKT/IRT, November 2012

Wie groß ist der Spektrumsbedarf des Mobilfunks in Deutschland?

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Der Artikel befasst sich mit der Frage, wie viel Frequenzspektrum für den Mobilfunk bis zum Jahr 2020 erforderlich sein wird, um der erwarteten Nachfrage nach mobilem Internet gerecht zu werden. Das IRT ist davon ausgegangen, dass eine Erhöhung der gesamten Datenmenge um den Faktor sieben möglich ist. Allerdings ist das Spektrum, das bereits dem Mobilfunk zugeordnet wurde, mehr als ausreichend, um dieses Wachstum in Ballungsräumen zu ermöglichen. In ländlichen Gebieten kann eine entsprechende Abdeckung nicht durch die Zuweisung von mehr Spektrum an den Mobilfunk abgedeckt werden, sondern wird nur durch eine Verdichtung der Netze erreicht.
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Hier erhalten Sie weitere Informationen

Focus Online

Focus Online, 28.11.2010

Netzbetreiber beginnen Breitband-Offensive

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Wie FOCUS von einem Unternehmenssprecher erfuhr, startet das so genannte LTE-Netz („Long Term Evolution“) mit einem Festakt in Rammenau östlich von Dresden..
Zunächst sei die neue Technologie in „hunderten Gemeinden im ländlichen Raum verfügbar“.
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Focus Online, 12.06.2009

Grünes Licht für Internet über TV-Frequenzen

Das Online Magazin berichtet in der Rubrik Breitbandausbau:

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Regionen ohne DSL-Anschluss sollen bald Zugang zum schnellen Internet erhalten: Der Bundesrat gab zu diesem Zweck alte Fernsehfrequenzen frei, über die ins Web gefunkt werden kann.
..Die Nutzung der sogenannten Digitalen Dividende werde „zu einer kurzfristigen Vollversorgung mit Breitband beitragen“, erklärte das Bundeswirtschaftsministerium. Die begehrten Frequenzen sollen nun versteigert werden, der Staat hofft auf hohe Einnahmen.

Frequenzstörungen befürchtet

Kritik an der Frequenzvergabe übten die Geräteindustrie und Kabelnetzbetreiber. Der Fernsehempfang per Kabel und Antenne könnte durch neue Mobilfunksignale erheblich gestört werden..
..Zu Konflikten dürfte es zudem mit Funkmikrofonen kommen, die die gleichen Frequenzen nutzen. Das Wirtschaftsministerium sicherte zu, den betroffenen Fernsehsendern und für die Mikrofontechnik adäquate Alternativfrequenzen zur Verfügung zu stellen. An den Kosten für die Umstellung werde sich der Bund beteiligen.
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Focus Online, 04.06.2009

Durchbruch beim Ausbau von schnellem Internet

Das Online Magazin berichtet in der Rubrik Telekommunikation:

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Der schnelle Internet-Ausbau auf dem Land scheint endlich gesichert. Bund und Länder haben nach Angaben von Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) einen Durchbruch erzielt.

„Es gibt einen Kompromiss, weil sich der Bund weitreichend zu Zugeständnissen bereiterklärt hat“, sagte Wulff am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur dpa am Rande der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin. Der Bund sei „im Wesentlichen bereit“, die Kosten bei der Umstellung von Frequenzen zu übernehmen. Der Bundesrat werde sich voraussichtlich in der Sitzung am 12. Juni mit dem Breitbandausbau befassen..

..Nach Wulffs Angaben können nun auch Funkfrequenzen für den Breitbandausbau verwendet werden. Komme es bei der Umstellung zu Schäden, wolle der Bund im Wesentlichen die Kosten übernehmen.
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Fuldaer Zeitung

Fuldaer Zeitung, 23.08.2009

Internet: Pilotversuch in Hofbieber

Die Zeitschrift berichtet über einen weiteren Internetpilotversuch.

In dem Beitrag wird über die Probleme berichtet, die die betroffene Gemeinde zur Eigeninitiative zwingen. Die Hoffnungen richten sich nun auf die drahtlose Teilnehmeranbindung über UHF-Frequenzen.

"Die durch die Digitalisierung des Fernsehens freigewordenen Kanäle könnten genutzt werden, um Internet per Funk zu übertragen."

APWPT-Kommentar:

Nach bisher unbestätigten Informationen, könnte bei diesem Pilotversuch eine andere drahtlose Internetzugangstechnik getestet werden. Sollte sich das bestätigen, so bestünde die Möglichkeit, dass Mikrofonanwendungen im Rahmen der Allgemeinverfügung (Vfg 91/2005) gestört werden. Sollten Sie in dieser Region bei laufendem Pilotbetrieb neuartige Mikrofonstörungen feststellen, so bitten wir um eine Information an info@apwpt.org

Update vom 24.08.2009:
Wahrscheinlich kommt zu Anfang des Pilotversuches keine geänderte Technik zum Einsatz, sondern das bereits in anderen Regionen getestete HSDPA850

Eine weitere Quelle berichtet über den Testbetrieb (24.08.2009)

FUNKMIKROFON.info

FUNKMIKROFIN.info, 18.06.2011:

Unsere Partnerseite berichtet:

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VODAFONE STARTETE LTE-800 NETZ IN BERLIN
Das Netz verdichtet sich!
Neue Standorte:
- 10367 Berlin Lichtenberg, Herzbergstraße
- 12489 Berlin Adlershof, Adlergestell, Nähe S-Bahnhof Adlershof
- 12105 Berlin Tempelhof, Attilastraße, Nähe S-Bahnhof Attilastraße
- 13599 Berlin, Nähe Nonnendammallee
- 10785 Berlin, Sony Center am Potsdamer Platz, Bellevuestr. 3
Es können Störungen bei Funkmikrofonen auftreten. Der Frequenzbereich ist 801 bis 811 MHz und 842 bis 852 MHz.
Funkmikrofone und In Ear-Monitoring-Systeme sollten den Frequenzbereich 801 bis 811 MHz in Berlin meiden.
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Weitere Informationen erhalten Sie hier

APWPT:
Vielen Dank an die "Macher" dieser Homepage!

Funkschau

Funkschau, 14.04.2009

Anga-Studie: Rundfunk durch "Digitale Dividende" beeinträchtigt

Die Untersuchung zu möglichen Auswirkungen, die einer Belegung der so genannten Digitalen Dividende mit mobilen Internetdiensten auf den Rundfunkempfang über Breitbandkabel haben könnte, hat beunruhigende Ergebnisse geliefert..

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Die durchgeführten Labor- und Feldtests haben unmissverständlich ergeben, dass eine Gleichkanalbelegung von Rundfunkdiensten im Kabel und mobilem Internet im Frequenzbereich 790-862 MHz zu massiven Störungen des Fernsehempfangs beim Endkunden führt. Ursache ist weniger die Übertragung der Daten vom Sendemast zum Endkunden, sondern vielmehr die Rücksendung der Daten vom mobilen Endgerät in der Wohnung des Nutzers.

Sie finden den Beitrag hier

golem.de

golem.de, 23.10.2013

Glasfaser statt LTE

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Bayern will eine Milliarde Euro für den Breitbandausbau ausgeben. Wenn das Geld in Kupferkabel oder LTE gehe, könnten keine Geschwindigkeitsreserven bereitgestellt werden..
.."Besonders wenn öffentliche Mittel genutzt werden, müssen die Breitbandnetze so gestaltet sein, dass Sie den Ansprüchen der nächsten Jahre und Jahrzehnte genügen. Dies kann ausschließlich ein Glasfasernetz gewährleisten. Alle anderen Lösungen auf Kupfer- oder Funkbasis können keine ausreichenden Geschwindigkeitsreserven bereitstellen." Breitbandversorgung mit LTE sei halbherzig.
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Sie finden den Beitrag hier

APWPT-Kommentar

Das ist eine bemerkenswerte Feststellung, nach der Einführung von LTE,
als eine der Hauptkomponente der deutschen Breitbandinitiative, und
könnte die Diskussion zur Versteigerung des 700 MHz UHF-TV-Bands aufwerten.

Weiterführender Link

Golem.de: Für ein Drittel der Kosten der Bankenrettung könnte Deutschland jeden Haushalt bis zum entferntesten Bauernhof mit FTTH versorgen.

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golem.de, 27.07.2011

Standard für drahtlose Netzwerke auf Fernsehfrequenzen

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Die IEEE hat mit 802.22TM-2011 einen Standard für drahtlose Netzwerke auf Fernsehfrequenzen verabschiedet. Auf Basis von IEEE 802.22TM sollen bisher unterversorgte Regionen mit schnellen Internetzugängen ausgestattet werden..

..Gedacht ist die Technik, um dünn besiedelte Regionen mit schnellen Internetzugängen zu versorgen, beispielsweise Entwicklungs- und Schwellenländer, in denen es ohnehin viele ungenutzte TV-Kanäle gibt.
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Sie finden den Beitrag hier

APWPT-Kommentar

Was harmlos klingt, ist eine systematische Methode zur weiteren Belegung von Frequenzen, die für die professionelle Veranstaltungsproduktion unverzichtbar sind.
Die harmlose Zuordnung auf "dünn besiedelte Regionen" dürfte kaum verschleiern, dass es letztlich wie bei LTE um einen Mobilfunk-Kapazitätszuwachs für die Ballungsräume handeln dürfte.

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golem.de, 29.10.2010

Regierung lehnt Geld für Entstörung von DVB-T und Mikros ab

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Circa 700.000 (APWPT-Redaktion: Mikrofon-) Anlagen in ganz Deutschland müssen nachgerüstet oder ausgetauscht werden, weil LTE das Antennenfernsehen über DVB-T und drahtlose Mikrofone stört. Doch die Bundesregierung trage ihren Anteil an den Kosten nicht..

..Weil die Bundesregierung nicht die nötigen Gelder zur Verfügung stellt, können die Störungen des digitalen terrestrischen Fernsehempfangs DVB-T und von drahtlosen Mikrofonen durch LTE-Mobilfunk nicht beseitigt werden..

..Im Bundestag hatte gestern ein Regierungsvertreter betont, betroffene Kultureinrichtungen könnten eine mögliche Entschädigung beantragen. Es müsse aber ein Nachweis für die Beeinträchtigung der Funkmikrofone vorliegen. Die CDU-Fraktion wies darauf hin, dass laut Auskunft der Bundesnetzagentur bislang keine konkreten Fälle für solche Störungen bekannt geworden seien..
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APWPT-Kommentar

Wie wir feststellen müssen, setzt die Bundesregierung die Tradition der „knappen Kassen“ fort. Ob angesichts der Einnahmen des Bundes durch die Frequenzversteigerung die Notwendigkeit dazu besteht, mag dahingestellt sein. Wir als Anwendervertretung erwarten allerdings eine angemessene Umgangsweise mit der Problemstellung "Entschädigung der Mikrofonanwender, die durch die Versteigerung der UHF-Frequenzen betroffen sind".

Fassen wir kurz zusammen:

Verbesserungen in der Internetversorgung der ländlichen Gebiete plant die Bundesregierung, im Wesentlichen über eine drahtlose Komponente zu verwirklichen. Dazu sah man als einzige Möglichkeit die Versteigerung von Funkfrequenzen an Mobilunkanbieter, welche im Gegenzug dafür eine rasche Lösung versprechen. Diese Frequenzen wurden jedoch erst zwei Jahre zuvor Mikrofon-Anwendern zugewiesen. Außerdem nahm Deutschland im europäischen Alleingang und ohne ausreichenden Expertenrat einzuholen die Versteigerung der Frequenzen vor.

Die Bundesländer sind ihrerseits natürlich brennend an ländlichen Internetzugängen interessiert und stimmten erst nach erheblichen Änderungen der ersten Vorlage, der Strategie der Bundesregierung vertrauend und mit der Zusage zu finanzieller Entschädigung, der Versteigerung der UHF-Frequenzen zu.
Zitat: „Jeder wusste, dass es bei der Nutzung dieses Frequenzspektrums zu Beeinträchtigungen des DVB-T, zu Störungen bei drahtlosen Mikrofonanlagen und möglicherweise sogar zu Problemen bei manchen Kabelfernsehanlagen kommen kann. Schätzungsweise 700.000 Anlagen in ganz Deutschland müssen nachgerüstet oder ausgetauscht werden." Quelle: http://www.golem.de/1010/79020.html

Die Versteigerung hat stattgefunden und der Bund hat für die UHF-Frequenzen 3,6 Milliarden Euro eingenommen. Die Bundesländer forderten ihrerseits den Bund auf, die Kosten z. B. für die Umstellung der Funkmikrofone zu übernehmen. Dies wurde von der Regierungsmehrheit abgelehnt, grundsätzlich werden die vorgetragenen Angaben zu den Entschädigungskosten in Frage gestellt.
Zusätzlich wird offenbar das Verursacherprinzip umgekehrt. Die Mikrofon-Anwender sollen vor einer Entschädigung den Nachweis von Störungen antreten. Das bedeutet einen Nachweis über die Gefahr des Veranstaltungsabbruchs sowie einen verbindlichen Nachweis der Störquelle. Solche Nachweise kann der Mikrofon-Anwender in der Regel nicht führen.
Das es letztlich darum geht, die leeren Bundeskassen zu schützen, ist allen Beteiligten klar – doch muss man sich eine derzeitige Praxis wirklich gefallen lassen? Wenn, wie zu vermuten ist, es zu einem Abbruch von Veranstaltungen kommt, ist die Schadensersatzfrage (z. B. Rückforderungen von Eintrittsgeldern) zu regeln.

Was bleibt?

Der Bundestag hat kürzlich auf Antrag von drei Fraktionen über die Entschädigungsfragen debattiert. Allerdings wurden alle aufgezählten Sachargumente mit der Mehrheit der Regierungsstimmen strikt ablehnt. Dabei kam es von Regierungsseite zu praxisfernen Statements. Quelle: http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_10/2010_344/01.html

Die CDU-Fraktion wies darauf hin, dass laut Auskunft der Bundesnetzagentur bislang keine konkreten Fälle für solche Störungen bekannt geworden sind. Dabei wurde z. B. der Ausfall während der letzten CEBIT außer Acht gelassen. Nur die Vorwarnung von BNetzA und APWPT verhinderte hier Schlimmeres.

Die FDP-Fraktion forderte ihrerseits eine strikte Überprüfung, dass die Entschädigungszahlungen tatsächlich für den Ersatz beeinträchtigter Funkmikrofone verwendet werden. Unterstellt diese Fraktion, dass z. B. Theater oder kleine Unternehmen der Nachrichtenberichterstattung Entschädigungszahlungen zweckentfremdend einsetzen würden?

Wie geht es weiter?

Die Verhandlungen zwischen Bund und Ländern laufen weiter und die Mikrofon-Anwender sind gut beraten, die Position der Länder in der Öffentlichkeit zu unterstützen. In Sachen Öffentlichkeitsarbeit sind natürlich in erster Linie die von den Mikrofonen abhängigen Veranstalter, Techniker aber ebenso die „Künstler und Talkmaster“ gefragt. Alle sind unmittelbar daran beteiligt, die Inhalte zu produzieren, die einen wesentlichen Teil dazu beitragen, unsere Gesellschaft und ihre Kultur zu fördern. Sie bedienen die Schnittstelle zur Öffentlichkeit und können als direkt Betroffene vermitteln.

Senden Sie Ihren Kommentar bitte an info@apwpt.org

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golem.de, 23.09.2010

Regierung verfehlt bei der Breitbandstrategie ihr Ziel

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Bis Ende 2010 sollen alle Haushalte mit Breitbandanschlüssen von 1 Mbit/s versorgt sein. Das ist das Kernziel der Breitbandstrategie der Bundesregierung. Der Technikchef der Deutschen Telekom erklärt, das sei nicht zu schaffen. Gleichzeitig sagt der Wirtschaftsminister: Die Breitbandstrategie der Bundesregierung ist ein Erfolg.
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golem.de, 23.03.2010

Internet über Rundfunkfrequenzen stört im Test TV und Mikros

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Ein Feldversuch in Baden-Württemberg zur Nutzung von früheren Rundfunkfrequenzen für schnelles Internet hat bestätigt, dass damit Fernsehen und Mikrofone gestört werden. Das gab die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg bekannt. Der Funkversuch in Baldern habe ergeben, dass es zu Störungen beim Empfang von Antennenfernsehen (DVB-T) und Kabelfernsehen (DVB-C) sowie bei drahtlosen Mikrofonen kommen kann, wenn drahtlose Breitbandmodems betrieben werden. Beim Betrieb des Modems in benachbarten Räumen konnten Bildstörungen am TV-Gerät festgestellt werden, hieß es weiter.
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golem.de, 08.03.2010

Kabelnetzbetreiber kann 4G-Frequenzauktion nicht stoppen

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Der TV-Netzbetreiber.. ..ist mit einem Eilantrag gescheitert, der die Mobilfunkfrequenzversteigerung im April 2010 verhindern sollte. Das Verwaltungsgericht Köln hat den Beschluss zur Ablehnung des Eilantrages der Firma heute bekanntgegeben.

Durch Breitbandinternet im Bereich von 800 MHz seien erhebliche Beeinträchtigungen des Empfangs von TV-Programmen und der Übertragung von Datensignalen über die Kabelnetze zu erwarten, argumentieren die Betreiber. Kabelmodems, Receiver und Set-Top-Boxen würden gestört. Viele Kabelanschlüsse seien heute bereits bis 862 MHz ausgebaut und übertrügen Angebote im gleichen Frequenzbereich, der auch für mobile Datendienste verwendet werden soll.

Das Gericht meint jedoch, dass die befürchteten Störungen keine Aussetzung des Vergabeverfahrens rechtfertigten. Auftretenden Störungen könne auch noch mit späteren Maßnahmen begegnet werden, so das Gericht. Der Beschluss ist unanfechtbar.
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golem.de, 13.10.2009

Umweltschützer warnen vor neuer Mobilfunkversteigerung

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Der Umweltschutzverband Bund sieht große Gefahren für die menschliche Gesundheit durch die neue große Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur. Im ländlichen Raum würde damit die "Elektrosmogbelastung" stark zunehmen..

..In Deutschland gebe es nach Angaben des Bund derzeit bereits rund 260.000 große Mobilfunksendeanlagen, etwa zwei Millionen kleinere Sendeanlagen, circa 50 Millionen Homesender wie WLAN, schnurlose Telefone sowie rund 100 Millionen Mobiltelefone. Bevor neue Frequenzen überhaupt zur Nutzung freigegeben werden dürften, müsse es eine gesetzliche Umweltverträglichkeitsprüfung geben, forderte der Bund. Die Existenz und Auswirkungen von Elektrosmog sind unter Experten stark umstritten.
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Haus Volkersberg

Haus Volkersberg, 13.05.2009

Funkmikrofone als wesentlicher Bestandteil in allen Bereichen des öffentlichen Lebens in Gefahr

"Die Katholische Landvolkshochschule Volkersberg und die Jugendbildungsstätte Volkersberg blicken mit großer Sorge auf die anstehende Bundesratsentscheidung. „Verstehen wir den Gesetzentwurf von Bundesregierung und Bundestag richtig, dann wird das Frequenzband, das zurzeit der Nutzung durch Funkmikrofone zugeteilt ist, noch in diesem Jahr zur Versteigerung an die Mobilfunkanbieter frei gegeben. Diese beabsichtigen mit Hilfe dieser beliebten und in der Ausbreitung sehr günstigen UHF-Frequenzen zwischen 790 und 860 Mhz angeblich eine Internet-Breitbandversorgung ländlicher Gebiete zur Verfügung zu stellen.“, erklärt der am Volkersberg für die Organisation von kulturellen Veranstaltungen zuständige Bildungsreferent..
Die Befürchtung.. ist,, , dass mit der Ersteigerung der Funkfrequenzen die Mobilfunkanbieter schrittweise beginnen, Funkmasten zu erreichten, die die Frequenzen der Funkmikrofone massiv stören werden. Auch neue Endgeräte (Mobiltelefone) könnten die Nutzung der heute verbreiteten Funkübertragungsgeräte in Kürze unmöglich machen. Spätestens aber 2015, wenn die allgemeine Zuteilung der Frequenzen durch die Regulierungsbehörde endet, könnte es dann so weit kommen, dass die bisher verwendeten Funkmikrofone unbrauchbar geworden sind.
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Sie finden die Pressemeldung hier

Das Dekanat Bad Kissingen veröffentlicht einen vergleichbaren Wortlaut. Die finden die Pressemeldung hier

Der Bund der Katholischen Jugend veröffentlicht eine diesbezügliche Pressemeldung (Link nicht mehr verfügbar)

REVISTA berichtet am 14.05.2009 unter dem Wortlaut "Einsatz von Funkmikrofonen in Gefahr". Sie finden diese Information hier (Link nicht mehr verfügbar)

