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2016

29. Tonmeistertagung

Expertentreffen für Audioprofis, Produzenten, Künstler, Hersteller, Ausrüster, Entwickler und Wissenschaftler

Roundtable zur Frequenznutzung drahtloser Mikros & Co mit Schwerpunkt auf Entwicklung der Frequenznutzung
20. November 2016

Expert meeting for audio professionals, producers, artists, vendors, suppliers, developers, and producers.

Roundtable - Use of wireless Microphones & Co with focus on Radio Spectrum Operation, Technology and Methodology
November 20, 2016

1) Matthias Fehr und Norbert Hilbich, APWPT

Einleitende Präsentation:
PMSE und die sich ändernden Situation [699 KB]

Introductory presentation:
PMSE an it‘s changing Situation [585 KB]

2) Frau Susanne Rath, Institut für Rundfunktechnik

Verbesserte Produktionsplanung durch Prognose und Koordinierung von freien Frequenzressourcen bei Veranstaltungen:
Das IRT-Prognosetool FREQSCAN [999 KB]

Improved production planning through forecasting and coordination of free frequency resources during the production of events:
The Forecasting Tool FREQSCAN

3) Herr Gerd Rehm, Schweizer Fernsehen, SRG SSR

Web-basiertes Tool für das Management und die Kommunikation zur Frequenznutzung von drahtlosen Mikrofonen und Kameras:
Die Schweizer PMSE-Datenbank [2.189 KB]
Factsheet PMSE-DB [52 KB] (Deutsch)

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APWPT-Kontakt: office@apwpt.org

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Web-based management tool and communications for the frequency use of wireless microphones and cameras:
Swiss PMSE Database
Factsheet PMSE-DB [52 KB] (English)

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APWPT Contact: office@apwpt.org

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4) Michael Altemark, beyerdynamic

Wireless on stage – digital audio transmission

Jedes Funkmikrofon, ob analog oder digital, benutzt elektromagnetische Wellen zur Übertragung des Audiosignals durch die Luft. Daher gelten für beide dieselben Ausbreitungsbedingungen, wie etwa die Freiraumdämpfung, Abschattung und Mehrwegeausbreitung. Ebenso sind die resultierenden Interferenzprobleme gleich. Hauptunterschied zwischen einem digitalen und einem analogen Funkmikrofon ist die Art, wie das Audiosignal für die Modulation mit einer Trägerfrequenz aufgearbeitet bzw. komprimiert wird. So kann mit einem digitalen Funkmikrofon eine, über die gesamte Reichweite, konstant gute Übertragungsqualität erreicht werden. Artefakte wie etwa ein Rauschen entstehen aufgrund des nicht notwendigen Companders im Digitalen nicht. Jedoch ist ein digitales Funkmikrofon anfälliger für Störung durch Interferenzen. Ein Drop Out führt in der Regel immer zu einem hörbaren Audioaussetzer. Aus diesem Grund ist es bei der Verwendung von digitalen Funkmikrofon wichtig auf das komplette Set Up richtig aufzubauen. Hierzu zählen das Einhalten einer Sichtverbindung, die korrekte Position der Antennen (ohne das Diversity außer Kraft zu setzen) und eine Frequenzkoordination.

Präsentation [715 KB]

Each wireless microphone, whether analog or digital, uses electromagnetic waves to transmit the audio signal through the air. Therefore, for both the same propagation conditions, such as free space damping, shading and multipath propagation apply. Similarly, the resulting interference problems are equal. The main difference between a digital and an analog radio microphone is the way in which the audio signal is processed or compressed for the modulation with a carrier frequency. Thus, with a digital radio microphone, a consistently good transmission quality can be achieved over the entire working range. Artifacts such as a noise do not arise due to the unnecessary compander. However, a digital radio microphone is more susceptible to disturbance by interference. A drop out usually leads to an audible audio drop. For this reason when using a digital radio microphone it is important to build the set up correctly. This includes maintaining a line of sight connenction, the correct position of the antennas (without overriding the diversity) and a frequency coordination.

Presentation [715 KB]

5) Andreas Juwan, Yamaha Music Europe

Funkmikrofone im 2.4GHz ISM Band: Vor- und Nachteile, Frequenzmanagement und Systemoptimierung
Das 2,4 GHz ISM Band („WiFi“-Band) wird momentan von mehreren Herstellern drahtloser Mikrofonsysteme als Alternative zum klassischen UHF-Bereich herangezogen. Ein riesiger Vorteil ist die weltweite lizenzfreie Nutzbarkeit dieses Frequenzbereiches. Mit steigender Frequenz verringert sich jedoch die Wellenlänge, weshalb Einflüsse von Reflektion und Absorption signifikanter werden und den Umgang mit den entsprechenden Systemen in der Praxis beeinflussen. Die Einhaltung der Sichtlinie zwischen Sender und Empfänger, sowie weitere mögliche Interferenzprobleme durch die Vielzahl an Applikationen im 2,4 GHz-Band, müssen beim Einsatz solcher Funksysteme genauestens beachtet und entsprechende Maßnahmen zum störungsfreien Betrieb eingehalten werden. Dieser Beitrag gibt eine Übersicht über mögliche Anwendungsbereiche von 2,4 GHz-Funkmikrofonen, basierend auf empirischen Versuchsreihen in unkontrollierten Live-Umgebungen, sowie im Rahmen von kontrollierbaren Laborexperimenten. Die Resultate bestätigen, dass auch in der Umgebungen mit vielen Geräten, die im 2,4 GHz Band arbeiten, ein störungsfreier Betrieb von entsprechend ausgelegten Funksystemen gewährleistet werden kann.