Handelsblatt

Handelsblatt, 08.04.2010

ARD und ZDF befürchten Schrottbilder

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Die Sender warnen vor millionenfachen Schrottbildern. „Die Voraussetzungen für die Räumung der Rundfunkkanäle 61 bis 69, und zwar befriedigende Lösungen der Störproblematik sowie eine Kostenerstattung für die Verlagerung der DVB-T-Sender und Drahtlosmikrofone, sind bisher nicht erfüllt“, sagte Bertram Bittel, SWR-Technikdirektor und Chef der Technik-Kommission von ARD und ZDF gestern dem Handelsblatt..
..„Die Politik hat das Störpotenzial nicht ausreichend berücksichtigt“, sagt eine ARD-Sprecherin in Stuttgart. Die Rundfunkanstalten befürchten, der Fernsehempfang über das terrestrische Digital-TV (DVB-T) und über Kabel massiv gestört werden könnte. Außerdem müssen die Sender drahtlose Mikrophone umrüsten oder gar neu kaufen. „Wir hätten einen enormen Aufwand für Umrüstung oder Neuanschaffungen“, warnte gestern eine ARD-Sprecherin.
..„Wir bedauern es sehr, dass die Frequenzvergabe durch die Digitale Dividende an den Mobilfunk in jeder Hinsicht zu Lasten der Rundfunk- und der Kulturwirtschaft geht“, sagt Bittel, Chef der Technik-Kommission von ARD und ZDF.
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Sie finden den Beitrag (Link nicht mehr verfügbar)

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Handelsblatt, 22.06.2009

Regulierer warnt vor Kartellen beim Internet-Ausbau

Das Online Magazion schreibt:

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Die Bundesnetzagentur warnt vor Behinderungen des Wettbewerbs beim flächendeckenden Ausbau des schnellen Internets. Zwar befürworte er Kooperationen beim Glasfaserausbau durchaus... „Allerdings gibt es klare Grenzen.“
„Die Kooperationen werden nicht nur von uns zu beurteilen sein. Wir stehen in dieser Frage in intensivem Kontakt mit dem Bundeskartellamt“.. Der Zugang Dritter zu den Infrastrukturen müsse diskriminierungsfrei möglich sein.. „Die Kunst besteht darin, einen Ausgleich der Interessen zu schaffen. Wir werden sehr genau darauf achten, welche Bedingungen die kooperierenden Anbieter Dritten stellen, die ja auch zu Finanzierung Beiträge leisten wollen.“

Nach Einschätzung von Wirtschaftsstaatssekretär Bernd Pfaffenbach lässt sich der flächendeckende schnelle Internetzugang nur realisieren, wenn auch die Funkfrequenzen genutzt werden, die durch die Digitalisierung des Rundfunk- und Fernsehempfangs frei werden. Der Bundesrat hatte am 12. Juni einer entsprechenden Verordnung zugestimmt. Nun sei es Aufgabe der Bundesnetzagentur, die Frequenzen schnell zu vergeben..
Laut Pfaffenbach sollen die freien Funkfrequenzen vom nächsten Jahr an für das Internet genutzt werden können. Ein Ausbau des Glasfasernetzes bis in den letzten Winkel der Republik sei zu teuer und somit unrealistisch. Doch auch mit Internet über Funk werde es auch künftig „gewisse Leistungsunterschiede“ zwischen den Verbindungen in den Ballungsräumen und denen in ländlichen Räumen geben..
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HAZ.de

HAZ.de, 23.05.2009

Breitband-Plan stößt auf Hindernisse

Das Online-Magazin schreibt:

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Ein wichtiger Teil des Konjunkturpaketes der Landesregierung, der Ausbau des Breitband-Netzes, hat hinter den Kulissen in Niedersachsen einen heftigen Streit ausgelöst.
Während das Land zu diesem Zweck auch neuartige Sendemasten einsetzen und Daten per Funk übertragen lassen will, begehren Kulturorganisationen und Hersteller von Funkelektronik dagegen auf: Sie befürchten, dass sie ihre bisherigen Frequenzen aufgeben müssen und die alten Funkanlagen unbrauchbar werden. Inzwischen bemüht sich die Landesregierung, auf Bundesebene einen Kompromiss durchzusetzen..
..Weil im Flächenland Niedersachsen nicht jede abgelegene Siedlung mit Kabel versorgt werden soll, bevorzugen die beiden maßgeblichen Ministerien – für Wirtschaft und für Landwirtschaft – als Ergänzung die neue, sehr leistungsfähige Technologie LTE (Long Time Evolution). Sie käme mit Sendemasten aus, die jeweils ein Gebiet mit dem Radius von sechs Kilometern versorgen können. Aber für LTE ist eine Frequenz im Bandbereich zwischen 790 und 862 Megahertz nötig.
Diese Pläne haben einige Kulturverbände aufgeschreckt, weil in Theatern, Opernhäusern und Museen häufig drahtlose Funkmikrophone verwendet werden, die genau diese Frequenzen nutzen..
..Tatsächlich seien die für LTE benötigen Frequenzen viel schmaler als zunächst angegeben. Vorteilhaft wäre ein Pilotprojekt, aus dem dann klar wird, ob es beim LTE-Betrieb überhaupt zu Störungen der Funkmikrophone kommt..
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APWPT Kommentar:

Den Vorschlag mit dem Pilotprojekt finden wir gut. Etwas Derartiges wird in verschiedenen Regionen schon durchgeführt oder geplant.
Die diesbezüglichen Vorstellungen unseres Verbandes haben wir bereits vor geraumer Zeit als Eckpunktepapier [177 KB] veröffentlich. Wir denken, rascher Drahtloszugang in strukturschwachen Regionen kann bei gleichzeitigem Schutz der professionellen Veranstaltungsproduktion stattfinden!

Heise Online

heise online (06.11.2013)

Mobiles Breitband: Telcos beanspruchen auch DVB-T2-Frequenzen
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Zwischen der Telekommunikationsbranche und den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern ist ein Streit um die Nutzung des 700-MHz-Funkbands offen entbrannt..
..Helwin Lesch vom Bayerischen Rundfunk hielt dem entgegen, dass aus der ersten Dividende "nicht alle so glücklich herausgegangen sind" und verwies auf die Betreiber drahtloser Mikrofonsysteme. Diese müssen nun erhebliche Störungen durch LTE hinnehmen und unverschuldet in neue Technik investieren..
..Andreas Geiss von der EU-Kommission hielt dem entgegen, dass das 700-MHz-Band bereits in vielen Ländern weltweit für Breitbandkommunikation zur Verfügung gestellt wird.
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heise online (22.10.2013)

Regulierer: Fusion von E-Plus und O2 als Chance für neuen Anbieter

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Frequenz-Umleitung

Zusätzliche Spannung entsteht in dieser Konstellation auch dadurch, dass Ende 2016 die Zuteilungen für die GSM-Frequenzen auslaufen. Außerdem möchte die Behörde weitere Frequenzen aus dem 700-MHz-Band, das bisher vom Rundfunk genutzt wird, den Mobilfunkern in einer Auktion verkaufen. Doch wegen der geplanten Fusion forderten die Unternehmen inzwischen, die Vorbereitungen für die Neuvergabe zu stoppen (Projekt 2016). Der Ausgangspunkt der Regulierungsüberlegungen war, dass die Mobilfunkrrequenzen knapp sind. Nach einer Fusion erscheint dieses Argument aber nicht so stichhaltig.
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Siehe auch: Netzagentur droht E-Plus und O2 bei Fusion mit Frequenz-Entzug

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heise online (24.05.2012)

Großbritannien: LTE kommt terrestrischem TV-Empfang in die Quere

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..der Betreiber des britischen DVB-T-Fernsehnetzes, befürchtet, dass der geplante Mobilfunk der vierten Generation im Frequenzbereich um 800 MHz den Empfang des terrestrischen Digitalfernsehens massiv stören wird. So werden voraussichtlich zwei Millionen Haushalte zusätzliche Filter benötigen, wenn sie weiterhin Freeview störungsfrei empfangen wollen, hieß es gegenüber der BBC. Etwa zehntausend Haushalte müssten danach sogar auf andere Übertragungswege wie Kabel oder Satellit umsteigen, erklärte die britische Regulierungsbehörde Ofcom bereits im vergangenen Jahr.
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heise online (24.05.2012)

OpenGarden: Mesh-Netz will Mobilfunk entlasten

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Mit den derzeit noch in der Betaphase steckenden Anwendungen.. verbinden sich Mobilgeräte zu einem vermaschten Netzwerk (Mesh) und stellen darüber ihre Internetverbindung für andere bereit. Das Konzept ähnelt einerseits dem der Freifunk-Netze, die mit angepassten Routern etwa schnelles Internet auch in DSL-freie Gegenden bringen. Da allerdings die Reichweite.. durch die Nahfunktechnik Bluetooth deutlich geringer ist, kann man es auch als eine Erweiterung des Tetherings, also der Weitergabe des Internetzugangs, ansehen.

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heise online (28.01.2012)

WRC-Konferenz streitet über Funkfrequenzen

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Die Wellenkonferenz (World Radio Communication Conference, WRC) der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) in Genf läuft schon eine Woche. Doch welche zusätzlichen Frequenzbereiche die Staaten für mobile Datendienste öffnen wollen, ist weiterhin ein heißes Streitthema. Dabei kann die Entscheidung über die "zweite Digitale Dividende" erst 2016 fallen.
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heise online (13.11.2011)

Entschädigungen für gestörte Funkmikrofone können beantragt werden

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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.. hat "im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Finanzen" eine Richtlinie erlassen, welche die Entschädigungszahlungen für Funkmikrofone regelt, die von den neuen LTE-Sendestationen gestört werden. Drahtlose Mikrofone und andere Bühnentechnik nutzt nämlich Frequenzen, die der Bund 2009 umgewidmet hat: Die digitale Dividende unter anderem aus der Abschaltung ehemaliger Fernsehfrequenzen soll zur drahtlosen Breitbandanbindung insbesondere ländlicher Gebiete mit LTE-Technik genutzt werden. Doch 2001 wurde just in diesem Frequenzband zwischen 790 und 862 MHz auch der Betrieb drahtloser Mikrofone erlaubt, wenn auch befristet bis 2015..

..Der Verband der Gerätehersteller APWPT, aber etwa auch der Deutsche Bühnenverein und die Deutsche Theatertechnische Gesellschaft (DTHG) kritisieren die Entschädigungsregelung als unzureichend
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heise online (13.07.2011):

EU soll in der Frequenzpolitik mit einer Stimme sprechen

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Der Industrieausschuss des Europäischen Parlaments hat sich in einer am Dienstag verabschiedeten Erklärung einstimmig für eine gemeinsame europäische Position in der Wellenkonferenz (WRC12) der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) ausgesprochen. Sie versprechen sich davon ein größeres Gewicht für die EU-Position in der ITU.
Bisher sind alle EU-Staaten Einzelmitglieder der ITU. Sie koordinieren sich über die Europäische Konferenz der Verwaltungen für Post und Telekommunikation (CEPT), in der 48 Länder vertreten sind. Auf der alle vier Jahren stattfindenden Wellenkonferenz wird weltweit koordiniert, wie Funkfrequenzen zugeteilt und genutzt werden. Zuletzt wurde dort wegen des wachsenden Bandbreitenhungers mobiler Anwendungen besonders lebhaft verhandelt. Der Industrieausschuss meint, dabei solle Europa mit einer Stimme sprechen.
Wichtigstes frequenzpolitisches Ziel der WRC12, die Anfang 2012 stattfinden soll, ist laut dem Beschluss des Industrieausschusses die weitere Öffnung des Spektrums für mobile Datendienste. Bis 2015 müssten 1200 MHz – verteilt über verschiedene Frequenzbereiche – für mobile Datendienste bereit stehen. Die EU-Mitgliedsstaaten sehen eine schnelle Erweiterung des Spektrums für mobile Breitbanddienste bisher skeptisch.
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heise online (28.06.2011):

Konsortium um Microsoft und die BBC erkundet den weißen Raum

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Ein Konsortium um Microsoft und namhafte Fernsehsender will im britischen Cambridge eine funkbasierte Breitbandversorgung auf TV-Frequenzen testen. Mit dem Feldversuch soll untersucht werden, wie das von Sendern teilweise ungenutzte TV-Spektrum etwa zur mobilen Breitbandversorgung in ländlichen Gebieten eingesetzt werden kann..

..Die Branche arbeitet schon seit einigen Jahren an der Entwicklung von White-Space-Technik. In den USA hatte die Regulierungsbehörde nach zähem Ringen zwischen White-Space-Befürwortern und einer Koalition aus Fernsehsendern, Konzertveranstaltern, Theatermachern und Kirchen, im November 2008 schließlich grünes Licht für die Nutzung des weißen Raums gegeben. Auch die EU-Kommission hat die Technik auf dem Zettel. Angesichts des knappen Spektrums kann eine flexible Frequenznutzung dabei helfen, den wachsenden Bedarf an mobilen Breitbandanbindungen zu decken.
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heise online: (05.05.2011)

LTE am Potsdamer Platz

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Der neue Mobilfunkstandard LTE soll zuerst die "weißen Flecken" der Breitbandversorgung auf dem Land abdecken. Inzwischen aber ist der mobile Datenturbo auch in der Stadt angekommen: Unter der Kuppel des Sony-Centers am Potsdamer Platz in Berlin hängt in einem kleinen grauen Kasten die Technik für die Basisstation des ersten LTE-Netzes im Zentrum der Hauptstadt..

..Weitere Gebiete in Berlin.. sind die Region am Flughafen Tegel, Steglitz mit Umgebung und der Ortsteil Adlershof im Bezirk Treptow-Köpenick..
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heise online: (02.04.2011)

Globaler Standard für opportunistische Frequenznutzung

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Die Internet Engineering Task Force arbeitet an einer Spezifikation zur Nutzung einer "Funk-Allmende". Beim 80. Treffen der IETF in Prag stellten Entwickler.. ein Modell vor, das Cognitive Radios eine einheitliche Abfrage an nationale oder regionale Datenbanken zur jeweils aktuellen Verfügbarkeit wenig und nicht effektiv genutzter Frequenzen erlauben soll – im Wesentlichen im UHF-TV-Band.
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APWPT-Kommentar:

Der „Wahnsinn“ findet seine Fortsetzung. Nach der „Digitalen Dividende“ für die großen des Mobilfunks, die deren bedarf nicht stillen konnte und nur weitere Begehrlichkeiten weckte, kommen jetzt massiv die „Cognitiven Radios“ auch „White Space Devices“ genannt.
Alle sehen den verbliebenen UHF-TV-Bereich als nicht ausgenutzt und versprechen den Schutz der Erstnutzer. Diese müssen sich aber zum Eigenschutz registrieren und darauf achten, dass diese Registrierung aktuell ist.
Wer die Kosten für ein geeignetes Datenbankensystem übernimmt, im Beitrag wird von minütlichen Updates gesprochen, bleibt allerdings offen.

Diesmal scheint das Störpotential so schwer fassbar, dass sogar der Mobilfunk warnend weitere Studien fordert.

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heise online: (28.02.2011)

..LTE-Ausbau in den Stadtstaaten

Ein Mobilfunkbetreiber gab heute im Rahmen der CeBIT bekannt, dass er das LTE-Mobilfunknetz noch in diesem Jahr in den deutschen Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen starten will:

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Bis Ende 2011 sollen alle weißen Flecken verschwunden sein.. Dann könnte das LTE-Netzwerk auch in Großstädten wie München oder Frankfurt aufgebaut werden.
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heise online: (15.02.2011)

..O2 will im zweiten Quartal 2011 mit LTE starten

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Noch im zweiten Quartal 2011 sollen die Einwohner der.. die neue Breitbandtechnik nutzen können.. ..Die weißen Flecken, die bislang nicht mit Highspeed-Internet versorgt sind, und für die die Mobilfunkbetreiber zunächst LTE bereitstellen müssen, seien wesentlich kleiner, als von der Regierung geschätzt..

..Der Rollout in den ländlichen Gebieten hat bereits begonnen..

"Sobald die Auflagen der Bundesnetzagentur erfüllt sind, werden wir LTE 800 auch in den Städten anbieten.. Schon in wenigen Monaten könnte es soweit sein."..
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APWPT-Kommentar:

Es war nicht anders zu erwarten. Der „Mobilfunk“ wird LTE rasch in die Ballungsgebiete bringen.

Alle, die den Mikrofonanwendern einen Bestandsschutz bis 2015 versprochen haben und zugleich eine angemessene Entschädigung verweigern, sollten jetzt umdenken! Nur rasches und effektives Handeln von Bundesregierung und –ländern kann hier Schlimmeres vermeiden.

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heise online: (02.02.2011)

Experten fordern einheitliche EU-Frequenzpolitik

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Der Wirtschaftsausschuss des EU-Parlaments hat sich in einer Anhörung.. am Dienstag mit der künftigen Vergabe von Frequenzen befasst. Darin forderten mehrere Experten eine moderne Frequenzpolitik und mehr Frequenzen für neue Dienste frei zu machen. Erst zwei Länder, Finnland und Deutschland hätten den 800-Megahertz-Frequenzbereich für mobile Breitbanddienste und 4G-Angebote vergeben..

..Mehrere der zur Anhörung geladenen Experten bemängelten, dass es in den 27 Mitgliedsländern keine einheitliche Frequenzpolitik und keine paneuropäischen Lizenzen gibt. Ein einheitlicher Binnenmarkt sei ohne eine solche Harmonisierung nicht zu realisieren..

..S.. F.. empfahl, über eine Öffnung des 600-MHz-Bandes speziell für WLAN-Anbieter nachzudenken, die Frequenzen leicht teilen könnten..

..Die EU will bis 2020 jedem EU-Bürger mindestens eine Datenrate von 30 MBit/s zusichern, die Hälfte der Bürger soll dann schon über 100 MBit/S kommunizieren können. Dafür seien die zusätzlichen Frequenzbereiche für mobile Breitbanddienste dringend notwendig..
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APWPT-Kommentar:

Bei der Veranstaltung wurde eine zweite "Digitale Dividende" (DD) auf europäischer Ebene gefordert. Für die professionelle Veranstaltungsproduktion, die gerade wegen der aktuellen DD die Frequenzen oberhalb 790 MHz räumen muss, ein Schreckensszenario.

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heise online: (23.09.2010)

Auch Vodafone startet LTE in Deutschland

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Im Ostseebad Heiligendamm eröffnete das Unternehmen am Donnerstag seine bundesweit erste Sendestation, die mit der UMTS-Nachfolgetechnik LTE (Long Term Evolution) arbeitet.
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heise online: (30.08.2010)

Digitale Dividende: Bundesnetzagentur weist Frequenzen zu

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Die Bundesnetzagentur hat.. den bei der Frequenzauktion im Mai 2010 erfolgreichen Unternehmen konkrete Frequenzen in den Bereichen 800 MHz und 2,6 GHz zugeordnet..

..Bei der Versteigerung im Mai war insgesamt 360 MHz Spektrum für Mobilfunkdienste unter den Hammer gekommen..

.Die Nutzung der Frequenzen der Digitalen Dividende ist an entsprechende Ausbauverpflichtungen gebunden, mit denen die Bundesregierung ihre Breitband-Initiative entscheidend voranbringen will. Bis Ende des Jahres sollen alle deutsche Haushalte mit mindestens 1 Mbit/s versorgt werden können..

..Die Nutzer des 800-MHz-Spektrums müssen bis 2016 in den von den Bundesländern benannten unterversorgten Gemeinden 90 Prozent der Bevölkerung versorgen können. Dabei soll der Ausbau zuerst in kleinen Orten der höchsten Prioritätsstufe (bis 5000 Einwohner) erfolgen und danach stufenweise auch in größeren Städten erfolgen. Erst wenn in denen von einem Bundesland benannten Orte einer Prioritätsstufe 90 Prozent der Einwohner versorgt sind, kann in der Netzausbau in den größeren Gemeinden fortgesetzt werden..
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APWPT-Kommentar:

Die Frequenzumwidmung hat jetzt also begonnen und ab sofort muss mit zusätzlichen Störungen auf den "Mikrofonfrequenzen der Vfg 91/2005" gerechnet werden. Nur professionellen Veranstaltungssetup und ein geordneter Umstieg auf andere Frequenzen kann Abhilfe schaffen.

In diesem Zusammenhang verweisen wir darauf, dass die durch die Bundesregierung zugesagte Entschädigung endlich umgesetzt und nicht "kleingerechnet" werden sollte. Zum Glück setzen sich die Bundesländer und verstärkt politisch Parteien für eine Lösung ein.

Bleiben Sie aufmerksam und senden Sie Ihre Statements an
info@apwpt.org

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heise online: (12.06.2010)

Hessen will Milliarden in Ausbau des schnellen Internets pumpen

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Hessen will einen Teil der Milliarden aus der jüngsten Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen für den Ausbau des schnellen Internets auf dem flachen Land nutzen.. ..Der Vorschlag soll bei der Wirtschaftsministerkonferenz in Göhren-Lebbin am 17./18. Juni besprochen werden..

..Zunächst sollen aus dem Erlös laut Bundesratsbeschluss frühere Nutzer der Frequenzen entschädigt werden..
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Lesen Sie dazu auch die APWPT-News:
Neuigkeiten zur Entschädigung nach Digitaler Dividende

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heise online: (21.05.2010)

Nur Gewinner bei der Frequenz-Auktion?

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Weniger als erwartet hat die am Donnerstag beendete Versteigerung neuer Mobilfunkfrequenzen eingespielt, und doch zeigen sich alle Beteiligten zufrieden. Die verantwortliche Bundesnetzagentur hat eine positive Bilanz gezogen. Die Regulierungsbehörde ist auch mit den Erlösen zufrieden, die mit insgesamt knapp 4,4 Milliarden Euro hinter den Erwartungen von Marktbeobachtern zurückgeblieben sind."Wir haben ein realistisches Ergebnis, das dem Marktwert entspricht", sagte Netzagentur-Chef..

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident.. appellierte nun an die Telekommunikationsbranche, sie solle "möglichst schnell" ihr Versprechen wahr machen, die ländlichen Räume zügig mit schnellen Internetverbindungen zu erschließen. Der Bund müsse seine Milliardeneinnahmen nutzen, um sich an den Umrüstkosten zu beteiligen, die mit der Freigabe der neuen Frequenzen anfielen, forderte er in einer Mitteilung. Mit der "Digitalen Dividende" - einem Teil des versteigerten Spektrums im 800-MHz-Bereich – will die Bundesregierung die Breitbandversorgung der Menschen auf dem Lande verbessern.

Und kaum sind die vier Milliarden im Sack, werden erste Ansprüche erhoben. "Ich gehe davon aus, dass die Bundesregierung sich ihrer Verantwortung bewusst ist und die Betroffenen mit den technischen Problemen, die aus der Vergabe der neuen Frequenzen entstehen können, nicht alleine lässt", sagte Kurt Beck. Der Ministerpräsident meint damit auch die nötige Umrüstung der Veranstaltungstechnik, die bisher im Bereich der Digitalen Dividende funken durfte. Allein das Mainzer Staatstheater schätze die Kosten der Umrüstung auf mehr als 100.000 Euro.
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hier

APWPT-Kommentar:

Die Frage der Entschädigung wird von der Veranstaltungsbranche als Beweis der Glaubhaftigkeit der Bundesregierung gesehen.
Wenn es nicht gelingt, zum Beispiel kleinen und mittelständigen Unternehmen oder der Kunst- und Kreativwirtschaft, eine wirksame Unterstützung zu geben, dann wird der langfristige Schaden dieser Branche rasch den Frequenz-Verkaufserlös überschreiten.

Die APWPT-Veranstaltungen im Rahmen der BTT2010 widmete sich im Schwerpunkt dieser Fragenstellung.

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heise online: (20.05.2010)

Frequenzauktion bringt 4,4 Milliarden Euro

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Die Versteigerung neuer Mobilfunkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur ist am Donnerstagnachmittag zu Ende gegangen. Das teilte die Regulierungsbehörde in Mainz mit. In der 224. Runde der Auktion gingen keine Gebote mehr ein, damit war der Bieterkampf beendet. Insgesamt boten die vier beteiligten Mobilfunkanbieter knapp 4,4 Milliarden Euro für die zusammen 360 MHz Spektrum in verschiedenen Frequenzbereichen. Damit blieb der Erlös der am 12. April gestarteten Auktion hinter den Erwartungen zurück..

..Die Frequenzen sollen unter anderem dazu genutzt werden, um Internetverbindungen auf dem Land auszubauen. Außerdem wollen die Mobilfunkanbieter ihre Netze für mobile Datendienste wappnen. Telefónica-O2 will die erworbenen Frequenzen der "Digitalen Dividende" zum Aufbau eines landesweiten LTE-Netzes nutzen, teilte das Unternehmen mit. "Wir werden unser erstes regionales LTE Netzwerk bis zum Ende des Jahres starten", kündigte CEO.. an.
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heise online: (04.05.2010)

Frequenzauktion: Die Rechnung kommt noch

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Privatsender und Funkmikrofonhersteller erwarten große Probleme bei der Nutzung der "digitalen Dividende" aus dem Rundfunkbereich, die derzeit zusammen mit weiterem Spektrum bei der Bundesnetzagentur unter den Hammer kommt. Sie fordern daher die Einrichtung von Finanztöpfen aus den zu erwartenden milliardenschweren Erlösen, um den Nutzern zu helfen..

..Die von den Mobilfunkbetreibern geplanten neuen Sendeanlagen im besonders begehrten Bereich zwischen 790 bis 862 MHz erzeugten im Abstand von 40 Kilometern eine Feldstärke, die reiche, um Funkmikrofone zu stören. Betroffen seien rund 600.000 drahtlose Geräte hierzulande, welche die Branche in den vergangenen fünf Jahren verkauft habe. Diese seien etwa im Kulturbetrieb oder in Kirchen im Einsatz und dürften nach Einschätzung des Praktikers mehr oder weniger schwer beeinträchtigt sein..

..Auch.. Medienpolitik-Experte bei ProSiebenSat.1, plädierte dafür, dass die Milliarden "nicht nur im Finanzministerium verschwinden" sollen. Die Umwidmung der digitalen Dividende bezeichnete er als einen "Schnellschuss, den die Nutzer ausbaden werden". Für das Großprojekt hätte ein solides Fundament hochgezogen werden müssen, was die Politik aber versäumt habe. Noch sei nicht eindeutig geklärt, wo die DVB-T-Interferenzen lägen und welche Schutzabstände zu Empfangsgeräten einzuhalten seien. Es sei zudem sicher, dass die Mobilfunker beim Aufbau der Funktechnik LTE ihr Augenmerk verstärkt auch auf weitere, derzeit dem Rundfunk zugeteilte Frequenzbereiche werfe, wie dies in Finnland bereits der Fall sei. So werde das Rundfunkband "immer weiter zerstückelt". Zysk machte den Gegenvorschlag, eine digitale Dividende auch in klassischen Mobilfunkfrequenzen wie GSM 900 loszueisen und Interessenten zur Verfügung zu stellen.

..Für die Mobilfunkbranche wies Harald Geywitz, Leiter Regierungsbeziehungen bei E-Plus, die Bedenken größtenteils zurück. Störungen bei DVB-T-Nutzern ließen sich durch kostengünstige Filter und Abschirmungen beheben. Zudem arbeite man mit Mikrofon-Herstellern zusammen, um Alternativen in bestehenden Puffern zwischen Up- und Downlinks zu nutzen..
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heise online: (15.04.2010)

Innovationsforscher fordert freiere Nutzung von Mobilfunkfrequenzen

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..Innovationsforscher am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des Karlsruher Instituts für Technologie, sieht akute Defizite im europäischen Mobilfunkmarkt. "Die wichtigsten Innovationen sind in den letzten Jahren außerhalb von Europa entstanden, zum Beispiel das mobile Internet, das in Japan erfunden wurde".. Dort hätten drei große Netzbetreiber ihre Techniken und Dienste jeweils selbst definieren können. "Und wenn der Netzbetreiber selbst entscheiden darf, welche Technologie er einkauft, kommt es zu einem starken Wettbewerb."
..Angesichts dessen sei auch die aktuelle Regulierungspolitik in Europa verfehlt. "Unternehmen brauchen Frequenzbänder, auf denen sie machen können, was sie für rentabel halten. Und sie brauchen einen großen Markt. Das heißt: Wir brauchen EU-weite Lizenzen für alle Frequenzen." Auch lizenzfreie Dienste seien wichtig. "Gerade die WLAN-Nutzung im unregulierten Bereich war ja eine Überraschung. Als man dieses Frequenzband vor Jahren definiert hat, glaubte man zunächst, das ist so eine kleine Spielwiese für Anwendungen wie Garagenöffner oder Babyphones."
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heise online: (09.04.2010)

US-Regulierer gibt Startschuss für Breitband-Initiative

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..Mit der Breitband-Initiative will die FCC die Rahmenbedingungen für einen Ausbau der Breitbandzugangsmöglichkeiten auch in ländlichen Regionen verbessern. Im Rahmen der Strategie sollen unter anderem weitere 500 MHz Spektrum für Breitbanddienste über Mobilfunk im Lauf der kommenden zehn Jahre bereitgestellt werden. Die FCC hatte zu diesem Zweck bereits 2008 ein Frequenzpaket im 700-MHz-Band versteigert und damit rund 20 Milliarden US-Dollar für die Staatskasse eingenommen..
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APWPT-Kommentar:
Wir verfolgen die Entwicklung in den USA mit Aufmerksamkeit (lesen Sie auch die USA-Presseinformationen). Nicht wenige Europapolitiker sehen in den FCC-Vorhaben einen Lösungsansatz für Europa. Davor kann nur eindringlich gewarnt werden - Frequenzen "wachsen nicht nach". Werden diese verkauft, dann gibt es i.d.R. nicht nur Gewinner!

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heise online: (05.04.2010)

Zweite große Mobilfunkfrequenzversteigerung startet am 12. April 2010

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Wie erwartet geht es am 12. April 2010 um die Digitale Dividende, wenn sich die vier großen Mobilfunkanbieter.. um ein Frequenzpaket für die mobile Breitbandversorgung bewerben, das Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, in der Zweigstelle der Behörde in Mainz meistbietend zu vergeben hat. Zur Versteigerung stehen Frequenzen mit einer Bandbreite von 360 Megahertz und damit mehr als die Mobilfunkprovider bisher schon nutzen. Das aktuelle Paket geht auch weit über die erste Versteigerung von UMTS-Lizenzen im Jahr 2000 hinaus. Damals hatte der Bund Erlöse in Höhe von 50 Milliarden Euro erzielen können – vergleichbare Einnahmen sind bei der bevorstehenden Auktion allerdings nicht zu erwarten. Experten rechnen allenfalls mit einstelligen Beträgen zwischen fünf und acht Milliarden..

.Bundesnetzagentur-Chef.. gibt sich aber zuversichtlich und erwartet keine weiteren Verzögerungen: "Die Anbieter haben ein Eigeninteresse, der Erste im Markt zu sein." Die Teilnehmer an der Auktion haben sich zudem verpflichtet, im Falle des Erwerbs entsprechender Frequenzen, ab dem 1. Januar 2016 mindestens 90 Prozent der Bevölkerung in noch zu benennenden Städten und Gemeinden mit einem schnellen Internetanschluss zu versorgen. Der Ausbauplan erfolgt dabei nach vier Prioritätsstufen je nach Größe der Städte und Gemeinden.
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heise online: (12.03.2010)

Neue Frequenzen für Funkmikrofone

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Im Disput um die Umwidmung der sogenannten digitalen Dividende schafft die Bundesnetzagentur mit Änderungen an der Verwaltungsvorschrift für die Frequenzzuteilung etwas Klarheit. In dem von analogen terrestrischen Fernsehsendern geräumten Spektrum zwischen 790 und 862 MHz, das für mobile Breitbandzugänge vorgesehen ist und im April zusammen mit anderen Frequenzen im Rahmen einer Versteigerung an die Mobilfunker gehen soll, funkt auch noch die drahtlose Veranstaltungstechnik. Die darf die eigentlich bis 2015 zugeteilten Frequenzen nun auch erstmal weiter nutzen und kann zudem neue Frequenzen im Bereich 710 bis 790 MHz beantragen..

..Damit ist die für die Veranstaltungsbranche dringendste Frage, auf welchen Frequenzen drahtlose Mikrofone und andere Bühnentechnik künftig funken dürfen, erst einmal geklärt. Rundum glücklich sind die Branchenvertreter allerdings nicht. Sie müssen für eine Nutzung der neuen Frequenzen nun jeweils Lizenzen erwerben..

..Niemand kann mit Bestimmtheit sagen, wann die neuen Frequenzherren dann mit dem Ausbau beginnen und welche Technik dabei zum Einsatz kommt – ab wann und wo also mit Störungen der Veranstaltungstechnik zu rechnen ist..

..Für viele Betroffene heißt das Neuanschaffung – das ist eine Kröte, die die Anwender nun schlucken müssen..
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Lesen Sie zum Thema die APWPT-Pressemeldung: (11.03.2010)
Wichtige Verwaltungsvorschrift im März geändert

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Heise-Online, 09.02.2010

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Die Versteigerung neuer Mobilfunkfrequenzen einschließlich der sogenannten digitalen Dividende soll einem Zeitungsbericht zufolge am 12. April stattfinden. Um die Frequenzen bewerben sich sechs Unternehmen, darunter die vier Netzbetreiber..

Bei der bisher größten Frequenzauktion in Deutschland kommt unter anderem die begehrte "digitale Dividende" unter den Hammer. Der Frequenzblock im 800-MHz-Bereich wurde im Zuge der Digitalisierung der terrestrischen TV-Ausstrahlung frei und soll zugunsten des Breitbandausbaus auf dem Land für Mobilfunkdienste umgewidmet werden. Der Frequenzbereich gilt dank besserer Reichweite als besonders geeignet für die Versorgung ländlicher Regionen mit Breitband-Mobilfunk.
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Heise-Online, 21.12.2009

Bundesnetzagentur einigt sich mit EU zu Auktion von Mobilfunkfrequenzen

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Die EU-Kommission und die Bundesnetzagentur haben sich zur geplanten Auktion von Mobilfunkfrequenzen im Deutschland im kommenden Jahr geeinigt. Der Präsident der Bundesnetzagentur, ..kündigte am heutigen Montag in Brüssel an, die Bedenken der Kommission mit einer Untersuchung der Wettbewerbsverhältnisse auf dem deutschen Markt drei Monate nach der Versteigerung ausräumen zu wollen..
.."Die Regeln der Auktion werden somit nicht geändert, auch nicht die Vergaberegeln für Unternehmen"..
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Heise-Online, 03.11.2009

Mobilfunkbranche: Mehr Spektrum = Wachstum

Das Online-Magazin schreibt:

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Mit einem umfangreichen "Manifest" gibt die Mobilfunkindustrie ihre Vorstellungen von der künftigen Gestaltung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der EU zu Protokoll..

..In dem "2015 Mobile European Manifesto" betont die Branche ihre Rolle als Impulsgeber für wirtschaftliches Wachstum und Innovation. Der politisch gewollte Breitbandausbau in der EU könne mit Mobiltechnologien vorangetrieben werden, von denen so auch andere Vorhaben etwa in den Bereichen Green IT, Handel sowie E-Health und E-Government profitieren. Dabei arbeite man bereits mit Regierungen und Gesundheitsbehörden sowie Technikanbietern zusammen. Diese Kooperation soll auch innerhalb der Branche weiter verbessert werden.

Im Gegenzug wünscht sich die Branche die politische Unterstützung der EU: mehr Frequenzen und weniger Regulierung. Während die Vergabe der sogenannten "Digitalen Dividende" im Bereich von 790 bis 862 MHz bereits angelaufen ist und die Nutzung EU-weit abgestimmt werden soll, streckt die Industrie bereits die Hand nach dem nächsten Stück des begehrten Frequenzkuchens aus und fordert die Freigabe des ebenfalls noch für die TV-Ausstrahlung genutzten Spektrums oberhalb von 694 MHz..
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APWPT-Kommentar:
Nachdem offenbar 790 bis 862 fest in Mobilfunkhänden ist, wird als "Nachschlag" 694 bis 790 MHz eingefordert.

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Heise-Online, 12.10.2009

Beirat der Regulierungsbehörde gibt grünes Licht für Frequenzvergabe

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Der Beirat der Bundesnetzagentur hat die von der Regulierungsbehörde vorgeschlagenen Regeln zur Vergabe von Mobilfunkfrequenzen gebilligt. Das Gremium aus Vertretern des Bundestags und der Bundesländer habe sich einstimmig für die Versteigerung des Frequenzpakets ausgesprochen, heißt es in einer Mitteilung des Beirats vom heutigen Montag. Die Regulierungsbehörde plant, im kommenden Jahr insgesamt 360 MHz Spektrum zu versteigern. Dazu gehören Frequenzen in den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz, 2 GHz sowie 2,6 GHz.
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Heise-Online, 24.07.2009

Breitband-Internet auf Kanal 65

Das Online-Magazin schreibt:
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In Oberwiesenthal werden 50 Testhaushalte und Unternehmen.. mit Mobile Broadband Routern ausgerüstet. Die Router verbinden den Haushalt in das Mobilfunknetz.. und können per HSPA-Technik Internetzugänge von bis zu 7,2 MBit/s im Downstream und bis zu 2 MBit/s Upstream bereitstellen. Die Sendeanlagen, die mit.. HSPA-Technik ausgerüstet sind, senden bei 850 MHz im Kanal 65 und haben den Angaben zufolge damit eine höhere Reichweite als UMTS-Sender in höheren Frequenzbereichen.
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Heise-Online, 18.06.2009

Feilschen um den Frequenzkuchen

Das Online-Magazin schreibt:
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..Der Regulierer plant Auflagen für die künftigen Nutzer der Frequenzen, um sicherzustellen, dass sie auch zur Anbindung der weißen Flecken eingesetzt werden. So sollen zunächst Regionen der höchsten Prioritätsstufe ausgebaut werden, etwa Gemeinden mit weniger als 5000 Einwohnern oder von den Bundesländern als bedürftig ausgewiesene Gebiete. Erst wenn dort 80 Prozent der Haushalte mit 1 MBit/s versorgt sind, dürften die Frequenzen auch in den dichter besiedelten Gebieten genutzt werden..

..ist sich die (Mobilfunk-)Branche aber weitgehend einig, dass die "digitale Dividende" alleine nicht die Patentlösung für Merkels Breitbandpläne ist. Für den Ausbau auf dem platten Land wird es wohl verschiedene Kooperationsmodelle geben.
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Heise-Online, 15.05.2009

Disput um die Digitale Dividende

Das Online-Magazin schreibt:
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Breitband ist der Berliner Großen Koalition eine Herzensangelegenheit. Die Bundesregierung wird nicht müde zu betonen, wie wichtig die flächendeckende Versorgung der gesamten Bevölkerung mit leistungsfähigen Internetanschlüssen ist. Bis Ende 2010 sollen alle deutschen Haushalte einen Breitbandanschluss bekommen. Dafür will der Staat Gelder aus dem Konjunkturpaket in die Infrastrukturförderung pumpen. Hier wittern nicht nur Netzbetreiber eine Chance, staatlich subventioniert neue Märkte zu erobern. Schon im Vorfeld wird auch um Ressourcen und Regulierungsfragen gestritten. Ein besonderes Objekt der Begierde ist dabei die sogenannte "Digitale Dividende".
Dieser hübsche, aber leicht irreführende Begriff beschreibt freigeräumte Frequenzen im Spektrum von 790 MHz bis 862 MHz, die für neue Zugangsdienste genutzt werden können. "Dividende" klingt gut und nach mehr, dabei werden die Frequenzen lediglich umgewidmet. Mit der Umstellung der TV-Sender, die den Frequenzblock bisher für analoge Austrahlung ihrer Progamme nutzten, auf digitale Sendeverfahren steht ein attraktiver Happen des Spektrums zur Verfügung.
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Heise-Online, 16.03.2009

Bundesnetzagentur plant große Frequenzauktion

Die Bundesnetzagentur hat ein Eckpunkte-Papier (PDF-Datei) veröffentlicht, in dem sie sich für eine gemeinsame Versteigerung von Frequenzen aus der sogenannten Digitalen Dividende (frei werdende Wellenlängen im Bereich 790 MHz bis 862 MHz im Zuge der Digitalisierung der terrestrischen TV-Ausstrahlung ) und von neuen UMTS-Mobilfunklizenzen im 1,8- und 2,6-Gigahertz-Bereich noch in diesem Jahr ausspricht.

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Heise-Online, 04.03.2009

Bundesregierung gibt Funkfrequenzen für Breitband-Ausbau frei

Die Bundesregierung hat die Weichen für die Internetversorgung abgelegener Regionen per Funk gestellt. Das Kabinett verabschiedete am heutigen Montag in Berlin die sogenannte "Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung"..

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APWPT Kommentar:
Wie viele andere Pressemeldungen, die derzeitig veröffentlicht werden, wird auch in diesem Beitrag die Öffnung von 790 bis 862 MHz für den Mobilfunk gefeiert. Allerdings wird von "brach liegenden Frequenzen" gesprochen und mit keiner Silbe auf die existierende Frequenznutzung durch die professionelle Veranstaltungsproduktion eingegangen.

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Heise-Online, 02.02.2009

Astra schlägt Bundesregierung Breitband-Versorgung über Satellit vor

In dem Wettstreit um die flächendeckende Versorgung mit Breitband-Internet in Deutschland kommt mit dem europäischen Satellitenbetreiber Astra ein weiterer Bewerber hinzu. Die ländlichen Regionen könnten ohne größere Investitionen ab sofort an das schnelle Internet angeschlossen werden..