Präsentation [771 KB]

2.4GHz „Wi-Mi„-Systems: Management workflow and setup suggestions

The 2.4GHz ISM band is currently explored by various wireless microphone system manufacturers as an alternative to the classic UHF range. One huge advantage is the license free usability of the 2.4GHz band in almost all countries worldwide. However, with reflections and absorption becoming more significant with increasing frequency, as well as an increasing number of wireless applications/devices using the same frequency band, line of sight and interference issues have to be managed carefully. This paper presents an overview on the scope of 2.4GHz wireless microphone („WiMi“) systems and proposes a management workflow and set-up procedure to assure trouble-free performance in various applications.

Presentation [771 KB]

6) J. Bakker, Lectrosonics, G. Knon, Ambient Rec.

HF-Funk im Zeichen des Wandels

Neben der Angel als der wichtigsten O-Tonspur, hat sich der Einsatz von mehreren Funkstrecken zum alltäglichen Ton- Handwerk am heutigen Filmset entwickelt. Gleichzeitig sind jedoch mit der mittlerweile gültigen Digitalen Dividende 2 unserer nutzbaren Frequenzbereiche drastisch eingeschränkt worden. Deshalb wird es immer wichtiger, sich intensiv mit der Funktechnologie auseinanderzusetzen. Digitale, Digital-Hybrid-, und moderne analoge Anlagen der neuesten Generation stellen sich mit unterschiedlichen Konzepten den aktuellen Herausforderungen.
Der Vortrag wird insbesondere auf die technischen Grundlagen der im Film- und TV-Tonbereich verwendeten Funktechnologien, deren richtigen Einsatz und auf mögliche Fehlerbehebungen eingehen. Ebenso sind auch die Digitale Dividende 1 und 2, wie auch ihre Folgen ein wichtiges Thema.

Präsentation [3.287 KB]

Prolight + Sound 2016 (05-08. April 2016)

APWPT-Veranstaltungen zur Prolight + Sound 2016, Messe Frankfurt/Main

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Frequenzen für drahtlose Mikrofone - ein Update für 2016

Vorstellung der aktuellen Revision des APWPT-Handblatts "Mikrofonfrequenzen"
Vorschau auf weitere Veranstaltungen, z.B. im Rahmen der Prolight + Sound 2016


Wer:
Matthias Fehr - APWPT
Berufsverband für professionelle drahtlose Produktionstechnologie
Wolfgang Bilz - APWPT
Berufsverband für professionelle drahtlose Produktionstechnologie

Präsentation:
Handout „Microphone Frequencies“ and What's going on in the Radio Spectrum Domain? [639 KB]

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Zukünftige Spektrumnutzung für drahtlose Produktionswerkzeuge

Europäische Diskussion zu SDL im UHF‐TV-Bereich kollidiert mit "unseren Mikrofonfrequenzen",
Umstellung von DVB-T zu DVB-T2 belegt temporär wertvolle Produktionsfrequenzen

Wer:
Matthias Fehr - APWPT
Berufsverband für professionelle drahtlose Produktionstechnologie
Helmut Bauer - Save Our Spectrum
Initiative zur Sicherung von Funkspektrum für die Kultur- und Kreativwirtschaft.

Präsentationen:
1) Zukünftige PMSE-Spektrumnutzung [779 KB]
2) Umstellung von DVB-T zu DVB-T2 [909 KB]

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Schwerpunktthema: Spektrumnutzung in Deutschland, heute und in naher Zukunft

Die reale Praxis:
Immer mehr Produktionen und produzierende Unternehmen teilen sich weniger oder geändertes Spektrum

Zu diesen Schwerpunkten suchen wir den Erfahrungsaustausch mit Ihnen:
1. Steigender Frequenzbedarf für drahtlose Produktionsmittel bei gleichzeitig reduziertem UHF-TV-Spektrum
2. Absehbar zusätzliche Frequenzbereiche mit geänderten Nutzungsvoraussetzungen

APWPT, IRT und SRG SSR präsentieren weiterführende Information zu diesen Themen:
a) Neue PMSE-Technologie, APWPT
-> Was könnten C-PMSE zukünftig unterstützen?
b) Verbesserte Produktionsplanung zur freiwilligen Koordinierung benachbarter Veranstaltungen
-> Das IRT Spektrum-Prognose-Tool „Fransy“ und dessen Weiterentwicklung
c)
Datenbankenlösung zur Darstellung des eigenen Spektrumsbedarf und Berücksichtigung anderer Events
-> Erfahrungen und Weiterentwicklung des Datenbankenkonzepts der SRG SSR (CH)

Wer:
Matthias Fehr - APWPT
Berufsverband für professionelle drahtlose Produktionstechnologie
Susanne Rath - IRT GmbH
Institut für Rundfunktechnik
Gerd Rehm - SRG SSR
Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft

Präsentationen:
1) PMSE-Spektrumnutzung in Deutschland, heute und in naher Zukunft [403 KB]
2) FreqScan, ein Planungstool für die Drahtlosproduktion [477 KB]
3) Erfahrungen und Weiterentwicklung des Datenbankenkonzepts der SRG SSR [1.782 KB]