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Hessen-IT

Hessen-IT, 09.07.2009

TK-Dialog "Erfahrungsberichte zur Digitalen Dividende"

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Wer über Breitband-Internet für ländliche Regionen spricht, kommt am Thema Digitale Dividende nicht vorbei...
Wie aber funktioniert die Nutzung der Digitalen Dividende in der Praxis?
Welche Erfahrungswerte gibt es?
Welche Perspektiven haben die Rundfunkfrequenzen für die Internetversorgung ländlicher Regione?
Wie ist die Störproblematik zu bewerten?
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Der DKE (DIN/VDE) berichtet über seine Messingen im Rahmen des Pilotversuchs:
Bericht Pilotbetrieb Wittstock [1.246 KB]

HNA.DE

Hessische/Niedersächsische Allgemeine Zeitung (HNA)
13.05.29011

Wegen Handy-Frequenzen: Bad Hersfelder Festspiele investieren in Mikroport-Anlage

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155.000 Euro musste die Stadt von jetzt auf gleich in eine neue Mikroport-Anlage für ihre Festspiele investieren, obwohl für diese Anschaffung bis vor kurzem überhaupt kein Anlass bestand – die vorhandenen Mikroports funktionierten einwandfrei..
..Den unvorhergesehenen Neukauf „verdankt“ die Stadt der Bundesregierung. Die hat die bislang genutzten Funkfrequenzen für die drahtlosen Mikroports an vier große Mobilfunkbetreiber vergeben. Diese sollen mit genau diesen Frequenzen das Breitbandnetz für Mobilfunk bundesweit flächendeckend ausbauen..
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Infosat

Infosat, 12.04.2010

Debatte um Digitale Dividende: „Es ist nicht haltbar, dass deutsche Haushalte zum Experimentierfeld werden“

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Um die Versteigerung frei gewordener Rundfunkfrequenzen für den Mobilfunk (die so genannte „Digitale Dividende“) ist eine heftige Debatte entbrannt. „Aus heutiger Sicht ist bei der Einführung der neuen Mobilfunktechnologie Long Term Evolution (LTE) mit erheblichen Bild- und Tonstörungen bei Fernsehgeräten in etwa 24 Millionen Fernsehhaushalten zu rechnen“..
..Obwohl diese Probleme noch nicht geklärt sind, hat die Bundesnetzagentur bereits am 12. April das Versteigerungsverfahren begonnen – und drückt damit aufs Tempo. Kein anderes europäisches Land.. presche derart vor..
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Infosat, 25.01.2010

Debatte um Digitale Dividende: FRK-Feldversuch in Oberwiesenthal bestätigt Bedenken der mittelständischen Kabelnetzbeteiber

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Die FRK-Vertreter.. sehen die Bedenken der Mittelständler gegen die Nutzung der Digitalen Dividende für Mobilfunk durch das Gutachten zu dem „Feldversuch Digitale Dividende in der Stadt Oberwiesenthal und messtechnische Ermittlung der Auswirkungen auf die digitale und analoge Übertragung sowie für Breitbandinternetangebote im Kabel-TV-Netz“ nachhaltig bestätigt.
Die FRK-Vertreter kommentierten in einer Presseerklärung die wesentlichen Aussagen zu den Messergebnissen eines Gutachtens zu dem genannten Feldversuch, der gemeinsam.. in Oberwiesenthal im Erzgebirge durchgeführt wurde.
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Infosat, 12.11.2009

Stresstest der Digitalen Dividende im Erzgebirge – Und es stört doch

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Die Digitale Dividende soll bislang unerschlossenen Gebieten den Zugang zu Breitbanddiensten ermöglichen. Jedoch hat ein kürzlich erfolgter Praxistest unter Realbedingungen des Fachverbands für Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen (FRK) hinsichtlich der Störanfälligkeit des Rundfunkempfangs durch Mobilfunk im Frequenzbereich 790 bis 862 Megahertz zum Teil Ergebnisse geliefert, die die für die Zuteilung verantwortlichen Stellen – wie die Bundesnetzagentur – hellhörig machen sollte. Auch bei diesem Test „kam es zu Störungen des analogen und digitalen Fernsehangebots“..

..Es konnten die Erkenntnisse vorhergehender anderer Untersuchungen bestätigt werden. Bei der Nutzung eines Funkterminals im häuslichen Umfeld im Frequenzbereich der Kabelbelegung kam es zu Störungen des analogen und digitalen Fernsehangebots. Gleichzeitig konnte auch nachgewiesen werden, dass es zu Störungen bei existierenden Kabelmodemsystemen im Festnetz kommen kann. Das Wiederherstellen der Kabelmodemfunktionen hat mehrere Minuten gedauert.
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Infosat, 15.07.2009

Debatte um Digitale Dividende: „Bundesnetzagentur versucht, die Probleme auf der Strecke zu lösen“

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Die Umnutzung terrestrischer Frequenzen für mobile Internetzugänge („Digitale Dividende“) ist in Hinblick auf etwaige Störungen beim Empfang von DVB-T- und DVB-C-Programmen durchaus umstritten. Herbert Tillmann, Direktor der Produktions- und Technikdirektion beim Bayerischen Rundfunk, zufolge birgt „der derzeit von der Bundesnetzagentur eingebrachte Verfahrensvorschlag erhebliche Risiken auf Seiten der Telekommunikation und des Rundfunks und ist dringend weiter zu konkretisieren“. Er fordert im Gespräch mit Digitalmagazin, dass die Rundfunksignale weiterhin störungsfrei genutzt werden können.
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ingenieur.de


ingenieur.de, 25. März 2013

Probleme für Theater: Drahtlose Mikrofone könnten bald ausgefunkt haben

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Die Einführung des digitalen terrestrischen Fernsehens vor gut zehn Jahren zeigt Nebenwirkungen. Die frei gewordenen Frequenzen werden für LTE-Mobilfunk genutzt - zum Nachteil für professionelle drahtlose Mikrofone. Schon heute werden Konzerte, Theateraufführungen und sogar klassisches TV empfindlich gestört. Besserung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Mobilfunker setzen zum Sprung auf weitere Frequenzbereiche an.
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Homepage der ingenieur.de (VDI Verlag)

LFM handysektor

LFM handysektor, Kategorie: Netzwerk, 26.11.2008:

Peter Maffay hat Angst um sein Funkmikro

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In den nächsten Jahren werden viele Funkfrequenzen in Deutschland neu vergeben. Und derzeit ist geplant, das vor allem Handy-TV und mobile Breitbanddienste neue Frequenzen zugeteilt bekommen. Dagegen protestiert der Verband für professionelle drahtlose Produktionstechnologie (APWPT), denn er befürchtet, dass dann keine Funkmikrofone mehr funktionieren. Auch der Musiker Peter Maffay hat Angst, dass seine künstlerische Gestaltungsfreiheit in Gefahr ist.
Drahtlose Produktionstechnik gehört heutzutage bei jedem Konzert und jeder Sportübertragung zur Grundausstattung. Der Wegfall der dafür nötigen Frequenzen wäre eine Katastrophe für den Kulturbetrieb.”
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LTEmobile


LTEmobil: (23.06.2011)

Mobilfunkunternehmen distanziert sich von DSL

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„Back to the Roots“ könnte man die neue strategische Ausrichtung des.. deutschen Telekommunikations-Unternehmens.. nennen..

..Aus finanziellen Gründen ergibt eine Abkehr vom Festnetz hin zum Mobilfunk.. durchaus Sinn.
..für.. die DSL Leitungen.. muss das Unternehmen monatlich ca. 10 Euro pro Kunde.. überweisen. Bei etwa vier Millionen DSL-Kunden kostet das knapp 500 Millionen Euro jährlich.
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LTEmobile, 31.05.2010

Freilichtbühne Nettelstedt: Störung der Funkmikrofone durch LTE-Sender von der BNetzA bestätigt

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Was bisher immer als Vermutung oder Verdacht geäußert, jedoch nicht durch konkrete Fälle bestätigt wurde ist jetzt belegt: die Funkmikrofone der Freilichtbühne Nettelstedt werden durch die LTE- Sendemasten in der näheren Umgebung gestört..

..Ein Mess-Team der BNetzA hat am vergangenem Montag entsprechende Messungen an den Anlagen der Freilichtbühne Nettelstedt durchgeführt und LTE als Ursache für die Störungen bestätigt, ein offizieller Bericht durch die BNetzA folgt noch. Die Störungen werden von den Vodafone und Telekom Sendemasten verursacht, die sich in etwa 3 bis 5 km Entfernung befinden, Hauptstörer ist jedoch die Sendeanlage von Vodafone in Hille.

..Jens Metje, Geschäftsführer der Freilichbühne Nettelstedt:
„Das Geräusch in unseren Lautsprechern ist ein “weißes Rauschen”. Extrem störend ist dabei, dass unsere Mikros es schaffen, das Signal zu überlagern, solange sie nah genug am Empfänger sind. Sobald man sich aber entfernt, oder ein Hindernis zwischen Sender und Empfänger kommt, wird das LTE Signal stärker und knallt mit voller Lautstärke dazwischen. Da wir unsere Mikros auf dem Mischpult gegen Musik und Effekte relativ hoch einstellen müssen, haut das bei der “Abwechslung” gefühlt die Membranen aus den Boxen.“

..Als Sekundärnutzer in diesem Frequenzbereich haben die Funkmikrofone streng genommen kein Recht auf einen störungsfreien Betrieb, dass viele ehrenamtlich arbeitende Vereinsmitglieder das gerade im Jahr des Ehrenamtes als Hohn empfinden ist nachvollziehbar auch vor dem Hintergrund der hohen Einnahmen, die durch die Frequenzversteigerung, insbesondere durch diese Frequenzen erzielt wurden.
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APWPT sagt Danke an die Redaktion von LTEmobil!

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LTEmobile, 25.05.2009

Blockaden gegen Mobilfunk in der Digitalen Dividende

Das Online-Magazin schreibt in einem Kommentar:

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Kürzlich hat der Bundesrat die Entscheidung, die Digitale Dividende für den Mobilfunk zu nutzen vertagt. Nun sind auch auf Landesebene, in diesem Fall Niedersachsen Bedenken gegen den Einsatz von Mobilfunk auf den freien UHF Frequenzen geäußert worden. Parteiübergreifend wurde ein Antrag der Grünen beschlossen, der fordert, dass der Breitband-Ausbau nicht zu Lasten des Kulturbetriebs gehen darf.
Dazu ist zunächst einmal festzuhalten, dass nicht alle Frequenzen zwischen 790 und 862 MHz die als Digitale Dividende bezeichnet werden für Mikrofone verwendet werden dürfen..

..Die Allgemeinzuteilung von Frequenzen für drahtlose Mikrofone für professionelle Nutzungen besteht für die Frequenzbereiche von 790 - 814 und 838 - 862 MHz. Nach Adam Riese sind 24 MHz frei. Da ein wesentlicher Vorteil von LTE die skalierbare Bandbreite ist, sollte dieser freie Bereich problemlos genutzt werden können. Zugegeben, optimal ist das natürlich nicht, da die besten Bandbreiten mit je 20 MHz für Up und Downstream erreicht werden, dazu reicht der freie Bereich nicht aus aber auch bei Bandbreiten von 5 und 10 MHz werden schon beachtliche Werte erzielt..

..Um es auf den Punkt zu bringen, dafür, dass eventuell in irgendeinem Dorf auf dem Land bei einem Funkmikrofon mal eine Störung auftauchen könnte, wird die Digitale Spaltung der Gesellschaft billigend in Kauf genommen.

Die Einsprüche der Kabelnetzbetreiber sind zumindest ebenso fragwürdig wie dünn belegt. Eine oft als Studie bezeichneter Bericht der immer wieder vorgelegt wird um Störungen im Kabelnetz zu belegen sagt nichts weiter aus als, dass der im Test verwendete DVB-T Empfänger schlecht abgeschirmt war..
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Sie finden den LTEmobile Kommentar hier

APWPT-Kommentar

Die 858. Beratung des Bundesrats hat mit der Vertagung einer Entscheidung offenbar einen wichtigen Beitrag geleistet.
Mit erstaunlichem Sachbezug werden jetzt die aufgezeigten Probleme diskutiert. Das könnte der Einstieg in einen allseitig akzeptablen Lösungsansatz sein. Erinnern wir uns: Vor der Sitzung war "völlig klar", dass dem Mobilfunk die Frequenzen "ohne weitere Diskussionen" zugewiesen werden müssen. Den Kultureinrichtungen und der professionellen Veranstaltungsproduktion ist es offenbar gelungen, die Risiken darzustellen und Gehör zu finden.

Dabei handelt es sich um kein neues Problem. Seit 2005 wird auf dieses Konfliktszenario hingewiesen. Auf einer ZVEI-Konferenz im Rahmen der IFA 2007 hat die gesamte Veranstaltungsbrache unter Einschluss der Regulierung eine Lösung angemahnt und seitens der Regulierungsvertreter wurde diese zugesagt. Bei umsichtiger Vorgehensweise hätte man sich die aktuelle Situation und den Vertrauensverlust in die beteiligten Stellen ersparen können.

Verlassen wir aber die Vergangenheit und wenden wir uns den aktuellen Aufgaben zu:

Der o.g. LTEmobil-Kommentar eröffnet einen möglicherweise beidseitig akzeptablen Lösungsansatz; die Nutzung der TV-Kanäle 64 bis 66 für die ländliche Internetanbindung. Im Rahmen der „Eckpunkte für eine geordnete Umsetzung der FreqBZPV [177 KB] “ hatte der APWPT bereits Anfang Mai einen solchen Ansatz thematisiert und als praktikabel eingestuft.

Wie LTEmobile darstellt, laufen in unserem Land Feldversuche oder werden vorbereitet, die Lösungsansätze herleiten oder bestätigen können. Diese Sacharbeit kann nur begrüßt werden.

Daher schlägt der APWPT vor:

1) Analysieren wir gemeinsam deren technische Umsetzung und die verbundenen Fragen der Störverträglichkeit

2) Entwickeln und vertreten wir gemeinsam verträgliche Lösungsszenarien

Der mögliche Gestaltungsrahmen sollten aber klar sein:

Durch den APWPT wird die Versorgung ländlicher Regionen im Rahmen der Breitbandinitiative grundsätzlich nicht in Frage gestellt. Genauso erwarten wir, dass die weitere Sicherung des Kulturbetriebs und der professionellen Veranstaltungsproduktion und deren hochwertige Produktionsqualität akzeptiert wird. Zwischen beiden Eckpfeilern, findet sich ein breites Band für Lösungsansätze.

magnus.de

magnus.de, 15.05.2010

Frequenzauktion verteidigt

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Der Chef der Bundesnetzagentur.. hat die Versteigerung von Rundfunkfrequenzen für die Nutzung von mobilem Internet verteidigt..

..Nach der Frequenzauktion wird die Lage in Deutschland erheblich besser sein als im übrigen Europa und in den USA. Ich glaube, in spätestens zwei Jahren ist es soweit. Dann sind viele weiße Flecken bei der Breitbandversorgung verschwunden..

..Die öffentlichtlich-rechtlichen Sender kritisieren die Versteigerung scharf, weil sie Störungen des Rundfunkempfangs befürchten. Diese sind bereits nachgewiesen, fraglich ist nur, wie groß die Probleme werden.
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Sie finden den Beitrag hier

Sehen Sie dazu auch FR-online.de "Viele weiße Flecken bald verschwunden"

APWPT-Kommentar:
Mit Fortschreiten der Versteigerung ändern sich offenbar die Ziele.
So hieß es noch kürzlich: "Breitbandversorgung bis Ende 2010 Breitbandinternet für Alle" und "keine Kooperation der Netzbetreiber".
Geblieben ist offenbar nur noch, dass der Bund viel Geld aus der Versteigerung einnehmen wird..

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magnus.de, 02.09.2009

Mehr Kooperation bei Mobilfunkern gefordert

Das Online-Magazin berichtet, dass die Bundesnetzagentur (deutscher Regulierer) sich erneut aktiv für die Versteigerung von UHF-Frequenzen zugunsten neuer Mobilfunknetze einsetzt:

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Die Bundesnetzagentur will Mobilfunkbetreiber anlässlich der Versteigerung frei werdender Frequenzen für drahtlose Internet-Verbindungen zur Kooperation ermutigen.
"Wir wollen die Bedingungen für den mobilen Zugang zum Internet für die kommenden 20 Jahre erheblich verbessern und die Versorgung kleinerer Dörfer sicherstellen", sagte Behördenchef Matthias Kurth..
..Wir wollen dazu niemanden zwingen. Wir geben aber Regeln, wie man nicht nur Antennen, sondern auch die nötige Software oder die Radiotechnologie teilen kann. Die Zeit dafür ist reif, weil der Kostendruck für die Unternehmen steigt", sagte Kurth. Gerade auf dem Land brauche man nicht gleich mehrere Netze."
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magnus.de, 21.08.2009

Microsoft will "digitale Dividende" nutzen
Das OnlineMagazin berichtet berichtet über die sich abzeichnende Entwicklung in der Nutzung von Rundfunk- und Mikrofonfrequenzen:

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Entwickler von Microsoft und der Harvard Universität haben mit WhiteFi ein Protokoll entwickelt und am Mittwoch veröffentlicht, über das WLAN über freie Rundfunkfrequenzen übertragen werden kann. Wegen der strengen Regeln für die Nutzung von Frequenzlücken in den USA beinhaltet WhiteFi eine Reihe von Mechanismen zur Verhinderung von Störungen...

Entwickler.. haben eine Alternative ersonnen: Sie wollen über freie Rundfunkfrequenzen Daten per WLAN übertragen..

Das Konzept, das sie WhiteFi (aus WiFi und White Space, das englische Wort für nicht genutzte Funkfrequenzen) genannt haben, sieht vor, Daten auf den Frequenzen zwischen 512 MHz und 698 MHz zu übertragen.
Allerdings bringt die WhiteFi auch einige Schwierigkeiten mit sich: Ende 2008 hatte die US-Regulierungsbehörde (Federal Communication Commission, FCC) die Nutzung von Frequenzlücken in den USA freigegeben. Nach den Regularien der FCC dürfen die Geräte und Anwendungen, die diese Frequenzen nutzen, nicht die TV-Übertragung auf benachbarten Frequenzen oder keine Geräte wie etwa Funkmikrofone stören.
Um das zu verhindern, mussten die Entwickler Mechanismen finden. So sollen die Geräte ständig messen, welche Frequenzen um sie herum gerade belegt sind und dann die freien nutzen. Außerdem sollen sie neben dem Hauptkanal einen Nebenkanal bekommen, auf den sie ausweichen können, wenn auf dem Hauptkanal ein anderes Gerät, etwa ein mobiles Mikrofon, auftaucht.
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APWPT-Kommentar:

Die Entwicklung setzt sich ungehindert fort. UHF wird für weitere Anwendungen geöffnet. Neu ist, dass es sich um den genehmigungsfreien Betrieb von Endgeräten, die im Auftrag großer Konzerne entwickelt werden, handelt.
Man wird wenig Fantasie benötigen, um zu begreifen, dass sich dieser Trend weltweit fortsetzen wird. Am Ende steht ein UHF-Bereich, der zumindest in den Ballungsgebieten, ähnlich ausgelastet sein wird, wie der 2,4 GHz ISM-Bereich.
Für die professionelle Veranstaltungsproduktion wird es zunehmend schwieriger, drahtlose Werkzeuge mit hoher Verfügbarkeit und Qualität zu betreiben - allen anders lautenden Versprechungen der Politik zum Trotz.

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magnus.de, 30.07.2009

DSL-Turbo nicht überall

Im "Breitbandatlas" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ist Deutschland mit vielen grünen, gelben, orangen und roten Punkten gesprenkelt. Dazwischen, vor allem im Osten und in der Mitte, ist die Karte weiß. In einem dieser weißen Flecken gründete sich die Bürgerinitiative "DSL für Lohra".

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Seit drei Jahren können die Bewohner von Lohra bei Marburg mit mindestens 1 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Internet surfen. Der Schlüssel dazu sei eine Unterschriftenliste gewesen..
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Der Artikel erläutert an Beispielen den Einsatz drahtloser Techniken für die Internetanbindung in bisher unversorgten Gebieten.

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Main-Netz

Main-Netz, 27.04.2010

Die Versteigerung von Frequenzen für den Mobilfunk geht zu Lasten der Theater und Veranstalter

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160 000 Euro - ohne Installationskosten - investierte das Würzburger Mainfranken Theater vor drei Jahren in eine moderne Tontechnik. Geld, das im Nachhinein gesehen das finanziell stets am Limit spielende Dreispartenhaus anderweitig hätte einsetzen können:

Denn nun vergibt die Bundesnetzagentur (Bonn) ausgerechnet die für den Betrieb an deutschen Theatern und Bühnen zugewiesenen Frequenzen an Mobilfunkbetreiber - mit der bereits angelaufenen und im Ende nicht absehbaren Versteigerung erwartet die Bundesregierung Verkaufserlöse zwischen drei und sieben Milliarden Euro.
Für das Würzburger Theater bedeutet das nach Angaben von Volker Ulfig, Leiter der Tonabteilung: 34 drahtlose Funkstrecken - 26 für Mikrofone und acht für die Rückübertragung auf die Bühne - müssen in den nächsten Jahren komplett ersetzt werden, um auf neuen Frequenzen senden zu können. Preissteigerungen eingerechnet belastet die Umrüstung den Etat des Mainfranken Theaters mit bis zu 300 000 Euro - exakt die Summe, die der Deutsche Bühnenverein (Köln) für ein kleineres Dreispartenhaus errechnet hat.
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medienhandbuch.de

medienhandbuch.de, 29.05.2009

Digitale Dividende - Abstimmung vertagt - Mobilfunker verärgert

Das Online-Magazin schreibt unter Bezug auf die 858. Sitzung des Bundesrates:

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Die Abstimmung über den Regierungsbeschluss zur Digitalen Dividende wurde vertagt, sehr zum Ärger der deutschen High-Techbranche. Diese Verzögerung ist "kein gutes Signal"..
..nach der Verabschiedung durch den Bundesrat will die Bundesnetzagentur (BNetzA) noch 2009 ein Zuteilungsverfahren entwickeln. Die Bundesnetzagentur ist bestrebt, bei der Vorbereitung und der Durchführung eines Verfahrens zur Vergabe der Frequenzen der sogenannten Digitalen Dividende alle Gestaltungsspielräume zur Verfahrensbeschleunigung und Verfahrensstraffung auszuschöpfen. Eine solche Beschleunigung kann auch dadurch erreicht werden, dass die Vergabe der Frequenzen im Bereich von 790 MHz bis 862 MHz in die laufende Vorbereitung des Vergabeverfahrens für die Frequenzbereiche bei 1,8 GHz, 2 GHz und 2,6 GHz einbezogen wird..
..viele Mobilfunk-Unternehmen testen bereits intensiv. E-Plus betreibt ein Testprojekt in Grabowhöfe (Mecklenburg-Vorpommern), T-Mobile in Wittstock (Brandenburg) und Vodafone testet in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen..
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APWPT Kommentar:

Noch bevor die Tests der o.g. TK-Unternehmen verwertbare Ergebnisse liefern und die Arbeit von ITU, ECC und anderen internationalen Gruppen abgeschlossen ist, will die Bundesnetzagentur offenbar handeln. Das erscheint wenig schlüssig zu sein, wenn man mit der Breitbandinitiative der Bundesregierung argumentiert. Genauso, wie die Bundesnetzagentur die laufenden Testversuche genehmigt hat oder zuvor den jahrelangen Probebetrieb von DVB-T und Handy-TV ermöglicht hat, kann die dringend notwendige Anbindung der ländlichen Regionen sehr wahrscheinlich unabhängig von einer Abstimmung im Bundesrat ermöglicht werden.
Es drängt sich wiederholt der Eindruck auf, dass es primär gar nicht um die Ziele der Bundesregierung und die ländlichen Regionen geht.

mediasystems

mediasystems, 03.04.2009

“Wir haben keine Erkenntnisse darüber, wie sich das anhören wird”…

… so Wendelin Reuter.. während der Podiumsdiskussion auf die Frage, ob man denn schon etwas über die Störung von Drahtlosstrecken durch die Nutzung niederer Bänder für den mobilen Breitbandbetrieb weiß. Die Antwort folgte prompt: “Wir können davon ausgehen, dass sich dann, wenn sich in Zukunft breitbandfähige Mobilfunkgeräte mit der Basisstation verbinden, keine Drahtlossysteme mehr genutzt werden können.”, so Dr. Heinrich Esser...

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Medienforum NRW

Medienforum NRW (Juni 2012)

Kaffeesatzleserei und eine Empfehlung zum Konsens

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Die Genfer Wellenkonferenz (WRC) hat sich dafür ausgesprochen, den Mobilfunk im Rundfunkfrequenzbereich zwischen 694 und 790 MHz als gleichberechtigt mit dem Rundfunk zu behandeln. Dieses Spektrum wird auch vom terrestrischen Fernsehen DVB-T genutzt. Ist also der störungsfreie Empfang von DVB-T bedroht? Müssen die Betreiber von drahtlosen Übertragungsmitteln, wie zum Beispiel drahtlosen Mikrofonanlagen, umrüsten?

..Die Vizepräsidentin der Bundesnetzagentur, Dr. Iris Henseler-Unger, warnte davor, sich zu große Sorgen zu machen. Die WRC habe nichts beschlossen, was rechtsverbindlich sei. Es gebe jetzt die Möglichkeit, dass alle Betroffenen sich zusammensetzten und sich schon einmal auf nationaler Ebene auf einen Konsens einigen könnten..

..Rechtsanwalt Helmut G. Bauer, der unter anderem die Hersteller drahtloser Kommunikationsmittel berät, betonte, es müsse genau austariert werden, welche Konsequenzen eine Neubelegung für die Branchen habe, die beispielsweise mit drahtlosen Mikrofonen arbeiten. Bauer nannte die Filmbranche als Beispiel. Ihr würden hohe Kosten entstehen, wenn sie bei ihren Drehs wieder mit verkabelter Aufnahmetechnik arbeiteten müsste. Schließlich plädierte der erfahrene Medienrechtler für einen Konsens der einzelnen Marktteilnehmer: „Durch meine langjährige Tätigkeit habe ich den Glauben an die Politik verloren.“
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Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk

Deutschland, 31.03.2014

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Alexander Dobrindt (CSU) und sein Ministerium für digitale Infrastruktur wollen Deutschland zum Weltmeister in Bezug auf schnelle Internetnetze machen. Jetzt kündigt er im Interview mit dem Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk an, dass ein großer Teil der Einnahmen aus den zukünftigen Frequenzversteigerungen, der sogenannten Digitalen Dividende, in die Digitalbranche für den Aufbau schneller Netze zurückfließen soll. Doch nicht überall stoßen Dobrindts Netzpläne nur auf Wohlwollen. Machen doch in der Branche Befürchtungen die Runde, die eben vorgestellte „Netzallianz Digitales Deutschland“ könnte zum Verhängnis für den Rundfunk und die Drahtlosanwender werden. Denn die nächsten bereits fest eingeplanten Digitalen Dividenden könnten tatsächlich dafür sorgen, dass die Drahtlosanwender und der Rundfunk weitere Frequenzen verlieren.
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Hinweis auf Seite 2 der Märzausgabe:

Anfang März analysiert die APWPT die damals bekannte Situation und fasst für das Meinungsbarometer zusammen:

Nach Ansicht des Präsidenten der Association of Professional Wireless Production Technologies e.V. (APWPT), Matthias Fehr, sind die bisher bekannten Pläne zur Versteigerung von Funkspektrum der Bundesregierung eher als theoretisches Konstrukt geeignet. Offen bleibt derzeit, ob es sich bei der angekündigten Versteigerung, um die auslaufenden Mobilfunkgenehmigungen, z.B. im 900 MHz-Mobilfunkbereich, die 700 MHz-Rundfunkfrequenzen oder um beide Frequenzbereiche handelt.

In den letzten Jahren hatte sich der Bundesrat mehrfach und nachdrücklich gegen eine 700 MHz-Versteigerung ausgesprochen. Außerdem hat sich die Länderkammer vehement dafür eingesetzt, dass vor jeder Änderung auch die Mikrofonfrequenznutzung zu sichern ist. Uns ist nicht bekannt, dass sich diese Position geändert hat. Demnach besteht aus unserer Sicht überhaupt kein Spielraum für eine Frequenzversteigerung vor einer nationalen Einigung und notwendigen Anpassungen, die mindestens bis 2021 dauern dürften.

Klar kommuniziert hat die Bundesregierung allerdings, dass Versteigerungserlöse als Förderung und die in die Breitband-Infrastruktur investierenden Unternehmen zurück fließen sollen. Die große Befürchtung der APWPT ist, dass die Bundesregierung ohne ausreichende Erfahrung über die langfristige und intensive Frequenznutzung im Rundfunkfrequenzbereich dem in Frankreich favorisiertem Modell folgen könnte. Dort soll eine 700 MHz-Versteigerung vordergründig dazu dienen, schnell Geld in die Staatskassen zu spülen, auch wenn die Mobilfunkunternehmen unseres Wissens aktuell keinen Bedarf dafür sehen.

Mit Blick auf die bestehende und intensive 700 MHz-Drahtlosnutzung hätte eine Versteigerung dieser Rundfunkfrequenzen allerdings erhebliche Folgen.

Unmittelbar betroffen sind Anwender die durch die Nutzerregulierung dem 700 MHz-Bereich zugeordnet sind.

Weiter betroffen wären u.a.:
* Sportveranstaltungen
* Mittlere und große Produktionen, z.B. der Echo-Award
* Open Airs
* Politische und VIP-Meetings, z.B. die Europawahl oder StaatsbesucheEvents in nationaler und internationaler Bedeutung

Eine erneute Diskussion der aktuellen UHF-TV-Frequenznutzung würde nach Aussagen des APWPT-Präsidenten dazu führen, dass in der Branche der Drahtlosnutzer, wie seit Jahren, weiter keine Planungssicherheit bestünde. Das negative Beispiel aus dem Jahr 2010, die Nutzungszusage des 800 MHz-Funkspektrums für drahtlose Mikrofone bis Ende 2015 mit paralleler Einführung des Mobilfunks genau auf diesen Frequenzen, weckt wenig Hoffnung für mögliche Anschlussszenarien:
„Vielmehr laufen wir Gefahr, dass nach einer Art Salamitaktik irgendwann nicht mehr ausreichend und hochqualitative Frequenzen für die Produktionsteams des Rundfunks und das überaus erfolgreiche Kreativsegment Deutschlands zur Verfügung stehen.“
Es ist zu hoffen, dass die Bundesregierung ihr wiederholt formuliertes Bekenntnis zu Ausbildung, Kunst, Kultur, Kreativindustrie und Meinungsfreiheit unmissverständlich auf die bestehende und wachsende Nutzung von Funkfrequenzen ausweitet. Nicht zuletzt deshalb setzt Matthias Fehr auf einen fairen nationalen Konsens aller Beteiligten unter Aufsicht der Politik.

Das Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk hat das APWPT Statement weitestgehend berücksichtigt.

MultiMedia und Recht (MMR)


MultiMedia und Recht (MMR 2013, 205), April 2013

Der UHF-Frequenzausverkauf geht weiter - Werden Großveranstaltungen bald unmöglich?

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Die Bundesregierung hat durch die Digitalisierung von Rundfunk und Fernsehen freigewordene Frequenzen, die sog. Digitale Dividende, an die Mobilfunkindustrie verkauft. Was bedeutet dies aber für die Frequenznutzungen durch Einrichtungen der Bildung, Kunst, Kultur und Kreativindustrie? Werden sie bald ohne TV-Frequenzen bei der Herstellung von Inhalten operieren müssen und werden wir ohne umfangreiche Berichterstattung von Olympische Spielen, ohne Reportagen von nationalen und internationalen Sportveranstaltungen, ohne umfangreiche Berichterstattung von politisch wichtigen Events wie z.B. Wahlen, Musicals, Theater, Konzerte, Open-Air, aber auch ohne Kommunikation in Bildungseinrichtungen wie Universitäten und Hochschulen auskommen müssen?
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Link zum MMR-Beitrag

APWPT: Vielen Dank an die Redaktion MMR im Verlag C.H. Beck!

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MultiMedia und Recht (MMR), Dezember 2012

SOS Europe: Kultur imWellental?

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Das UHF-Band ist bei vielen Frequenznutzern besonders begehrt:
Seine physikalischen Ausbreitungsbedingungen erlauben eine Signalübertragung über große Entfernung mit verhältnismäßig geringer Abstrahlungsleistung. Im„Kampf“ der frequenzpolitischen Schwergewichte Fernsehen und Mobilfunk um die besten Kuchenstücke droht ein weiterer langjähriger Mitnutzer ins Hintertreffen zu geraten, der für die Kulturlandschaft von unschätzbarer Bedeutung ist: die drahtlosen Produktionsmittel (PMSE). Funkmikrophone, In-Ear-Systeme und andere funkgestützte Veranstaltungstechnik sind aus dem heutigen Kulturbetrieb kaum mehr wegzudenken. Die gegenwärtigen Umwälzungen im UHF-Band stellen für diese Dienste eine erhebliche Gefahr dar. Der vorliegende Beitrag zeigt ihre spezifische Problemlage anhand der relevanten rechtlichen Bestimmungen, der tatsächlichen Frequenznutzungssituation und einer Betrachtung der wirtschaftlichen Folgen eines Frequenzwechsels auf und stellt verschiedene Lösungsansätze vor.
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Link zum MMR-Beitrag [177 KB]

Quelle:
Holzer/Schweda, SOS Europe: Kultur im Wellental? Frequenz- und kulturpolitische Aspekte der "Digitalen Dividende" , MMR 2012, 795

Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Redaktion MMR, Verlag C.H. Beck, München.

na*presseprtal

na*presseportal, 25.06.2009

Außerordentliche Fachbereichsversammlung Radio und Audiodienste des VPRT: VPRT spricht sich gegen die geplante Einführung von DABplus im Herbst 2009 aus
Das Presseportal berichtet:

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..Die Fachbereichsversammlung Radio und Audiodienste des VPRT hat nach umfassender Analyse und Bewertung der Rahmenbedingungen, der marktlichen Chancen und Risiken der Systemeinführung von DABplus in Deutschland sowie der Situation der DAB/DABplus-Einführung in den europäischen Nachbarstaaten einstimmig folgendes beschlossen:
Die im VPRT organisierten Radiounternehmen investieren bereits heute in erheblichem Umfang in marktgetriebene digitale Verbreitungswege und neue digitale Angebotsformen. Die Zukunft des Radios ist auch digital und die privaten Unternehmen engagieren sich aktiv in allen Marktentwicklungen, die es erlauben, die Hörer zu binden, den Hörern Mehrwert anzubieten und die eine realistische Chance auf Refinanzierung haben.
Die im VPRT organisierten Radiounternehmen bewerten das System DABplus und die Systemeigenschaften als nicht marktgetrieben. Die seitens des VPRT stets als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche DABplus-Einführung geforderten Rahmenbedingungen sind nicht erfüllt. Die erheblichen Einführungs- und Betriebskosten können von den privaten Radiounternehmen des VPRT nicht aufgebracht werden. Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise bleibt erst recht keine Luft für derartige Risikoinvestitionen.
Die im VPRT organisierten Radiounternehmen sehen daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt in DABplus keine wirtschaftlich tragfähige Zukunft. Selbst bei maßgeblicher Förderung des Systems durch öffentliche Gelder und unter regulatorischem Druck bestehen mindestens für die nächsten fünf bis zehn Jahre nur geringe Chancen auf eine Teil-Refinanzierung aus dem Markt. Vor diesem Hintergrund spricht sich der VPRT gegen die im Herbst 2009 geplante Einführung von DABplus aus..
Unabhängig davon sehen die im VPRT organisierten Radiounternehmen die Notwendigkeit, die wertvollen Frequenzen des Bandes III für digitale Entwicklungsperspektiven zu sichern. Es sollte unter den Marktbeteiligten gemeinsam eine technische, wirtschaftliche und ordnungspolitisch tragfähige Perspektive für das Band III entwickelt werden. Dabei müssen Rundfunk und Telemedien/Internet in einem Netz und in den zukünftigen Endgeräten integriert werden. Die Zuständigkeit für Rundfunk und Telemedien liegt bei den Ländern.
Die im VPRT organisierten Radiounternehmen sehen mit großer Sorge, dass ARD-Anstalten die Einführung von DABplus dadurch befördern wollen, dass UKW abgeschaltet wird..
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n-tv.de

n-tv.de: 31.01.2011

Ist bald Funkstille?

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Was haben Sänger, Pfarrer, Showmaster und Parteichefs bald vielleicht gemeinsam? Sie werden nicht mehr gehört. Weil Drahtlos-Mikros tausendfach nicht mehr funktionieren..

..Die Zeit drängt. Bei Messen, Kongressen, Parteitagen, in Kirchen, Musicals und Opern - bundesweit wächst die Nervosität, denn die Mikrofone drohen tausendfach auszufallen. Drahtlos-Mikros sind fast überall im Einsatz, werden nun aber Schritt für Schritt aus ihren Stammfrequenzen herausfallen. Technische Störungen oder komplette Funkstille wird befürchtet. Die Politik kennt das Problem. Der Bund hat den Ländern und Mikro-Nutzern Entschädigung zugesagt. Doch die Betroffenen sind über das bisherige Angebot empört. "Das geht so nicht, das ist ein ganz merkwürdiges Spiel, das der Bund da spielt"..

.."Das Angebot des Bundes ist so gestrickt, dass die meisten Mikroport-Nutzer gar kein Geld bekommen werden"..

..Die Dimension des Problems sei wohl Vielen noch nicht klar.. "Ohne Mikros geht es heute nirgendwo mehr. Der Kreis der Betroffenen ist riesig, die Auswirkungen auch..
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n-tv.de: 16.03.2010

USA bauen Breitband-Netz aus

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Die USA bereiten einen ehrgeizigen Ausbau ihres Internets vor. Die zuständige Regulierungsbehörde legte einen Plan vor, mit dem der Zugang zu dem Netz im Schnitt um das 25fache beschleunigt wird und zahlreiche Regionen erstmals einen schnellen Anschluss erhalten sollen.

..Auch der Mobilfunk soll mit erweiterten Frequenzen von dem Ausbau des Breitband-Netzes profitieren..

..Unter dem Plan sollen langfristig unter anderem Radio- und TV-Sendefrequenzen für den Mobilfunk freigeschaufelt werden.
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APWPT-Kommentar:

Sie werden sich fragen, warum wir an dieser Stelle darüber berichten?

Interessanterweise sehen wir in den USA eine Debatte, die so auch in Deutschland stattfindet (deutsches Vorbild für die USA?). Unter dem "Deckmantel" flächendeckender Internetzugänge läuft eines der größten Mobilfunkförderprogramm, der Geschichte. Jede nur verfügbare Frequenzressource soll langfristig dem Mobilfunk gewidmet werden. Dabei bleibt völlig unklar, ob der Mobilfunk seinerseits auf lange Sicht mit einer Flächendeckung ausreichenden Gewinn erarbeiten kann oder sich in die "Sahnestücke" zurück ziehen muss. Dann hätte die fördernde Politik den gewünschten Effekt verpasst; wer wird später noch danach fragen?

Sie meinen, die USA sind weit und bei uns wird es nicht so schlimm kommen? Lassen Sie sich überraschen!

Nürnberger Zeitung

NZ-Online, 15.04.2010

Teure Tontechnik für die Mülltonne

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Bei den Nürnberger Kulturbetreibern herrscht Ratlosigkeit. Derzeit versteigert die Bundesnetzagentur Funkfrequenzen an Mobilfunkanbieter – unter anderem die Frequenzen im 800-Megahertz-Bereich. Die werden bisher von Kultur- und Konferenzveranstaltern für drahtlose Mikrofonanlagen verwendet. Für sie kann es nun teuer werden.

Das Staatstheater Nürnberg rechnet mit einem Schaden von bis zu 200 000 Euro: Erst vor zwei Jahren habe man 100 000 Euro in die Tonanlage investiert, dazu kämen weitere 100 000 Euro für die neue Anlage des Schauspielhauses. »Die Frequenzen sind festgelegt. Wenn die jetzt versteigert werden, können wir unsere Anlagen wegschmeißen»..

..Das befürchtet auch.. der Leiter der Tafelhalle. »80 Prozent der Anlagen laufen bei uns kabellos. Wenn wir die bisherigen Frequenzen nicht mehr nutzen dürfen, müssen wir ohne Not viel Geld ausgeben»..

Die Bundesregierung hat den Ländern im Rahmen des Verordnungsverfahrens zwar zugesichert, unter bestimmten Bedingungen einen Teil der Umrüstungskosten zu übernehmen. »Nach Abschluss der Verhandlungen zeichnet sich aber ab, dass die vom Bund angesetzten Kriterien nur in Einzelfällen zu einer minimalen Erstattung führen würden», heißt es in einer Pressemitteilung des Deutschen Bühnenvereins. Er fordert, die Versteigerung zu stoppen..
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onlinekosten.de

onlinekosten.de, 17.06.2009

Kurth: Kein Glasfaserausbau bis auf die letzte Alm

Das Onlinemagazin zitiert den Präsident der Bundesnetzagentur:

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Wenn man es genau nehme, sei in Deutschland sogar schon heute eine flächendeckende Breitband-Versorgung vorhanden. Kurth verwies auf die Angebote von SES Astra und Eutelsat, mit denen Breitband auch auf dem Land zur Verfügung stehe. Das sei zwar etwas teurer, aber niemand könne erwarten, dass eine Glasfaserleitung "bis auf die letzte Alm" gelegt werden. "Das muss ja auch noch jemand bezahlen", sagte Kurth. "Die Kostenorientierung im Auge zu behalten ist sehr wichtig."
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APWPT-Kommentar:

Vor genau einer Woche, als es um die Zustimmung der Länderkammer zur Übertragung von UHF-Frequenzen an neue Mobilfunkdienste ging, hörten sich das ganz anders an.

Frage: Woher kommt dieser schnelle Sinneswandel?

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onlinekosten.de, 13.05.2009

Schließung "weißer Flecken" 2010 kaum machbar

Das Onlinemagazin fragt: Ist die "Digitale Dividende" wirklich die schnelle Lösung zur Schließung der noch vorhandenen DSL-Lücken?

Als Problem wird das Fehlen geeigneter Endgeräte angeführt.

In Köln wurde bei einer Sitzung des eco-Arbeitskreises WLAN, dem Verband der deutschen Internetwirtschaft, die Nutzung der "Digitalen Dividende" kontrovers diskutiert. Das von der Bundesregierung angepeilte Jahr 2010 ist.. nicht haltbar.

Um schnell günstige Endgeräte anbieten zu können, muss auf einen bereits bestehenden Standard zurückgegriffen werden. Für den in Frage kommenden Frequenzbereich zwischen 790 und 862 MHz sei derzeit nur WiMAX geeignet, Endgeräte-Hersteller deckten diesen Bereich aber noch nicht ab. Mehr Erfolg verspreche die Standardisierung des UMTS-Nachfolgers LTE, die gegen Ende des Jahres erwartet werde. Man rechnet mit günstigen Endgeräten - allerdings erst im Jahr 2014.

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APWPT-Kommentar:

Das LTE und vergleichbar neue Technologien, bei gleichzeitiger weltweiter Einführung, wesentlich längere Zeit bis zum Endkunden benötigen würde, war schon vor geraumer Zeit absehbar. Um so unverständlicher ist das scheinbar bedenkenlose Verknüpfen des positiven Grundanliegens der Breitbandinitiative mit einer Technologie, die noch nicht einmal als Standard vorliegt.

Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf das APWPT-Eckpunktepapier vom 10. Mai 2009.

Neue OZ

Neue OZ, 8. Oktober 2010

Bühnen fürchten teure Nachrüstung

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Technische und finanzielle Fragen beim Betrieb des Freilichttheaters standen im Mittelpunkt der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Freilichtbühnen, die.. in diesem Jahr in Melle stattfand..

..Wegen der vom Bundesrat beschlossenen „Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung“ befürchten die Bühnen, dass in Zukunft erhebliche Investitionen im technischen Bereich notwendig sind, da die Nutzer von drahtlosen Mikrofonanlagen — das sind fast alle niedersächsischen Freilichtbühnen — Ergänzungen bei den Übertragungsanlagen durchführen müssen. „Wir haben Angst vor der neuen Saison“, so fassten die Teilnehmer die gegenwärtige Situation zusammen und vereinbarten, über den Verband deutscher Freilichtbühnen Möglichkeiten zur Erstattung von Neuanschaffungskosten durch Bund und Land zu suchen..
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OsInformer

OsInformer, 08. Juli 2009

Ausbau des Breitbandnetzes: Energieversorger mit im Boot

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Immer wieder wird.. ein zügiger Ausbau der Breitbandnetze gefordert, welche oft nicht wie gewünscht voranschreitet. Nun bahnt sich..eine gute und sinnvolle Lösung an.. nämlich die Telekom-Anbieter und die Energieversorger zusammenbringen.
Das Verlegen von zusätzlichen Glasfaserleitungen ist eine recht teure Angelegenheit, bei der allerdings vor allem die Kosten des eigentlichen Verlegens, also des Aufreißens der Straßen und des darauf folgenden Verschließens, bereits rund 80 bis 90 Prozent der gesamten Kosten verschlingt. An dieser Stelle kommen die Energieversorger ins Spiel: Diese reißen nämlich jährlich tausende von Kilometern Beton auf, um ihre eigenen Strom- und Gasleitungen zu warten und zu erweitern. Hierbei könnten diese dann einfach zusätzliche Glasfaserleitungen mit verlegen..

Das diese Kooperation funktionieren kann zeigt das Beispiel in der Schweiz: Hier arbeiten Energie- und Telekommunikationsanbieter schon lange zusammen.
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OsInformer, 13. März 2009

Breitband Internetzugänge über Radio- und Fernsehfrequenzen

Seit dem Ausbau von DVB-T liegen.. ..viele Frequenzbereiche brach, die für andere Zwecke genutzt werden können. Die Telekom stellte im Brandenburgischen Wittstock einen 90 Meter hohen Sendemast auf, der das Gebiet in einem Umkreis von 18 Kilometern mit einem 2 Megabit Internetzugang versorgt. Ob diese Technik auch in anderen Regionen ausgebaut wird steht noch nicht fest, da es sich bislang nur um ein Pilotprojekt handelt.

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APWPT Kommentar:
Eine in der letzten Zeit häufig gemachte Beobachtung. Die Autoren zitieren Sachverhalte, die sie offenbar nicht geprüft haben. Der TV-Bereich von 790 bis 862 MHz ist derzeit in militärischer Primärnutzung und wird sekundär für die professionelle Veranstaltungsproduktion eingesetzt. Die Aussage der Freisetzung von Frequenzen durch die Digitalisierung der Rundfunk-Programmverteilung erscheint somit wenig belastbar.

PCFreunde

PCFreunde, 02.05.2011

Breitband für alle? Der Unmut wächst
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"Breitband für alle" hieß es noch vor zwei Jahren aus den Mündern von Politikern und Netzbetreibern. Der flächendeckende Ausbau von schnellem Internet in ganz Deutschland lässt aber weiter auf sich warten..

..Grund für deren Aufregung sei wohl der.. Weg hin zu einer gesetzlich garantierten Breitbandversorgung für alle..
..Den Verweis auf Funktechnologien wie LTE (Mobilfunk der 4. Generation) lässt die Initiative dabei nicht gelten. Denn um diese Netze vor Überlastung zu schützen, würden die Volumen seitens der Betreiber begrenzt. Zudem dürften in den Funkzellen mit zehn Kilometern Durchmesser und hunderten Nutzern die Bandbreiten schnell deutlich unter die bei Anbietern so beworbene "bis zu"-Grenze absinken. Rudolph: "Mobilfunk ist kein Festnetzersatz und wird dies wohl auch nie sein. Die Unternehmen sollten aufhören, den Bürgern hier ein X für ein U vorzumachen."
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pma

pma, Hest 6/2009

Neuordnung der Frequenzvergabe / Ist es das wert?

20 Fragen und Antworten zur aktuellen Situation der Frequenzen

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Die Entscheidung über die Vergabe des Frequenzbereichs von 790 bis 862 MHz ist gefallen. Mit Hilfe dieses Bereiches soll zukünftig die Internetversorgung in ländlichen Gebieten sichergestellt werden. pma gibt Ihnen Antworten auf die 20 wichtigsten Fragen zu diesem Thema.
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Der Verlag hat unseren Lesern den Artikel [2.033 KB] zur Verfügung gestellt - vielen Dank an alle Beteiligte!

Portal für den deutschen Telekommunikationsmarkt

Portal für den deutschen Telekommunikationsmarkt, 10.05.2009

WIWO: Frequenz-Auktion der Bundesnetzagentur gerät zur Behörden-Posse

Der Ausbau des schnellen Internets in Deutschland per Funk könnte zu erheblichen Problemen bei der TV-Übertragung per Kabel führen und den Betrieb drahtloser Mikrofone massiv stören. Wie WIWO berichtet, liegen die Funkfrequenzen.. in Bereichen, die für andere Branchen reserviert sind.

Gestört wird aber auch das Kabelfernsehen, ergaben erste Tests..

Endgültig zur Farce wird die für Ende 2009 von der Bundesnetzagentur geplante Auktion der Frequenzen, weil ein Netzbetreiber aufgrund früherer Verträge Ansprüche anmeldet.

Sie finden den Beitrag hier

Den Bericht der Wirschaftswoche finden den das Portal zitiert finden Sie hier

PORTEL.DE

PORTEL.DE, 02.09.2009

BVerwG sorgt für Rechtsschutz bei Frequenzvergabe zu Digitale Dividende
BNetzA-Entscheidung für Versteigerung der Frequenzen anfechtbar


Das Online-Magazin schreibt:

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Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am Dienstag wesentliche Modalitäten des Rechtsschutzes bei der Vergabe von Funkfrequenzen geklärt. Das Urteil ist bedeutsam im Hinblick auf die sogenannte Breitbandstrategie der Bundesregierung, die die baldige Vergabe beträchtlicher Frequenzressourcen vorsieht, um Versorgungslücken im ländlichen Raum möglichst kurzfristig zu schließen (Digitale Dividende)..
..Im vorliegenden Rechtsstreit ging es um die Zuteilung freigewordener Frequenzen im 2,6-GHz-Bereich. Die Bundesnetzagentur hatte die Vergabe dieser Frequenzen im Wege eines Versteigerungsverfahrens angeordnet und hierfür bestimmte Vergabebedingungen festgelegt. Die Versteigerung selbst und die abschließende Zuteilung der Frequenzen stehen noch aus..

..Gegen die schon ergangenen Zwischenentscheidungen der Bundesnetzagentur klagte ein Unternehmen, das bislang einen Teil der in Rede stehenden Frequenzen aufgrund ihm seinerzeit befristet gewährter Zuteilungen nutzt und die Verlängerung seiner mittlerweile abgelaufenen Frequenznutzungsrechte erstrebt. Das Verwaltungsgericht Köln wies die Klage ab. Seiner Ansicht nach kann Rechtsschutz erst am Ende des Vergabeverfahrens erlangt werden, indem ein nicht zum Zuge gekommener Bieter die abschließende Zuteilungsentscheidung anficht..

..Das Bundesverwaltungsgericht hat dieses Urteil jetzt aufgehoben (BVerwG 6 C 4.09 - Urteil vom 1. September 2009). Schon die Zwischenentscheidungen der Bundesnetzagentur, ein Vergabeverfahren nach Maßgabe bestimmter Vergabebedingungen im Wege der Versteigerung durchzuführen, können von demjenigen angegriffen werden, der geltend machen kann, durch die eine oder andere dieser Festlegungen in seinem Recht auf diskriminierungsfreien Frequenzzugang verletzt zu sein. Umgekehrt muss, wer die fristgerechte Klage gegen eine anfechtbare Zwischenentscheidung versäumt, diese für den weiteren Gang des Vergabeverfahrens gegen sich gelten lassen.
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prcenter

prcenter, 13.05.2009

Zukunftsperspektiven des Rundfunks auf der Kippe: Deutsche TV-Plattform weist auf das Ausmaß der Entscheidung über die „Digitale Dividende“ hin

Vor den Konsequenzen der Entscheidung über die mobile Nutzung der digitalen Dividende warnt die Deutsche TV-Plattform anlässlich der anstehenden Bundesratsentscheidung..

Die Öffnung des oberen UHF-Frequenzbereichs (790 bis 862 MHz) für Mobilfunk-Dienste birgt noch mehr technische Risiken als angenommen..

Die Deutsche TV-Plattform appelliert daher an die Bundesländer, sich am kommenden Freitag dafür einzusetzen, die Zukunftsperspektiven des Rundfunks, Garant für Medienpluralismus, nicht zu verschließen und die wirtschaftlichen Interessen des Bundes und der künftigen Netzbetreiber nicht auf dem Rücken der Verbraucher auszutragen.

Sie finden die Pressemeldung hier

ProMediaNews

ProMediaNews, 05.11.2009

Schreiben aus dem Wirtschaftsministerium an den APWPT

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Die Bundesnetzagentur hat über die Fertigstellung und Veröffentlichung der geänderten Frequenzpakete informiert. Laut einem Schreiben des Bundeswirtschaftsministeriums an den APWPT war der Stichtag für die Kostenübernahme bei Umstellung von Funkmikrofonanlagen bereits der 21. Oktober.

In einem Schreiben an den Vorsitzenden des Verbands für professionelle drahtlose Produktionstechnologie (APWPT), ..hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie auf eine Veröffentlichung der Bundesnetzagentur und die daraus resultierenden Folgen hingewiesen. So wurde im Amtsblatt Nr. 20, Verfügung 57/2009 der Bundesnetzagentur vom 21. Oktober 2009 „die allgemeine Öffentlichkeit über die Fertigstellung und Veröffentlichung der durch die Umsetzung internationaler Vorgaben und von Flexibilisierungsvorhaben geänderten Einträge für die Pakete ‚Drahtloser Netzzugang zum Angebot von Telekommukikationsdiensten’ im Frequenzbereich 790 bis 862 MHz (Digitale Dividende) und in den Bereichen 1710 bis 1725 MHz und 1805 bis 1820 MHz sowie die Frequenznutzung ‚Funkmikrofone’ (Drahtlose Mikrofone) in den Bereichen 790 - 862 MHz, 1452 - 1477,5 MHz und 1800 - 1805 MHz“ informiert.
Die neuen Einträge der Frequenznutzung „Funkmikrofone“ sind laut dem Ministerium eine Folge der Öffnung des Frequenzbereichs 790 - 862 MHz für den „Drahtlosen Netzzugang“. Die Begünstigten der Allgemeinzuteilung 91/2005 erhielten nunmehr mit Blick auf die erforderlichen Verlagerungen ihrer bisherigen Frequenznutzung in alternative Frequenzbereiche die erforderliche Planungs- und Entwicklungssicherheit.

Kein Geld für Umstellung bei Neugeräten ab 21. Oktober

Das Ministerium verweist außerdem darauf, dass Wirtschaftsgüter und Geräte, die nach der Veröffentlichung der Entscheidung der Bundesnetzagentur am 21. Oktober 2009 angeschaffen wurden, nicht von der Zusage des Bundes erfasst seien, die Kosten die sich nachweislich aus notwendigen Umstellungen bis Ende des Jahres 2015 bei denjenigen ergeben, die die Frequenzen 790 - 862 MHz bisher nutzen, in angemessener Form zu tragen. Dies betreffe Rundfunksendeunternehmen und bei den Sekundärnutzern insbesondere Kultur- und Bildungseinrichtungen.
Wer also seit dem 21. Oktober 2009 eine Funkmikrofon-Anlage gekauft hat, die in einem später nicht mehr zugelassenen Frequenzbereich arbeitet, wird diese Ende 2015 auf eigene Kosten umbauen lassen oder gegebenenfalls entsorgen müssen. Eine Umfrage von ProMediaNews.de vom Sommer 2009 hat ergeben, dass 80 Prozent unserer Leserinnen und Leser vom Problem der Frequenzumstellung betroffen sind.
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ProMediaNews, 14.05.2009

Bundesrat entscheidet über UHF-Funkfrequenzen

Das Online-Magazin berichtet über die bevorstehende Abstimmung.

Nach einer aktuellen Umfrage sind über 75 Prozent unserer Leser von diesen Problemen betroffen.

Ein Link führt auf die Sitzungsseite der Beratung im Bundesrat.

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ProMediaNews, 03.04.2009

OPUS - Der deutsche Bühnenpreis verliehen
Laudator richtet Blick auf drohende Änderung der Frequenzzuteilung für Mikrofone & Co.

Mit dem Opus – Deutscher Bühnenpreis werden Produktionen aus Theater, Oper, Klassik, Rock und Pop ausgezeichnet, die neue Ansätze des kreativen Technikeinsatzes zeigen. Die aus Fachleuten bestehende Jury würdigt mit dem Opus 2009 herausragende Produktionen in den Kategorien "Lichtdesign", "Bühnenbild", "Sounddesign" und "Technische Realisation".

Ein Unternehmen wurde für das Sounddesign des Welttheaters Einsiedeln 2007, die aufwendige Installation multipler Funkstrecken und den virtuellen Raumklang, ausgezeichnet. Die Laudatio hielt PRODUCTION-PARTNER-Chefredakteur Dr. Walter Wehrhan. In seiner Rede machte er auf das dringende Problem des Wegfalls der (Mikrofon-) Funkfrequenzen für die Live- und Eventbranche aufmerksam und erhielt dafür spontanen Applaus.

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ProMediaNews, 12.03.2009

Ernsthafte Verträglichkeitsprüfungen vor der Verteilung der "Digitalen Dividende"

Der Beschluss der Bundesregierung zur sogenannten "Digitalen Dividende" vom 4. März sieht vor, den bisher für den Rundfunk reservierten Frequenzbereich zwischen 790 und 862 Megahertz künftig auch für mobile Datendienste freizugeben.

ProMediaNews informiert im Rahmen der Rubrik "Business + Sales" zur Sache und verweist auf die Positionen von GFU (ZVEI) und APWPT.

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Satnews.de

Satnews.de, 30.10.2009

Eutelsat Tooway unterstützt irisches nationales Breitbandprogramm


Das Onlinemagazin berichtet über einen alternativen Ansatz zur Flächenversorgung mit Internetzugängen, der durch staatliche Förderung in kurzer Zeit, flexibel realisiert werden kann:

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Der satellitengestützte Breitbanddienst Tooway von Eutelsat wurde im Rahmen des irischen nationalen Breitbandprogramms ausgewählt, um Haushalte und kleine Unternehmen im ländlichen Raum mit High-Speed Internet Anbindungen zu versorgen..

..Das nationale Breitbandprogramm sieht ein geschätztes Investitionsvolumen von 223 Millionen Euro durch 3 vor. Davon finanzieren die irische Regierung und die Europäische Union maximal bis zu 79,8 Millionen Euro, um Breitbanddienste in den dafür vorgesehenen Distrikten des Programms bereitzustellen..

..Tooway ist.. der erste satellitengestützte Zwei-Wege Breitbanddienst in Europa, der Geschwindigkeiten zu Kosten ähnlich wie DSL bietet..

..Die eingesetzte.. Technologie.. kam über den nordamerikanischen Markt nach Europa. Dort stellt ViaSat erfolgreich einen satellitengestützten Breitbanddienst, die Ausrüstung und ein Netzwerk für mehr als 400.000 Haushalte bereit. Heute nutzen in Europa bereits Haushalte in 24 europäischen Ländern über 40 Vertriebspartner diesen Dienst. Darunter in Deutschland, Irland, UK, Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland und die Schweiz. Weitere europäische Länder kommen in den nächsten Monaten hinzu.

Tooway besteht aus einer Satellitenschüssel und einem an den PC angeschlossenen Modem. Nach der Installation erhält der Nutzer sofort einen vollwertigen breitbandigen Internetzugang. Darüber hinaus sind mit Tooway je nach Distributionspartner satellitengestützte Telefonie und der direkte Empfang digitaler TV-Programme über nur eine Antenne möglich. Tooway wird über ein Netz zertifizierter Distributiuionspartner bereitgestellt.
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APWPT-Kommentar:

Es bleibt spannend zu erfahren welche der vielen europäischen Strategien am Ende wirklich das Problem der "weißen Flecken" lösen können.
Die von der deutschen Bundesregierung geplante Variante über die Versteigerung von UHF-Frequenzen an Mobilfunkkonzerne wird die Praxistauglichkeit in den ländlichen Regionen erst noch beweisen müssen.

SearchNetworking.de

SearchNetworking.de, 21.08.2009

Erster Anlauf für die Digitale Dividende in Gerolsbach

Das Online-Magazin berichtet:

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UHF und VHF sind die Frequenzen, über die Fernsehen und Rundfunk ausgestrahlt werden. Seit der Entscheidung des Bundesrats im Juni dieses Jahres, könnten freie Kapazitäten auch für den Datentransfer genutzt werden – im Versuch; denn die generelle Lizenzvergabe steht noch aus. Das bayerische Dorf Gerolsbach soll jedoch schon bald davon profitieren. Doch die Landesmedienzentrale verweigert die nötige Zustimmung.
Der Sender soll eine Reichweite von bis zu 70 Kilometern haben, und sein Signal problemlos Gebäude und andere Hindernisse durchdringen. Private Anwender müssen sich laut Krenn, der selbst in der Gemeinde wohnt, nur noch eine kleine Empfangsbox neben den PC stellen und los geht`s.

Die Landesmedienzentrale denkt aber gar nicht daran, die Zustimmung zu erteilen, musste das Lokalblatt wenig später berichten..

Die Landemedienzentrale pocht anscheinend darauf, dass die Vergabe der notwenigen Frequenzen Ländersache sei. Der zuständige Technische Leiter Reiner Müller, räumt zwar ein, dass er von dem erfolgreichen CIFDM-Probebetrieb in Brandenburg wisse, sagt aber: „Wir unterstützen diese Versuche nicht und werden sie nicht genehmigen..

..Außerdem hat sich das Telekommunikationsunternehmen.. auch in bezug auf die Zustimmung beim bayerischen Wirtschaftministerium zu weit vorgelehnt. Denn von konkreten Planungen ist dort nichts bekannt.

„Die wissen davon tatsächlich noch gar nichts, das ist richtig“..


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Lesen Sie dazu auch: Deutsches Unternehmen sucht Testkunden mit fragwürdigen Versprechen

Spiegel Online

Spiegel Online, 28.02.2009

Merkel verspricht High-Speed-Internet für Millionen Deutsche

Kanzlerin Merkel will beim Ausbau der Internet-Anschlüsse Tempo machen: In zwei Jahren soll jeder Zugang zum schnellen Netz erhalten, bis 2014 will sie High-Speed-Zugänge für 75 Prozent der Haushalte. Dafür sollen TV-Frequenzen umgewidmet werden - doch dagegen gibt es heftigen Widerstand.

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Spiegel Online, 25.09.2008

EU-Parlament vertagt Entscheidung über digitale Dividende

Das EU-Parlament hat in Brüssel in erster Lesung eine neue Telekommunikationsrichtlinie verabschiedet. Das Papier soll Verbrauchern mehr Rechte verschaffen und den Wettbewerb regeln - doch eine wichtige Entscheidung wurde schlicht vertagt: die über Funk-Breitband für ländliche Regionen.

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stern.de

Stern.de (18.11.2010)

Wenn Shakira die Stimme wegbleibt

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Superstars wie Shakira stehen plötzlich ohne Stimme da, auf dem Parteitag herrscht Funkstille, der Manager bricht seine Zahlen-Präsentation ab, die Predigt des Pfarrers verhallt ungehört. Der Grund: Die Drahtlos-Mikros streiken, technisch bedingt. "Schon in den nächsten Monaten werden Aufführungen, Kongresse, Veranstaltungen aller Art erst technisch gestört sein, dann reihenweise ausfallen. Das ist das Szenario, das wir befürchten"..
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tastenwelt

tastenwelt 5/2009

Schon bald Funkstille?

In der Rubrik "Bühne Wissen" führt die Zeitschrift ein Interview mit dem Geschäftsführer eines Mikrofonherstellers. Dabei wird auf eine Reihe von Fragen, die sich aus der zukünftig geänderten UHF-Frequenznutzung ergeben, eingegangen.

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taz.de

taz.de, 15.04.2010

Theater gegen Bundesnetzagentur

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Vor ungefähr einem Jahrzehnt..
.. begann der Siegeszug der Mikroports, jener kaum sichtbaren Mikrofone, die Sängern und Schauspielern an der Backe kleben und die die Sprechweisen des Theaters verändert haben. Selbstvergessenes Wispern, intime Dialoge sind überall im Zuschauersaal zu hören; die Trennung von Körper und Stimme kam aber auch einem postdramatischen Verständnis vom Umgang mit Rollen zugute, der Verselbstständigung der Sprache, dem vielstimmigen Oratorium à la Elfriede Jelinek - kurz: Dem technisch Machbaren folgte eine veränderte Ästhetik.

Doch der technische Fortschritt hat seinen Preis, und die Kosten dafür sind nicht immer gleich ersichtlich. Theater, Opern- und Musicalhäuser benutzen dafür einen Frequenzbereich, 790-862 Megahertz, der jetzt von dem öffentlichen Frequenzversteigerungsverfahren durch die Bundesnetzagentur betroffen ist. Dass ihre Abhängigkeit von diesen Frequenzen überhaupt nicht erwähnt wird, ärgert die Theater gewaltig. Eine parallele Nutzung der Frequenzen von Kulturveranstaltern und Mobilfunk ist nicht möglich. Deshalb protestiert der Deutsche Bühnenverein gegen die Versteigerung und fordert ihren Stopp..
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Der Technikjournalist

Der Technikjournalist, 22.04.2010

Digitale Dividende: Alle zahlen – nur der Bund nimmt ein

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Von dieser Dividende profitiert vorerst nur einer: der Bund. Mobilfunkunternehmen und Bürger dagegen werden zur Kasse gebeten. Für die Unternehmen könnte sich die Investition in ein paar Jahren auszahlen, während der Bürger ausschließlich zahlen darf..

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Präsident der Bundesnetzagentur und der Bund reiben sich die Hände. Heute am 12. April versteigert die Bundesnetzagentur 359,2 Megahertz Bandbreite, die zukünftig für mobiles Internet genutzt werden sollen. Bis zu 8 Milliarden Euro Einnahmen erwarten die Staatskasse. Doch hier geht es angeblich nicht um die Sanierung der maroden Staatsfinanzen, sondern um eine bessere Breitbandanbindung für unterversorgte Regionen. Die weißen Flecken auf der Deutschlandkarte müssen weg.

..6000 Euro für den Bürger?
Dennoch würde ein solcher Gewinn der Bundesregierung theoretisch rund 6000 Euro zur Verfügung stellen, die sie in den Ausbau eines einzigen Haushaltes investieren könnte. Doch halt, mit dem gemeinen Bürger hat der geplante Infrastrukturausbau nicht viel zu tun. Die Breitbandintiative versteckt sich gerne hinter Floskeln wie „Flächendeckender Breitbandzugang ist die Vorraussetzung für eine moderne Gesellschaft“. Ein näherer Blick auf die Website der Breitbandinitiative Bayern beispielsweise zeigt jedoch, dass „Fördermittel da helfen sollen, wo Marktmechanismen nicht greifen.“
Also muss sich der Nutzer seine Empfangsgeräte immer noch selbst kaufen und bekommt nichts von der Dividende. Bevor er profitiert, muss er Funkmikrophone und DVB-T Receiver ersetzen. Hier überlagern sich die versteigerten Frequenzen nämlich. Der Frequenz-Vertrag für Funkmikrophone läuft 2015 aus und soll nicht verlängert werden..

..weiße Flecken verschwinden nicht
Ja mehr noch, die weißen Flecken auf der Landkarte werden nicht ganz verschwinden. Der vierstufige Netzausbau soll bis 2016 90 Prozent der Bundesrepublik erfasst haben. „Wir halten es natürlich für utopisch, dass das Breitbandnetz bis in die letzte Alm vordringen wird“, so Kurth am Donnerstag. Kurth räumte auch ein, dass die Breitbandstrategie der Bundesrepublik nun gar nichts mit den Nutzungskonzepten der mitbietenden Mobilfunker gemein habe. Die vier Auktionäre hätten zwar Nutzungspläne vorlegen müssen, um an der Versteigerung teilzunehmen. Dabei sei klar festzuhalten, dass es hier nicht um Schritt für Schritt dargelegte Nutzungskonzepte ging.
Also haben die Mobilfunkunternehmen weder die Geräte, noch eine genaue Vorstellung, wie sie die versteigerten Frequenzen wirtschaftlich sinnvoll nutzen wollen..
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APWPT-Kommentar:

Das sollte uns zu denken geben!

Thüringen Journal

Thüringen Journal, 11.04.2009

Hoffnungen auf Funk-Internet zerschlagen

In Thüringen haben sich die Hoffnungen auf ein drahtloses Hochgeschwindigkeits-Internet vorerst zerschlagen..

..Die Bundesnetzagentur in Bonn und das Thüringer Wirtschaftsministerium gehen allerdings nicht davon aus, dass dies erfüllt wird.

Den Hauptgrund für den bundesweit verhaltenen Ausbau sieht man in Verzögerungen bei neuen Funktechnologien.
Andere Telekommunikationsanbieter haben zwischenzeitlich die Kabelnetze zügig erweitert. Das kann die drahtlose Anbindung grundsätzlich in Frage stellen.

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t-online.de

t-online.de 30.03.2010

Neuer Handy-Funkstandard stört TV-Empfang

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Wer per Kabelempfang oder DVB-T fernsieht, wird vielleicht demnächst umsteigen müssen: Denn ein neuer Mobilfunkstandard könnte in Zukunft den TV-Empfang empfindlich stören. Zu dem Ergebnis kommen gleich mehrere unterschiedliche Gutachten. Schuld daran sind die Frequenzen, auf denen der UMTS-Nachfolger LTE funken soll. Sie liegen zu nahe am Frequenzbereich für digitalen Fernsehempfang.
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APWPT-Kommentar:

Sie werden sich verwundert die Augen reiben. Ein Mobilfunkunternehmen, welches an der Versteigerung der Frequenzen teilnimmt, warnt vor den Auswirkungen seiner zukünftigen Produkte.

Was könnte das bezwecken? Blicken wir in die Glaskugel:

* Ernsthafte Sorge und frühzeitige Warnung der betroffenen Anwender mit der Bitte um Vorsorge?
* Einflussnahme auf die in wenigen Tagen (12.04.2010) stattfindende Versteigerung der Frequenzen?

Wollen Sie auch Vermutungen einbringen, schreiben Sie bitte an info@apwpt.org

VDT-Magazin


VDT Magazin Ausgabe 01/2013

Update: Digitale Dividende

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Mit Einführung des Mobilfunkstandards LTE wurden 2010 die bisher der professionellen Audiobranche zugewiesenen Frequenzen im Bereich von 790-814 MHz und 838-862 MHz versteigert. Anwender, die bisher in diesen Frequenzbereichen gearbeitet haben, müssen zunehmend mit Störungen rechnen. Jetzt droht eine zweite Digitale Dividende, die den Veranstaltungsmarkt noch weiter einschränken würde. Elke Wisse sprach mit Matthias Fehr, Präsident des APWPT über die aktuelle Situation und die Auswirklungen auf die Veranstaltungsbranche.
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Folgende Schwerpunkte wurden angesprochen:

* Wie sieht der aktuelle Stand aus?
* Die Digitale Dividende
* Was heißt Digitale Dividende II konkret?
* Ist das auf Europa und Deutschland übertragbar?
* Mit welchen Maßnahmen wollen Sie (die APWPT) dem entgegen wirken?
* Welche Ergebnisse gab es bei der Weltfunk-Konferenz 2012?
* Welche Rolle spielen neben dem Mobilfunk die anderen Dienste?
* Was bedeutet die aktuelle Situation für den deutschen Anwender?
* Einige haben jetzt bereits in neue Technik investiert. Was bedeutet das speziell für diese Anwender?
* Wie stehen die Hersteller dazu?
* Was raten Sie Anwendern, die jetzt drahtlose Mikrofone kaufen wollen oder müssen?
* Wie sicher die Frequenzen im den Bereichen von 823-832 MHz und 1785-1805 MHz?


Der Artikel des VDT-Magazins wurde unseren Lesern durch den Verband Deutscher Tonmeister e.V., Chefredaktion VDT-Magazin, zur Verfügung gestellt und kann hier angesehen werden:
Update: Digitale Dividende [980 KB]

APWPT sagt vielen Dank!

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VDT Magazin, Ausgabe Juni 2009

Digitale Dividende – was wirklich dahinter steckt …

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Mit dem Umstieg vom analogen zum digitalen Fernsehen werden große Teile des bislang für die Verbreitung benutzten Frequenzspektrums frei. Bei heutigem Stand der Technik können in einem analogen TV-Kanal mindestens vier digitale TV-Kanäle untergebracht werden. Dieser Gewinn an Frequenzspektrum bei unverändertem Programmvolumen wird als „Digitale Dividende“ bezeichnet. Aber was passiert zukünftig mit den angeblich frei werdenden Frequenzen?
Werden die Frequenzen wirklich frei? Soll das Spektrum auch in Zukunft für Rundfunk genutzt werden oder sollen von UMTS erhalten?
Die Bundesregierung hat in diesem Zusammenhang im März die Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung verabschiedet. Ab 2015 sollen danach die bisher von den drahtlosen Produktionsmitteln genutzten Frequenzen für den Mobilfunk zur Verfügung stehen.
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Lesen Sie de Beitrag hier [686 KB]

APWPT: Vielen Dank an die VDT-Redaktion für diesen Beitrag!

VDI Nachrichten


VDI-Nachrichten, 27.05.2011

LTE-Mobilfunk: Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen

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Mobilfunk: Drahtlose Mikrofone, DVB-T-Empfänger und Kabelfernsehanlagen, aber auch Hörhilfen, Tourguide-Systeme und Konferenzanlagen – sie alle könnten durch den mobilen Breitbandturbo LTE gestört werden. Nachdem der Ausbau der neuen Mobilfunkgeneration schnell vorangeschritten ist, gibt es erste Erfahrungen..

..So hat Michael Silverberg von der Fachhochschule Köln gleich mehrere Gruppen von potenziell Gestörten ausgemacht: drahtlose Mikrofone, DVB-T-Empfänger und Kabelfernsehanlagen. Auch Hörhilfen, Tourguide-Systeme, Konferenzanlagen und drahtlose Kopfhörer gelten im Bereich 863 MHz bis 865 MHz als gefährdet. „Jeder Nutzer dieser Techniken kann betroffen sein, muss aber nicht“, lautet sein Resümee.
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Sie finden den vollständigen Beitrag hier

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VDI-Nachrichten, 20.03.2009

Wittstocker Pilottest: Schnelles Internet über Rundfunkfrequenzen

In Brandenburg haben viele Menschen keinen Zugang zum Internet. Erstmalig bekommen Nutzer nun in Wittstock nördlich von Berlin über Rundfunkfrequenzen schnelles Internet nach Hause. Mobilfunker hoffen auf diese sogenannte Digitale Dividende.

Sie finden den Bericht hier

Ein Leser unserer Homepage kommentiert:

Schon der erste Abschnitt.. ("Internet-Pilotprojekte wie in Wittstock nutzen die ehemaligen analogen TV-Kanäle. Seit der Umstellung auf digitales Antennenfernsehen werden diese nicht mehr genutzt. Die freien Frequenzbänder heißen im Fachjargon 'Digitale Dividende' und reichen von 790 MHz bis 862 MHz.") ist falsch oder vermischt zumindest zwei Themen unzulässig - denn das Pilotprojekt - das kann man auch dem Artikel selbst entnehmen, findet "bei 750 MHz", unterhalb der 790 MHz, statt.

Die APWPT-Redaktion sagt - vielen Dank!

Lesen Sie dazu auch die mabb infoseite Projekt im ländlichen Raum Brandenburgs

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VDI-Nachrichten, 28.11.08:

Digitale Dividende: Internet über UHF untersuchen

Frequenzen für Mikrofone

Volksstimme.de

Volksstimme, 20.12.2010

LTE-Funk: Mikrofone bald schrottreif?

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Städte und Gemeinden, Kirchen und private Kulturveranstalter müssen mit Mehrkosten in Millionenhöhe rechnen. Grund ist ein gesetzlich verordneter Austausch von Funk-Mikrofonen. Hintergrund ist: Das neue Mobilfunknetz LTE, das derzeit aufgebaut wird, sendet im gleichen Frequenzbereich wie bisher verwendete Mikrofone. Ein Austausch soll Störungen verhindern..

Auf eine Lösung – eine Ausgleichzahlung für betroffene Mikrofonbesitzer – konnte sich die Politik bislang nicht einigen. Doch die Zeit drängt. Mit jedem LTE-Funkturm, der gebaut wird, vergrößert sich die Möglichkeit, dass Störungen auftreten..

In angemessener Höhe

Wie viel Geld am Ende zur Verfügung stehen wird, entscheidet 2011 allein die Bundesregierung. Der Bundesrat hatte sich 2009 in der erwähnten Verordnung mit der Floskel begnügt: "Notwendige Umstellungskosten werden in angemessener Höhe erstattet"..
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WDR.de

WDR.de, 02.12.2010

Schnelles Internet stört Funkmikros

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Das städtische Apollo-Theater in Siegen gehört zu den modernsten Spielstätten in Nordrhein-Westfalen. Vor vier Jahren erst war das Haus mit viel Aufwand renoviert worden. Unter anderem hat die Stadt damals in eine neue Anlage für 20 Funkmikrofone investiert. Viel früher als geplant muss diese nun ersetzt werden, weil LTE, ein neuer Standard für schnelle Internetverbindungen per Funk, den drahtlosen Mikros in die Quere kommt. Beide Techniken nutzen den gleichen Frequenzbereich. Robert Schäfer, technischer Leiter des Stadttheaters Siegen, hat deshalb schon nachprüfen lassen, ob sich seine Mikrofone umrüsten lassen. Doch der Hersteller sah keine Möglichkeit. "Die Folge ist, dass wir die 20 Funkstrecken austauschen müssen." Für die Stadt Siegen würde das eine Mehrausgabe von 40.000 Euro bedeuten. Ob der Rat der Stadt dieser Ausgabe zustimmen wird, ist ungewiss, weil der Haushalt von Siegen ein Minus aufweist..

Kaum Hilfe trotz Milliardengewinnen:
Nachdem die Mobilfunklobby bereits bei der Frequenzvergabe gewonnen habe, wünscht sich der Technische Leiter des Siegener Theaters, dass die Bundesregierung die vielen städtischen Kultureinrichtungen nicht auch noch finanziell hängen lässt..

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Welt Online

Welt Online, 01.05.2011

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Eine neue Funktechnologie soll das schnelle Internet auch in abgeschiedene ländliche Regionen bringen. Doch weil die Technik drahtlose Mikrofonanlagen stört, streiten jetzt Kirchen und Theater mit dem Bund über Entschädigungen.
Plötzlich war das Brummen da. Wie jedes Jahr im Frühling haben die Techniker vor zwei Wochen die Mikrofonanlage getestet. Denn immer ab Ostern proben die Laiendarsteller der Freilichtbühne im sauerländischen Hallenberg draußen, und da brauchen ihre Stimmen Verstärkung. Voriges Jahr haben die Hallenberger mit einer Aufführung der Passion Christi von sich Reden gemacht. Dieses Jahr spielen sie den "Vogelhändler" und "Jim Knopf". Doch vor der Premiere müssen sie unbedingt das Brummen wieder loswerden - fragt sich nur wie?
Wenigstens wissen die Hallenberger jetzt, wo das Störgeräusch herkommt: von einem nahen Sendemast. Denn seit einigen Wochen wird auch im Hochsauerland der schnelle Internetzugang per Funk angeboten.
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Welt Online, 13.04.2009

Bietergefecht um neue Handy-Frequenzen hat begonnen

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..Das Bietergefecht um neue Mobilfunkfrequenzen ist eröffnet. Montagmittag drückte der Chef der Bundesnetzagentur.. den Knopf der Auktionsuhr und startete damit die nach Umfang des Funkspektrums größte Mobilfunkauktion in der Geschichte Deutschlands.
..Schätzungen zufolge läuft die Versteigerung mehrere Tage bis Wochen. Experten erwarten ein Gesamterlös in Höhe von fünf bis acht Mrd. Euro, der dem Staatshaushalt zufließen würde..

..Damit stehen die Mobilfunker vor einer Zeitenwende, in der das mobile Internet zum einzigen Heilsbringer emporsteigt. Multimedia-Handys wie das iPhone, Netbooks und die neuen Tablets lassen die Webnutzung von unterwegs explodieren. Die Deutsche Telekom rechnet damit, dass die mobile Datennutzung bis 2013 um den Faktor 60 steigen wird. Andere erwarten eine noch drastischere Zunahme und sprechen bereits von einem Daten-Tsunami.

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, wie überlebenswichtig die Frequenzauktion für die Mobilfunkunternehmen ist. In Ballungsgebieten stoßen ihre Netze schon heute an die Grenzen ihrer Kapazität. Ein Blick in die Vereinigten Staaten zeigt, welche Folgen das haben kann. Die New Yorker erlebten wegen der starken Internetnutzung der iPhone-Besitzer bereits im vergangenen Dezember den Zusammenbruch ihres Mobilfunknetzes. Neue Frequenzen schaffen somit den Spielraum, der in den Netzen künftig von Nöten ist..

..Dass die Auktion allerdings dafür sorgt, dass die Breitbandstrategie der Bundesregierung in Erfüllung geht, ist wohl ein Trugschluss. Sie kommt schlichtweg zu spät, um bis Ende des Jahres flächendeckend schnelles Internet anbieten zu können, die Lizenzbedingungen geben den Mobilfunkern denn auch Zeit bis 2016..
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APWPT-Kommentar:

Wenn sich die Annahme stimmt, dass die Breitbandstrategie der Bundesregierung mit der Versteigerung nicht in Erfüllung geht, dann platzt eine der größten politischen Blasen der aktuellen und vorherigen Bundesregierung.

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Welt Online, 16.03.2009

Der Rundfunk macht bald Platz fürs Internet

Die Bundesnetzagentur will noch in diesem Jahr mit einer Großauktion das umfangreichste Frequenzpaket in der Geschichte der Bundesrepublik versteigern. Dabei sollen sowohl neue UMTS-Frequenzen als auch umgewandeltes Rundfunkspektrum für drahtloses Internet unter den Hammer kommen, sagte Matthias Kurth, Präsident der Netzagentur, WELT ONLINE. Am Montag präsentiert Kurth dem Beirat der Behörde Details in einem Eckpunkte-Papier, das WELT ONLINE vorliegt.

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Winfuture

Winfuture, 21.06.2013

Breitband: TV-Kabel zieht spürbar Anteile auf sich
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..Besonders zugelegt haben die breitbandigen Anschlüsse über Fernseh-Kabel, basierend auf Koaxial- und Glasfaserleitungen. Die Zahl dieser Anschlüsse stieg 2012 um über 20 Prozent auf 4,4 Millionen. Knapp 300.000 Anschlüsse basieren unter anderem auf Satellit, Glasfaser (FFTB/FTTH) und Stromleitungen.
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APWPT: Ein Trend, der durchaus die Diskussion um das 700 MHz-Spektrum befruchten könnte.

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Winfuture, 07.12.2010

Australien: Internet über TV-Antenne fürs Outback

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In Australien arbeiten Forscher derzeit an einer Anbindung von Haushalten an das Internet über Fernseh-Antennen. Das soll auch Bewohnern entlegener Gebiete eine Zugangsmöglichkeit bieten..

Der Vorteil in diesen Regionen liegt aber darin, dass die Funksignale für das Fernsehen kaum Interferenzen zu anderen Störquellen, die in dichter besiedelten Gegenden verbreitet sind, aufweisen. So können sie auch für eine stabile Übertragung von Daten eingesetzt werden.

Im kommenden Monat soll bereits der erste Feldtest starten.
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Winfuture, 24.09.2010

USA:
Grünes Licht für 'Super-WLAN' auf TV-Frequenzen


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Die einstimmige Entscheidung der FCC macht den Weg für die Nutzung der so genannten "White Spaces" frei, bei denen es sich um Bänder zwischen den von TV-Sendern genutzten Frequenzen handelt. Im Spektrum zwischen 300 und 400 Megahertz (ungenaue Angabe, APWT-Redaktion) werden so neue mobile Breitbandanwendungen möglich..

..Die FCC hatte eigentlich schon vor zwei Jahren entschieden, die White Space-Bänder für Funknetze freizugeben. TV-Sender und die Hersteller von drahtlosen Mikrofonen hatten jedoch wegen möglicher Interferenzen Bedenken angemeldet.
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Lesen Sie dazu auch von ChipOnline:
Super-WiFi: USA machen den Weg frei (24.09.2010)

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Die US-Telekommunikationsbehörde FCC hat auf ihrer gestrigen Sitzung die Frequenzen im 700-MHz-Band für die WLAN-Nutzung freigegeben..

..Diese Frequenzen waren zuvor für die terrestrische TV-Übertragung reserviert, wurden aber im Zuge der Digitalisierung des Fernsehens frei. Dennoch leisteten die TV-Sender bis zuletzt Widerstand gegen die Pläne der FCC, unterstützt von den Herstellern von drahtloser Audiotechnik. Letztere nutzen einige Frequenzen in diesem Bereich für drahtlose Mikrofone. Für sie wurden nun zwei Kanäle reserviert.
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Winfuture, 13.06.2010

Telekom startet mit LTE-Netzaufbau in Brandenburg

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LTE soll.. zuerst dort zum Einsatz kommen, wo Lücken in der Breitband-Versorgung geschlossen werden müssen. Mehr als 1.000 Orte ohne schnellen Zugriff auf das Internet sollen bis Jahresende mit Breitband erschlossen werden.
Erste LTE-Basisstationen werden in Kyritz und in Ziesar in Brandenburg eingerichtet.
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Winfuture, 11.04.2010

BUND: Warnung vor dem Ausbau der Mobilfunknetze

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Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat anlässlich der Versteigerung neuer Funkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur vor einem massiven Ausbau der Mobilfunknetze vor allem in ländlichen Regionen gewarnt.

Die Attraktivität von Funktechniken ist laut dem BUND in diesen Regionen besonders hoch, da es häufig an leistungsfähigen Glasfaserkabeln mangelt. Sollte es zu diesem Ausbau der Mobilfunknetze kommen, so müsse man auch mit einer höheren Elektrosmogbelastung rechnen, heißt es.
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Winfuture, 08.06.2009

Das Online Magazin schreibt unter Bezug auf den Branchenverband BITCOM:

Breitbandzugänge sind auf dem Vormarsch

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BreitbandWie aus einer aktuellen Erhebung.. hervorgeht, gewinnen Breitbandzugänge in Deutschland immer mehr an Fahrt. Die Zahl derer, die mittels Analog- oder ISDN-Anschluss surfen, geht hingegen drastisch zurück.

Schmalbandige Internet-Anschlüsse sind in Deutschland ein Auslaufmodell..Stattdessen ist in den vergangenen Jahren die Zahl der Breitband-Anschlüsse sehr schnell gewachsen und das Datenvolumen per Breitband sogar exponentiell gestiegen.
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APWPT-Kommentar:

Ungeachtet der erheblichen Vorteile eines Kabelanschlusses scheinen sich jetzt die zahlreichen Breitbandinvestitionen diverser Anbieter bemerkbar zu machen. Damit erhält die Breitbandinitiative der Bundesregierung erheblichen Rückenwind.
Eng wird es allerding bei neuen Drahtlosangeboten. Diese sind nicht nur mit dem Makel geringerer Performance und höherer Kosten behaftet, sondern müssen sich die Frage gefallen lassen, wieweit die alternative Nutzung von UHF-Frequenzen "noch Sinn macht".

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Winfuture, 25.05.2009

Städte- & Gemeindebund will schnellen DSL-Ausbau

Mit Bezug auf den Umstand, dass der Bundesrat vor knapp zwei Wochen die Entscheidung über die digitale Dividende vertagt hat, berichtet das Online-Magazin, dass sich nun der Städte- und Gemeindebund eingeschaltet.

Der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes hat ausgeführt, dass es in Deutschland noch immer zahlreiche sogenannte weiße Flecken gibt und dass rund fünf Millionen Bundesbürger bislang nicht an das Breitbandnetz angeschlossen sind.

Von der Bundesregierung und der Bundesnetzagentur wird nun "ein Loslösen von den regulatorischen Fesseln gefordert", um einen möglichst schnellen Breitbandausbau zu erreichen. Im internationalen Vergleich schneide Deutschland sehr schlecht ab.

Demnach ist in Deutschland nur ein Prozent aller Haushalte im Jahr an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen. "Deutschland wird den Weg in die Informationsgesellschaft nur finden, wenn der Breitbandausbau in der Fläche nicht länger behindert wird."

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Winfuture, 14.05.2009

EU ebnet Weg für Breitband-Abdeckung per Satellit


Wie berichtet wird hat die EU-Kommission den Weg für die Breitband-Versorgung ländlicher Gebiete über Satelliten sicherzustellen. Zwei Anbieter wurden nun in einem Ausschreibungsverfahren ausgewählt.

"Satellitenmobilfunkdienste bergen ein gewaltiges Potenzial: Sie eröffnen den Bürgern Europas, insbesondere in ländlichen und weniger dicht besiedelten Gebieten, den Zugang zu neuen Kommunikationsdiensten.." ..Wird ein EU-Kommissar zitiert.

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APWPT - Kommentar:

Wir verweisen auf unsere Informationen, die wir bereits vor Monaten bereit gestellt hatten. Damit verbindet sich der Rat, vor einer vorschnellen UHF-Zuweisung an den Mobilfunk, andere Angebote zu prüfen.

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Winfuture, 12.05.2009

Mobilfunker: 4G-Technologie frühestens ab 2011

Ein deutscher und ein französischer Mobilkonzern haben bekannt gegeben, dass sie wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage die geplanten Investitionen in die nächste Generation von Mobilfunktechnologien verschieben werden. Die Unternehmen erklärten, dass Ausgaben in derartigen Größenordnungen infolge der aktuellen Rezession nicht vertretbar seinen. Man wolle daher die Investitionen um zwei bis drei Jahre, also auf 2011 oder 2012 verschieben.

Ein weiterer deutscher Mobilfunkanbieter berichtet in diesem Zusammenhang über Verzögerungen.

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APWPT-Kommentar:

Im Moment bleibt offen, ob damit lediglich die Pläne zur Nutzung des UMTS-Erweiterungsbandes betroffen sind. Es kann jedoch vermutet werden, dass auch die Einführung von neuen Mobilfunkanwendungen im UHF-Bereich betroffen sein werden. Ähnliche Informationen waren bereits aus den USA gemeldet worden.

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Winfuture, 14.04.2009

Thüringen: Breitband fürs Land kommt ins Stocken

Thüringer Bürger, die in ländlichen Regionen leben, müssen voraussichtlich noch länger auf breitbandige Internet-Anbindungen warten, als bisher angenommen. Mehrere Mobilfunkunternehmen hatten zuletzt frei gewordene Lizenzen erworben, mit denen ein Ausbau der Infrastruktur entsprechend möglich ist. Sie wurden dabei verpflichtet, noch in diesem Jahr mindestens 15 Prozent der Gemeinden in dem Bundesland drahtlos mit Breitband-Internet zu versorgen. Man gehe allerdings inzwischen nicht mehr davon aus, dass diese Auflage umgesetzt wird..

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Winfuture, 08.04.2009

Vodafone: Funk-Breitband für schwäbische Dörfer

Die Gemeinden Bopfingen und Unterschneidheim im Ostalbkreis werden als erste Kommunen in Baden-Württemberg mobiles Breitband-Internet über Rundfunk-Frequenzen nutzen können.
Eine entsprechende Vereinbarung haben Vodafone Deutschland und die Landesanstalt für Kommunikation in Baden-Württemberg (LFK) getroffen. Der Feldversuch für eine breiter angelegte Infrastruktur zur Versorgung des ländlichen Raumes mit Breitband-Anbindungen per Funk soll im Mai starten, teilte das Unternehmen mit.

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Winfuture, 26.02.2009

E-Plus testet Breitband über Rundfunkfrequenzen

Der Mobilfunk-Betreiber E-Plus hat gemeinsam mit Ericsson und dem Land Mecklenburg-Vorpommern seinen Test für Breitband-Internet über frei gewordene Rundfunkfrequenzen gestartet.

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Der Bericht des bekannten Online-Computermagazins stellt vor, wie Telekommunikationsunternehmen über einen Testversuch Erfahrungen sammeln und letztlich Fakten schaffen wollen.
Es ist zu befürchten, dass mit "frei gewordenen Rundfunkfrequenzen" zukünftig die TV-Kanäle 61-63 und 67-69 gemeint sind. Allerdings erfolgt auf diesen Frequenzen nahezu keine Rundfunk-Programmverteilung, sondern die professionelle Veranstaltungsproduktion; zum Beispiel mit drahtlosen Mikrofonen.

wiwo.de

wiwo.de, 16.05.2009

Der Breitband-Schwindel

Das Online-Magazin schreibt in einer Kolumne:

"Beim Thema Breitbandausbau können wir in Deutschland eigentlich zufrieden sein. Derzeit liegt der Versorgungsgrad mit Breitbandanschlüssen (ab ein Megabit pro Sekunde) bei 92 Prozent. In über 70 Prozent der Haushalte sind prinzipiell Übertragungsraten von mindestens zwei Megabit pro Sekunde (Mbit/s) verfügbar. Bis 2014 sollen 75 Prozent der Haushalte Übertragungsraten von 50 Mbit/s und mehr zur Verfügung haben. Ehrgeizige Pläne.
Doch bei genauerer Betrachtung werden die Probleme offenbar, die von der Bundesregierung, der Netzagentur und den Providern dringend gelöst werden müssen.
So ist heute schon die Definition von Breitband als Internetanschluss mit mindestens einem Megabit pro Sekunde veraltet. Im Zeitalter von Diensten wie der Videoplattform YouTube und täglichen Software-Updates übers Internet sollten es schon mindestens sechs Mbit/s sein. Alles andere verdient den Namen Breitband nicht.
Doch bei genauerer Betrachtung werden die Probleme offenbar, die von der Bundesregierung, der Netzagentur und den Providern dringend gelöst werden müssen.
So ist heute schon die Definition von Breitband als Internetanschluss mit mindestens einem Megabit pro Sekunde veraltet. Im Zeitalter von Diensten wie der Videoplattform YouTube und täglichen Software-Updates übers Internet sollten es schon mindestens sechs Mbit/s sein. Alles andere verdient den Namen Breitband nicht."

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APWPT-Kommentar:

Sie werden sich fragen, was das mit dem Anliegen des APWPT zu tun hat? Eigentlich nichts und doch sehr viel! Hier werden wichtige Fragen der zukünftigen Breitbandversorgung aufgezeigt. Zum Beispiel, welche Datenübertragungsrate macht in naher Zukunft Sinn? Die Minimalangabe der Breitbandinitiative mit 1MBit/s wird grundsätzlich in Frage gestellt und durch eine Minimalforderung von 6 MBit/s ersetzt.

Jetzt zum eigentlichen Anliegen des APWPT:
Seit geraumer Zeit fragen wir, welchen Sinn ländliche Internetversorgung mit drahtloser UHF-Versorgung eigentlich macht? Wie lange werden die derzeit versprochenen "bis zu 5 MBit/s" (real sicher viel weniger, wir kennen das von der DSL-Werbung) wohl die Verbraucherinteressen zufrieden stellen?

APWPT-Fazit:
Drahtlose Breitbandzugänge können das Problem der ländlichen Internetanbindung höchstens temporär lösen. Letztlich helfen nur leistungsfähige Kabel- oder Glasfaseranbindungen - wir sollten darüber nachdenken!

ZDF - heute.de

heute.de, 20.05.2009

Schnelles Internet kommt später - Nach drei Monaten: Breitbandinitiative der Regierung lahmt

Der Online-Dienst der Heute-Redaktion schreibt:

Breitband für alle - notfalls auch per Funk. Das hatte die Regierung beschlossen. Doch die Breitbandinitiative kommt nicht recht in Schwung. Der Bundesrat hat wichtige Entscheidungen vertagt. Der Grund: technische Probleme und ungelöste Kostenfragen.

Mitte Februar herrschte Aufbruchstimmung. Die Bundesregierung hatte gerade beschlossen, bis Ende 2010 würden alle weißen Flecken auf der deutschen DSL-Landkarte getilgt. Bis 2014 sollten gar drei Viertel aller Haushalte an das neue superschnelle VDSLNetz angeschlossen werden. Surfer könnten dann mit sagehaften 50 Megabit pro Sekunde durchs Netz der Netze rauschen.

"Könnte, sollte, würde"

Drei Monate später macht sich Katerstimmung breit. "Könnte, sollte, würde", schimpft Mario Haupt von "Geteilt.de", einer bundesweiten Initiative, die sich die Beseitigung der digitalen Spaltung bei der Breitbandversorgung auf ihre Fahnen geschrieben hat.
Eine wirklich verbindliche Aussage fehle immer noch, sagt Haupt. "Stattdessen will man ländliche Gebiete mit Frequenzen der digitalen Dividende versorgen, die noch gar nicht verfügbar sind. (...) Hier wird das Fell verkauft, bevor der Bär erlegt ist." Tatsächlich beruht die Breitbandinitiative der Bundesregierung zu einem großen Teil auf der Nutzung von Funkfrequenzen, die durch die Digitalisierung der Rundfunkübertragung frei geworden sind. Diese sogenannte digitale Dividende soll für die Versorgung mit schnellem Internet per Funk genutzt werden. Hintergrund der Überlegung: Der flächendeckende Aufbau eines Festnetzes ist zu teuer und auf dem flachen Land unwirtschaftlich. Die bisherigen Rundfunkfrequenzen könnten genutzt werden, um das schnelle Internet per Funk auch in die digitalen Wüsten zu befördern.

APWPT-Kommentar:

Die Frequenzen der "Digitalen Dividende" (790 bis 862 MHz) sind derzeit in Deutschland einem militärischen Primärdienst zugeordnet. Von einer Dividende des Rundfunks kann derzeit kaum gesprochen werden. Ab 2012 sollten diese Frequenzen auf den Rundfunkdienst übergehen und wurden bereits 2006 mit einer Vielzahl an Nationen für die Rundfunknutzung verplant (RRC06). Diese Koordinierung muss jetzt neu erfolgen.
Sekundär wurden zwei Teilbereiche in Allgemeinverfügung an die professionelle Veranstaltungsproduktion mit einer Laufzeit bis 2015 zugewiesen. Nach 4 Jahren wird diese Verfügung bereits in Frage gestellt - derzeit ohne Zuweisung von gleichwertigen Ersatzfrequenzen.

ZDNet

ZDNet, 21.11.2013

Studie: Carrier wollen Mobilfunknetze zunehmend durch WLAN entlasten

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Die Mobilfunkanbieter setzen weltweit auf WLAN, um ihre Netze zu entlasten. Einer neuen Studie zufolge wollen die großen Carrier mehr als ein Fünftel der zusätzlich benötigten Kapazität zur Datenübertragung auf diese Weise hinzufügen.
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APWPT-Kommentar:
Es bleibt bei der Feststellung, dass zellulare Infrastrukturen auf hohen Frequenzen und mit kleinem Versorgungsradius das prognostizierte mobile Kapazitätswachstum befriedigen können. Der UHF-TV-Bereich ist hierfür kaum geeignet. Das sollte möglicht vor der nächsten Versteigerungsrunde zum Allgemeinwissen werden.
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ZDNet, 08.11.2011

LTE startet durch: Netze, Tarife und Endgeräte im Überblick

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Viele Nutzer erinnern sich noch an den sehr schleppend verlaufenen Start von UMTS. Die Befürchtung, dass sich die Provider auch beim Nachfolger LTE viel Zeit lassen, bestätigt sich aber nicht. Der Rollout geht deutlich zügiger voran als angenommen. Laut Bundesnetzagentur waren bis Ende September 2011 bereits sechs Bundesländer weitgehend mit LTE bei 800 MHz versorgt: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. In diesen Flächenstaaten ist die Ausbauverpflichtung mit dem reichweitenstarken LTE 800 so weit erfüllt, dass die LTE-Provider die wertvollen Ex-TV-Frequenzen der Digitalen Dividende jetzt auch in den großen Städten nutzen dürfen.
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ZDNet, 04.07.2011

Internetlücken verschwinden: So verläuft der LTE-Ausbau

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Der Ausbau des UMTS-Nachfolgers LTE geht seit Ende 2010 zügig voran - hauptsächlich auf dem flachen Lande mit bis zu 50 MBit/s pro Basisstation. In Teilen von Berlin und Köln funkt das mobile Turbo-Internet mit bis zu 100 MBit/s. Im Herbst 2011 kommen weitere Großstädte mit 100 MBit/s dazu. Die Abfolge des Rollout war politisch so gewollt: Zuerst das Land und dann die Stadt.
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ZDNet, 03.12.2010

Warum der VATM beim Thema Netzneutralität teilweise falsch liegt

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..Es ist das natürliche Interesse der Betreiber von Netze und Leitungen, selbst entscheiden zu können, wer die verfügbare Kapazität auf welche Weise und zu welchem Preis nutzen darf. Diese Freiheit wollen die Provider für sich beanspruchen. Doch selbst die neoliberale Wirtschaftstheorie nennt zahlreiche Beispiele, bei denen der Markt versagt und staatliche Eingriffe erforderlich sind..
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ZDNet, 16.11.2010

Der neue Mobilfunkstandard LTE: Was er wirklich kann

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Kurzfristig kommen nur Endgeräte der sogenannten LTE-Kategorie 3 (LTE Kat3) mit bis zu 100 MBit/s auf den Markt..
Danach folgen LTE-R8-Kat5-Geräte bis 300 MBit/s. Ab 2015 rechnet man mit 1000 MBit/s-Endgeräten der Gattung LTE Advanced. Damit sollten Dienste, wie Video-Streaming, Video-Telefonie, Video-Überwachung, Tele-Medizin, VoIP und 3D-Conferencing in nie gekannter Qualität auf mobile Endgeräte kommen..
Die theoretisch erreichbaren Downloadraten kommen aber nur zustande, wenn nur ein einziger User die LTE-Funkzelle aktiv beansprucht, der LTE-Netzbetreiber 20 MHz breite Kanäle zur Verfügung stellt und optimale Funkbedingungen herrschen. Nutzen nur zwei LTE-Anwender in der gleichen Zelle nonstop Daten, dann müssen sie sich die Kapazität der LTE-Zelle teilen und können mit LTE-Kat3 nur noch eine Downloadrate von 50 MBit/s pro User erreichen..

LTE-Rollouts im Rest der Welt

Bei der letzten Zählung am 27. Oktober 2010 gab die Global mobile Suppliers Association (GSA) bekannt, dass sich 113 Mobilfunk-Netzbetreiber für die Einführung von LTE-Systemen in 46 Ländern entschieden haben. Zusätzlich gebe es 43 LTE-Pilotprojekte in 18 weiteren Ländern..
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ZDNet, 30.07.2009

Politik macht Telekommunikationsunternehmen für stockenden Breitbandausbau verantwortlich

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Der Bayerische Gemeindetag bemängelt, dass ein Viertel der Kommunen im Freistaat die schnellen Glasfaserleitungen.. trotz intensiver Bemühungen nicht bekomme..

..scharfe Kritik.. geübt: Nach einer für den Ex-Monopolisten nachteiligen Entscheidung der Bundesnetzagentur verweigere er sich nun dem Breitbandausbau in der Fläche.

Eine Umfrage des Gemeindetags ergab, dass 500 Gemeinden, immerhin ein Viertel der bayerischen Kommunen, die erhofften schnellen Glasfaserleitungen.. trotz intensiver Bemühungen nicht erhalten. Der Gemeindetag hat eine Liste der betroffenen Ortschaften im Internet veröffentlicht.
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ZDNet, 29.04.2009

Digitale Dividende: endlich Breitbandversorgung für alle?

Bisher dem Rundfunk zugeteilte Frequenzen sollen neu vergeben und für die ländliche Breitbandversorgung genutzt werden. Die Mobilfunkbetreiber begrüßen dies, doch es regt sich auch Widerstand...

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APWPT Kommentar:
Die ZDNet-Redaktion stellt in knapper Form eine komplexe Materie dar. Unterschiedliche Positionen und die Brisanz der politischen Entscheidung werden dargestellt - lesenswert!

ZeitOnline

ZeitOnline: 19.07.2013

Breitbandanschluss
Das dauert...

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In den Dörfern der Eifel bleibt schnelles Internet oft ein Wunsch. Jetzt behelfen sich die Bewohner selbst..

..Die neue Datenfunktechnik LTE (Long Term Evolution) ist dabei keine Alternative.. Eine Klage, die von vielen Menschen aus den ländlichen Regionen Deutschlands zu hören ist, denen das Internet per Mobilfunk als der Heilsbringer ihrer Probleme angepriesen wurde."

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APWPT-Kommentar:

Leere Versprechungen…

Was die Bürger vor allen Dingen frustrieren dürfte, ist, dass sie vielfach auch über LTE keine ausreichende Breitbandversorgung erhalten. Die Technik wird vor allem von der Politik stets als Heilsbringer gepriesen, stößt aber im 800 MHz-Bereich bei großen Zellen und vielen Nutzern schnell an ihre Grenzen. Nach Meinung vieler Experten ist Glasfaser weit besser geeignet, um für akzeptable Downloadraten zu sorgen. Wenn schon LTE, dann sollte man für Netze mit hoher Kapazität konsequenterweise auf kleine Zellengrößen in den Bereichen 1,8 GHz und 2,6 GHz setzen. Dann bräuchten drahtlose Mikrofone und weitere professionelle Produktionstechnik auch nicht wie derzeit geplant weitere Frequenzen bei 700 MHz räumen. Der Kultur- und Kreativwirtschaft bliebe ein großer Schaden erspart. Den Mobilfunkanbietern ist ein solcher solider Ausbau in den höheren Frequenzlagen aber zu teuer. Die Politik verschließt vor diesen offensichtlichen Unstimmigkeiten die Augen. Das gilt sowohl für die EU- als auch für die Bundesebene, wo man erneut mit einer schnellen Frequenzversteigerung Kasse machen will (Stichwort: Digitale Dividende 2). Als Rechtfertigung werden dann ständig die Versprechen vom schnellen Breitband für alle wiederholt.

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ZeitOnline: 02.04.2011

Handy tötet Hamlet
Neue Smartphones stören den Theaterfunk.

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In seiner hundertjährigen Geschichte hat sich das Theater in Hildesheim immer etwas einfallen lassen, wenn es ums wirtschaftliche Überleben ging. Kürzlich fusionierte es mit der Bühne in Hannover, um sich die steigenden Produktionskosten teilen zu können. Doch in diesem Jahr gibt es nichts, was Intendant Jörg Gade noch tun könnte. »Bald drückt jemand.. auf einen Schalter, und dann funktioniert hier gar nichts mehr«, sagt der Theatermacher.

..Verantwortlich dafür ist die Bundesregierung: Sie hat den Mobilfunkkonzernen.. ein Milliardengeschäft ermöglicht und will nun die deutschen Kulturbetriebe dafür zahlen lassen.

..Betroffen ist nicht nur das Theater in Hildesheim. Bundesweit stehen mehr als 500 Theater-, Musical- und Opernhäuser, ungezählte Stadthallen, Freiluftbühnen und Konzertsäle, ja sogar Kirchen und Kongresszentren vor demselben Problem.
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